Viele Extras haben wir uns für den S&G Goldstadt Cup vom 14. bis 17.Juni 2012 auf dem Gelände des Pforzheimer Reitervereins einfallen lassen. Und das in sämtlichen Bereichen der Veranstaltung:
Die Schirmherrschaft wird Herr Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernehmen.
Sport:
Das internationale drei Sterne Turnier der weltbesten Springreiter, in diesem Jahr auch noch Qualifikationsturnier für Olympia 2012 in London, wird ergänzt durch hochwertige ebenfalls internationale Amateurprüfungen. Das verspricht ein erstklassiges und abwechslungsreiches Teilnehmerfeld und wird dem Springreitturnier sportlich wie auch gesellschaftlich eine interessante Note geben.
Besucher:
Mit einem Besucherrekord konnte das 12-jährige Bestehen des Turniers gefeiert werden. Ein Grund für den Veranstalter, die günstigen Eintrittspreise (Do. + Fr. Eintritt frei, Sa. + So. ab 12 Jahre Euro 5,- p. P) auch in diesem Jahr zu halten, so dass das Publikum aus nah und fern angezogen werden wird.
Für kulinarische Genüsse ist gesorgt und für Kinder sind Kinderreiten, Airbrush u.v.m. angesagt.
Fußball und Reitsport:
Auf einer Großleinwand direkt am Springstadion können auf einem Großbildschirm interessante Spielpartien der zeitgleich stattfindenden Fußball EM verfolgt werden.
Transport / Shuttel:
Am Samstag und Sonntag fährt der „Goldliner“ kostenlos im 30 Minutentakt vom Messplatz über den Leopoldplatz auf das Turniergelände und zurück. Bei Anreise mit dem eigenen Pkw stehen Parkplätze ausreichend im Industriegebiet „Altgefäll“ zur Verfügung.
Losverkauf:
Auch Zuschauer können gewinnen! Verlost wird eine einwöchige Kreuzfahrt mit der AIDA. Während der Turniertage können Lose für nur 5 Euro erworben werden.
Versäumen Sie es also nicht, dabei zu sein!!!
13. Auflage des internationalen CSI3* Weltranglisten-Springturniers um den S&G Goldstadt Cup 2012
Vom 14. bis 17. Juni 2012 trifft sich erneut die Weltelite der Springreiter im Altgefäll auf dem Pforzheimer Buckenberg, um wertvolle Weltranglisten-Punkte zu gewinnen.
Das internationale Pforzheimer Reitturnier war sein Baby
Bardusch lebte mit seiner Lebensgefährtin Fritzi Speidel-Zachmann in Pforzheim. Der passionierte Reiter war auch maßgeblich daran beteiligt, dass aus dem Pforzheimer Reitturnier eine internationale Veranstaltung wurde, die in den vergangenen Jahren viele Weltklassereiter in die Goldstadt lockte.
Bardusch hatte seine Firma, ein klassisches Familienunternehmen, vor rund 50 Jahren übernommen und die Ausland-Expansion vorangetrieben. Der Dienstleister betreut nach eigenen Angaben mit seinen 18 deutschen Niederlassungen sowie acht ausländischen Standorten rund 90 000 Kunden, einige davon in Pforzheim und im Enzkreis. Der Seniorchef hatte zuletzt seinen Sohn Carl-Matthias und seine Tochter Christina Ritzer in die Unternehmensführung geholt, aber weiterhin selbst maßgeblich die Geschicke der Firma bestimmt. Mit den Kindern ist das 1881 gegründete Familienunternehmen nun in der fünften Generation.
Die Firma Bardusch verdient ihr Geld vor allem mit dem Waschen und Bügeln von Schutzkleidung für Unternehmen sowie von Textilien für Gaststätten, Hotels und Kliniken. Mit weltweit 4000 Mitarbeitern, davon 2500 in Deutschland, setzte Bardusch im vergangenen Jahr 310 Millionen Euro um. Mit Carl F. Bardusch verliert Baden-Württemberg eine seiner herausragenden Unternehmer-Persönlichkeiten. Das Herz des ehemaligen Amateurspringreiters schlug jedoch nicht nur für den Reitsport, für den er sich maßgeblich engagierte, daneben war er auch begeisterter Skifahrer. Mit seinem sozialen und kulturellen Engagement wirkte er weltweit und ist dennoch in der Region heimisch geblieben. Weiter »
Der 43-Jährige blieb am Sonntag zum Abschluss des 12. S&G Goldstadt Cup im Stechen der elf Fehlerfreien aus dem Umlauf im Sattel seines Hengstes Tyson auch im Jump-Off ohne Abwurf, und am Ende leuchteten an der Anzeigetafel „41.86 Sekunden“ und „Platz 1“ auf. Dafür gab es einen Mercedes-Benz-Pkw B 160 im Wert von 25.500 Euro sowie 80 Punkte für die Rolex-Weltrangliste – „ich bin zum ersten Mal in Pforzheim und habe gleich den Großen Preis gewonnen, das ist alles super!“
Für Cian O’Connor und seinen Hannoveraner Wallach Temple Road stoppte die Uhr nach 42.13 Sekunden, der Ire freute sich über 13.000 Euro Preisgeld und 70 Ranking-Points. Ebenfalls keinen Abwurf hatte Beat Mändli auf dem Oldenburger Wallach Louis zu verzeichnen (42.22), dafür erhielt der Schweizer 9.500 Euro sowie 60 Punkte. Ergebnisse »
Nach seinen Erfolgen in der Großen Tour am Freitag (Preis der Bardusch Textil-Mietdienste) und Samstag (Preis der Sparkasse Pforzheim Calw war der Franzose auch im Stechen um den Preis der SCHMUCKWELTEN Pforzheim – dem Finale der Mittleren Tour – der Schnellster der acht Teilnehmer und erreichte nach fehlerfreien 42.77 Sekunden auf seinem zehnjährigen Hengst Nippon d’Elle das Ziel. Sein „Lohn“: 2.000 Euro Preisgeld, ein Elektro-Bike im Wert von 3.500 Euro sowie 50 Punkte für die Rolex-Weltrangliste.
Mit fast zwei Sekunden Rückstand kam der Niederländer Gerco Schröder im Sattel von Eurocommerce Vigaro, einem in den Niederlanden gezogenen neunjährigen Hengst (0/44.88). Dafür gab es 4.400 Euro und 45 Weltranglistenpunkte. Cassio Rivetti (Ukraine) und Böckmanns Lazio, ein elfjähriger westfälischer Hengst wurden Dritte (0/45.22) – 3.400 Euro und 40 Punkte für die Rolex Rankings. Ergebnisse »
Der 490 Meter lange Kurs wies elf Hindernisse mit 13 Sprüngen auf und wurde von acht Amateuren ohne Abwurf bewältigt. In der Siegerrunde setzte sich schließlich Ansgar Schmidt ((RV Montabaur-Horressen) durch, der auf Union Jack in fehlerfreien 43.11 Sekunden die schnellste Zeit hinlegte. Zweite wurde Birgit Weiland (RV Mannheim) mit Morgane du Ry (0/45.13) vor ihrem Vater Dr. Hermann Weiland (RV Mannheim) im Sattel von Tres Certain (0/46.87). Ergebnisse »
Im Jump-Off mit acht Sprüngen gelang dann noch einmal 13 Teilnehmern eine Null-Runde. Schnellster war am Ende Oliver Lemmer (Lohmar) auf dem achtjährigen Oldenburger Wallach Quintus in 33.79 Sekunden vor dem Niederländer Gert-Jan Bruggink, der als zweiter Starter mit 36.36 Sekunden lange Zeit die Führung innehatte und den sieben Jahre alten Wallach Primeval Dejavu ritt. Auf dem dritten Rang folgte sein Landsmann Gerco Schröder im Sattel von Eurocommerce Callahan, einem achtjährigen Hannoveraner Hengst (35.69). Ergebnisse »
Doch dies gelang nicht: Zwar gab die 38-jährige Schweizerin Simone Wettstein auf ihrer Stute Celerina II gehörig Gas und gewann mit 56.98 Sekunden die Prüfung, doch das „Sahnehäubchen“ in Form des Goldbarrens blieb ihr versagt. Da diese Prüfung aber auch für die Rolex Rankings zählte, konnte sie immerhin noch 50 Weltranglistenpunkte verbuchen.
Zweiter wurde der Ägypter Karim El Zoghby mit Anemone’s Vicky, einer in den Niederlanden gezogenen neunjährigen Stute, in fehlerfreien 59.03 Sekunden – für ihn gab es 4.400 Euro Preisgeld und noch 45 Zähler. Auf dem dritten Rang landete Felix Haßmann (Lienen), der die ebenfalls neunjährige Holsteiner-Stute Horse Gym’s Kira gesattelt hatte (0/59.52) und sich über 3.400 Euro sowie 40 Weltranglistenpunkte freuen durfte. Ergebnisse »
Auf der neunjährigen Oldenburger Stute Lolita N blieb der für den Stall RV Dreiländereck reitende Dreher beim 12. S&G Goldstadt Cup im Zwei-Phasen-Springen fehlerfrei und war nach 31.65 Sekunden in Phase 2 im Ziel. Lediglich vier Hundertstel Rückstand brachte Oliver Lemmer (Lohmar) mit Louisa, einer elf Jahre alten Schimmelstute mit Holsteiner Brand (0/31.69), den zweiten Platz ein. Wiederum nur elf Hundertstel zurück, durfte sich der Niederländer Gert-Jan Bruggink als Dritter feiern lassen. Im Sattel des 14-jährigen Oldenburger Wallachs Cash Junior war er ohne Abwurf nach 31.80 Sekunden in Phase 2 „zuhause“. Ergebnisse »
Der Mannschafts-Weltmeister von 1990 war bei strahlendem Sonnenschein im Stechen der 13 „Nuller“ aus dem Umlauf in erneut fehlerfreien 41.42 Sekunden am schnellsten und sicherte sich auf der zehnjährigen Stute Nifrane de Kreisker nicht nur 5.500 Euro Preisgeld, sondern auch noch 50 wertvolle Punkte für die Rolex Weltrangliste.
Auf dem zweiten Platz dieser zweiten Qualifikation zum Großen Preis der S&G Automobil AG am Sonntag landete die gebürtige Brasilianerin Luciana Diniz, die mittlerweile für Portugal reitet. Sie kam mit dem 12 Jahre alten belgischen Schimmelhengst Winningmood ohne Abwurf in 43.74 Sekunden der Siegerzeit noch am nächsten. Sie freute sich über 4.400 Euro Preisgeld und immerhin 45 Weltranglistenzähler. Der „Shooting-Star“ der Hallensaison, die Schwedin Angelica Augustsson, hatte die elfjährige Stute Mic Mac du Tillatrd gesattelt, mit der sie im Weltcupspringen in Göteborg siegreich geblieben war. In Pforzheim blieb sie im Stechen ebenfalls fehlerfrei und war nach 45.44 Sekunden im Ziel – 3.400 Euro Preisgeld und 40 Punkte fürs Rolex Ranking waren der verdiente Lohn. Ergebnisse »
























