Allergie Pferd Behandlung

Behandlung von Allergiepferden

Die Allergie beginnt im Darm - Ursache und Behandlung beim Pferd Immer mehr Menschen und mittlerweile auch Menschen sind von Allergie befallen, vor allem in den Ländern der westdeutschen Industrie. Unter einer Allergie versteht man eine übertriebene Immunreaktion. Auf Fremdstoffe (Allergene), teilweise auch auf die körpereigenen Substanzen (Autoimmunreaktion) sind die körpereigenen Verteidigungszellen zu empfindlich. Mit Pferden werden Allergiker in der ersten LINEA folgen: Allergie ist in der Regel machtlos.

Cortison hingegen dient bedauerlicherweise nur der kurzfristigen Symptombeseitigung, aber nie als Heilmittel zur Behebung der Allergieursachen. Wie beim Menschen sollte man auch bei der Behandlung von Allergenen darauf achten, diese so weit wie möglich zu vermeiden. Es kann auch versucht werden, den Organismus gegenüber bestimmten Allergenen zu unempfindlich zu machen. Obwohl diese Therapie nicht auf die Ursache von Allergie eingeht, lohnt es sich, sie auszuprobieren, wenn es darum geht, dem Pferd und dem Halter eine gewisse Entlastung zu verschaffen.

Auf dem Gebiet der Pferden gibt es viel zu wenig Basisforschung (zu teuer). In unserem Heimatland haben viele Menschen in den vergangenen Wochen den Verkaufsschlager "Darm mit Charme" von Guilia Enders mit Begeisterung durchgelesen. Sie können die Daten in großen Mengen auch auf unsere Tiere ausstrahlen. Vor allem aber sensibilisieren sie für die immense Wichtigkeit dieses grössten Sinnesorgans für die Gesunderhaltung des Gesamtorganismus.

Neben der körpereigenen Haut ist der Verdauungstrakt das Zentralorgan im Stoffwechsel von Mensch und Pferd und die Kontrollstelle des Abwehrsystems. Zum Beispiel hat es einen Plexus von Nerven, deren Dicke, Grösse und Signifikanz denen des Hirns ähnlich sind. Für den Darmbereich als reinem Ausscheidungs- oder Nährstoffaufnahmeorgan wären diese extrem engen Querverbindungen nicht vonnöten.

Gerade erst beginnt man zu begreifen, welch große Wichtigkeit der Därme für den Gesamtorganismus und seine Gesunderhaltung hat. Das Nervenende des Darmgehirns reicht weit in die Muskelmasse hinein, oft können rezidivierende Rücken- oder Beckenbeschwerden auf Verdauungs- oder Darmprobleme zurückzuführen sein. INWIEFERN ENTSTEHT DIE BEREITSCHAFT DES IMMUNSYSTEMS, IM ORGANISISMUS AUF EIGENTLICH NORMALE STOFFE AUS DER UMWELT ZU ALLERGISIEREN?

Die Eingeweide sind der ideale Standort für den Transfer von Nahrungsmitteln in den Organismus, aber auch von Toxinen in Lebensmitteln und Bädern. Die Stoffaufnahme erfolgt auf der riesigen Oberfläche der Darmschleimhaut, ebenso wie die Entfernung von Abprodukten aus den unterschiedlichen stoffwechselbedingten Funktionen des Organismus und seiner Mitmenschen. Inzwischen ist bekannt, dass sich 80 Prozentpunkte aller körpereigenen Abwehrzellen in den Darmschleimhaut befindet, um unter anderem genau zu steuern, welche Stoffe in den Organismus eindringen können und welche im Darmbereich zurückbleiben und ausgeschieden werden.

Natürlich befinden sich diese Abwehrzellen im ständigen Dialog mit dem Rest des Immunsystems des Menschen, das sich auch in anderen Membranen, Mukosa und anderen Flächen des Organs aufhält. Darüber hinaus ist die Magenschleimhaut mit den anderen Häute und Schleimhäute unmittelbar verbunden und allein schon aufgrund ihrer Grösse von entscheidender Wichtigkeit. Stress im Verdauungstrakt kann nicht nur auf alle anderen Teile des Menschen durch eine eventuelle Aufnahme von Substanzen in den Verdauungstrakt einwirken, sondern auch durch die Kommunikation der Abwehrzellen untereinander.

Bei klebrigen und verschmutzten Eingeweiden, z.B. durch langfristige Fehlfütterung, muss das Abwehrsystem diese Flecken dauerhaft bekämpfen. Langfristig kann dieser Stress zu einer Überreaktion des körpereigenen Systems im Verdauungstrakt und damit auch zu einer Überreaktion von Abwehrzellen in anderen Körperstellen vor allem im Oberflächenbereich wie der Schale, der Bronchial- oder der Nasennasenschleimhaut mitführen.

Die Verwachsungen und Verunreinigungen werden z.B. durch eine Unterernährung des Gepäcks mit zu viel Weizenstärke oder Glutenprotein (aus Weizen- und Spelzanteilen im Futter), durch zu viel Glukose und Molasse und oft synthetischen Substanzen im Fertigfuttermittel wie künstlichen Farb-, Aroma-, Aroma- und Konservierungsmitteln verursacht. Dies kann zu einer dauerhaften Überreaktion der Abwehrzellen in der Darmschleimhaut mit sich bringen.

Dadurch kann das Abwehrsystem an anderer Stelle, z.B. gegen Heuhaufen oder Schwarzfliegenspeichel, nicht mehr ausreichend kämpfen, und die Allergie entwickelt sich. Eine Malcolonisierung der Darmbakterien, d.h. das Vorkommen von ( "potenziell") krankheitserregenden Krankheitserregern in entsprechenden Größenordnungen im Verdauungstrakt, kann auch für eine übermäßige Reaktion des Abwehrsystems verantwortlich sein.

So kann eine solche Störung (quantitatives Verhältnis von gesundheitsfördernden zu krankheitserregenden Krankheitserregern im Darm) auf verschiedene Arten auftreten. Zum Beispiel durch eine oder mehrere frühere Therapien mit antibiotischen Mitteln, auch wenn diese vor vielen Monaten erfolgten. Auch zu viel Getreide, Stärke, Hefe und Konzentrat kann zu einer Überübersäuerung des Verdauungstraktes und damit zu einer Fettleibigkeit und damit zu einer Fettleibigkeit im Magen und Darmtrakt mitführen.

Das entstehende Ammoniak reizt zum einen die Schleimhaut, zum anderen aber auch die Haut und den gesamten Organismus, da diese Stoffe nicht nur im Verdauungstrakt bleiben, sondern über die Darmschleimhaut aufgenommen und mit dem Blutzufuhr zur Bauchhöhle befördert werden. Manchmal ist es möglich, dass die in diesen Größen im Darmbereich vorhandenen oder dort nicht vorhandenen Krankheitserreger pferdgiftige Metaboliten ausbilden.

Der Pilz setzt sich im Verdauungstrakt fest und produziert Pilzgifte. Inzwischen hat das Pferd eine riesige Giftfirma im Verdauungstrakt, die es mit Giftstoffen überfluten kann. Sie haben starke Gesundheitsprobleme, sind in der Regel schlaff, haben eine sehr schwache Leber und trotz aller Gegenmassnahmen, ob permanent oder immer wieder, sowie verschiedener Magen-, Lungen- und Hautkrankheiten einen sehr hohen Entzündungswert.

Die Futterumsetzung dieser Pferde ist in der Regelfall nicht mehr so gut, dass sie eine schwache Muskulatur aufweisen, dementsprechend eng erscheinen und nicht an Gewicht zulegen. Häufig kommt es zu zusätzlichen Futterunverträglichkeiten, da ein Pferd mit einer Fettleibigkeit viele Futterkomponenten nicht mehr wirklich verdaut, was die Fäulnisprozesse im Verdauungstrakt mit allen oben genannten Konsequenzen steigert.

Auch bei Pferden mit Fettleibigkeit können Vitamine, die in der Regel von einer guten Darmflora gebildet werden, unterverkauft sein. Dies ist nicht immer leicht, ja teilweise gar nahezu ausgeschlossen, je nachdem, welche Krankheitserreger die Darmflora kolonisieren. Zur vollständigen Beseitigung von Problemkeimen gibt es mehrere Varianten, die mit dem Pferdehalter einzeln besprochen werden sollten.

Für Allergien kann es auch sinnvoll sein, bei akutem Anfall eine Autosode anstelle von Kortison zu verabreichen. Die homöopathischen Mittel werden aus dem körpereigenen Stoff des erkrankten Körpers (Kot, Urin, Blut) gewonnen. Autosoden können rasch und ohne Nebenwirkungen den scharfen Allergieausbruch ausgleichen. Es muss immer einzeln auf das betreffende Pferd abgestimmt sein. Zudem ist es in der Regel auch erforderlich, die in den Körper eingedrungenen Toxine aus dem Verdauungstrakt zu entlassen und dort abgelagert zu haben.

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