Ab wann ist Husten Chronisch

Wann wird der Husten chronisch?

Ähnlich wie beim Einatmen wird die Membran gespannt und senkt sich. Wann wird der Husten chronisch? Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden? Hier erfahren Sie, welche Ursachen in Frage kommen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten. Tendenz steigend: immer Warnhinweis und aus.

Fragen

Bei der Hausarztpraxis werden jeden Tag Hustenpatienten vorgestellt. In der Regel wird es durch Virusinfektionen verursacht und verschwand nach wenigen Schwangerschaftswochen automatisch - auch ohne aufwändige Diagnose und Aufklärung. Bleibt das Krankheitsbild jedoch länger als acht Monate bestehen, wird es als "chronischer Husten" bezeichnet. Ziel dieses Artikels ist es, eine strukturelle Klärung auf der Grundlage der Frequenz der potentiell ursächlichen Krankheiten und des persönlichen Krankheitsbildes des Betroffenen vorzunehmen.

Der hier dargestellte praxisorientierte Ansatz orientiert sich an den Vorgaben der S3-Richtlinie "Husten" von S3. Herr B. hat seit drei Monate einen anhaltenden trockenen Husten, der sich nicht verbessern will und sehr ärgerlich ist. Die Symptome begannen mit einer grippeähnlichen Infektion mit Erkältung, Halsentzündung und Husten mit Sputum. Abgesehen vom Husten sind alle Erkältungssymptome seit einigen Tagen weg, hohes Maß an Erkältung oder andere Begleiterscheinungen gibt es derzeit nicht.

Was kann hinter einem anhaltenden Husten sein? Was für eine weitere Diagnose sollte am Patient durchgeführt werden? Auch in der Allgemeinmedizin ist mit einer Häufigkeit von 10 - 20 Prozent (u.a. je nach Saison und Raucherstatus) der Chronic Husten ein häufig auftretender Beratungsgrund[1, 2]. Bei längerem Erklärungsbedarf sollte der Husten nicht streng von der Begriffsbestimmung "chronischer Husten" (mehr als achtwöchig) abhängen.

Dabei sind das jeweilige Krankheitsbild und die Erfahrungen des Hausarztes entscheidend: Während bei einer langwierigen Lungenentzündung durchaus sechs bis acht Schwangerschaftswochen bis zur völligen Ausklingung warten kann, sollten bei einem völlig unklaren Husten je nach klinischem Befund Krankheiten, die in der Regel zu chronischem Husten führen, nach nur drei bis vier Schwangerschaftswochen behoben werden.

Wesentliche und häufigste Gründe für chronischen Husten sind COPD und Bronchialasthma, und medikamenteninduzierter Husten sollte berücksichtigt werden. Beispielsweise haben etwa 5-10% der Patientinnen und Patientinnen mit Akne-Hemmern einen trockenen Husten. Eine Differentialdiagnose kann dadurch kompliziert werden, dass der Husten nicht immer monokausal erklärt werden kann.

Aber nicht alle Gründe für einen anhaltenden Husten sind unbedenklich - nicht alle gefährlichen Abläufe, die bei der Differentialdiagnose berücksichtigt werden müssen, sowie ihre Warnsignale in der Aufklärung und Befunde ("rote Flaggen") sind in Tab. 1 dargestellt: Welche weitere Diagnose ist nutzbringend? Hier ist die Wichtigkeit der Krankengeschichte des Rauchers zu betonen - oft ist Tabakkonsum bei chronischem Husten (mit-)ursächlich[5].

Darüber hinaus wird dann eine weitere zielgerichtete Diagnose initiiert. Zur Vermeidung von möglichen schwerwiegenden Differentialdiagnosen, vor allem des Bronchialkarzinoms, wird in nationalen und internationalen Richtlinien eine Röntgenaufnahme der Brust nach achtwöchigem Husten empfohlen[6-8]. Darüber hinaus ist die Spiroskopie oft nützlich, um zwischen COPD und Asthma zu unterscheiden (wichtiges Merkmal ist die Reversabilität der Obstruktion).

Die Diagnose und Behandlung dieser beiden Krankheiten wird in den jeweiligen National Care Guidelines (NVL)[9, 10] detailliert behandelt. Unser Patient zeigt keine Anomalien im Röntgenthorax oder im Lungenfunktionstest. In dieser Lage liegen die wichtigsten Gründe, über die der Familienarzt nun differenziert nachdenken sollte: Typischerweise ist der Trockenhusten, der nach einer ersten Atemwegsinfektion wochen- bis monatsweise anhält.

Bei uns stehen neben der negativen bildgebenden Verfahrens- und Analysedaten sowie der unauffälligen Lunge der Hinweis auf den Hinweis auf eine nach Infektionen auftretende BH. Die chronischen Reizzustände der höheren Luftwege wie Sinusitis und allergischer Schnupfen verursachen eine Stimulierung der Erkältungsrezeptoren über den Wirkungsmechanismus des "postnasalen Tropfens". Kompliziert wird die Diagnosestellung dadurch, dass nicht alle Patientinnen und Patientinnen mit refluxbedingtem Husten die typischen gastrointestinalen Beschwerden wie Magenverbrennungen und Rülpsen aufweisen.

Liegen jedoch klinisch gesicherte Erkenntnisse vor oder könnten die anderen erwähnten Befunde ausgeklammert werden, sollte ein refluxassoziierter Husten in Erwägung gezogen werden[ 3]. Diese Vorgehensweise wäre für unseren Patient Mr. B.... nützlich. Oftmals tritt bereits in den ersten ein bis zwei Schwangerschaftswochen eine Verbesserung ein. Wird nach sechs bis acht Schwangerschaftswochen keine erfolgreiche Behandlung erreicht, ist eine Befragung eines Lungenarztes ratsam.

Ebenso ist bei vermutetem UACS eine probative Behandlung mit abgeschwächten Nasenlöchern und einem oral verabreichten Antihistamin der ersten Stufe möglich, wenn ein Hinweis auf eine konjunkturelle Nebenhöhlenerkrankung mit lokalen Nasensteroiden vorliegt[14]. Wird refluxbedingter Husten vermutet, wird eine Behandlung mit Hormonpumpenhemmern (PPI) vorgeschlagen, wobei die Patientinnen und Patientinnen oft nur für einen Zeitraum von acht Schwangerschaftswochen auf eine Doppel-Standard-Dosistherapie ansprechen[6].

Ein endoskopischer oder pH-metrischer Nachweis ist in der Regel nicht erforderlich. Weil die oben erwähnten probationstherapeutischen Ansätze den Betroffenen nicht wesentlich entlasten, kann langwieriger Husten ohne "rote Fahnen" ohne kosten- und zeitaufwändige Diagnose oder Facharztüberweisung behandelt werden. In 10 - 40 Prozent der chronisch Hustenpatienten ist die Häufigkeit der Erkrankung trotz struktureller Klärung unklar[1, 15], auch wenn weitere weniger häufige Erreger geklärt sind (z.B. Keuchhusten, oosinophile Bronchitis - die hier aus Platzmangel nicht gesondert diskutiert werden).

Doch auch eine weitere Spezialdiagnostik kann die Ursache des Hustens nicht immer nachvollziehen. Reine psychogene Husten ist rar. Eine Erklärungsmöglichkeit für einen unerklärten Husten ist eine erhöhte Empfindlichkeit des Hustenreflexes[15], bei dem die subklinischen Stimuli dann Husten hervorrufen können. Der chronische Husten kann sehr stressig sein, deshalb sollten in diesen FÃ?llen Arzt und PflegebedÃ?rftiger in einem vertrauenswÃ?rdigen GesprÃ?ch individuelle Vorstellungen zur Symptombehandlung diskutieren.

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