Alte Pferde

Ältere Pferde

Die alten Pferde, wie die alten Menschen, leiden unter verschiedenen Krankheiten und Alterserscheinungen. Pflege und Haltung alter Pferde: Worauf muss ich achten? Pflege und Haltung von alten Pferden: Immer häufiger werden unsere Pferde sehr hochbetagt. Ob ein Tier wirklich älter ist, richtet sich nach verschiedenen Kriterien: Schränken Sie Ihre Suche auf den Bereich der Pferdepflege ein. Der Körper des Springpferdes ist von Haus aus so konzipiert, dass er bis ins hohen Lebensalter agil und effizient bleibt - Stagnation ist der sichere Todesfall für ein Opfer.

Doch der vorsichtige Pferdebesitzer kann viel tun, um seinem Alttier das tägliche Brot zu erleichtern: Auch wenn das Klima nicht so gut ist, sollte ein Altpferd so weit wie möglich umgestellt werden, um Stoffwechsel und Durchblutung zu fördern. Unter der Voraussetzung, dass die physische Verfassung beachtet wird, sind auch viele alte Lebewesen noch recht rittig.

Oftmals ertragen alte Pferde keine extremen Wetterveränderungen und kalte oder nasse Bedingungen mehr so gut, weil ihr Abwehrsystem nicht mehr so gut funktioniert. Vor allem Pferde mit Gelenkarthrose oder Rückenbeschwerden sollten vor Trockenheit geschützt werden - Flüssigkeit kann die Erkrankung verstärken. Mit zunehmendem Alter des Pferdes ist es umso mehr wichtig zu beachten, ob ein weiterer Schutzbedarf besteht.

Viele alte Pferde formen als Hitzeschutzfunktion ein sehr dichtes und langgezogenes Haar. Muskelatrophie, Neigung zu Hufischrehe oder Geschwüren und ein schwacher allgemeiner Zustand können weitere Anzeichen von ECS sein, das oft über 20 Jahre alte Stute betrifft. Alte Pferde formen oft schon im späten Sommer ihr Winterfell, weil ihr Körper dafür nur etwas mehr Zeit benötigt.

Wasserheilmittel, bei denen die Beine des Pferdes mit dem Rohr abgekühlt werden, haben eine stimulierende Auswirkung auf den Stoffwechsel. Ein weiterer anregender Effekt wird durch ein massives Streichen des Haarkleides erreicht, das mit sanften, gleichmäßig langen Streicheleinheiten durchgeführt wird - die Körperregionen, die der Oldschool selbst nicht mehr so gut greifen kann, werden besonders schonend behandelt.

Alte Pferde sind oft nicht mehr in der Lage, ihr Futter gut zu nutzen, erleiden Gewichtsabnahme und abgenutzte oder fehlende Zähne. Zur Sicherstellung der notwendigen Ballaststoffversorgung von Oldies mit Zahnbehinderungen auch im Wintersemester sollten getränkte Heuschnecken mehrfach am Tag gefüttert werden (bis zu 1,5 kg pro 100 kg Körpergewicht). Für schwer ernährte Pferde wird warme Maische mit gekochtem Leinsaatgut, eingeweichtem Zuckerrübenmark oder Grünmehlgranulat empfohlen.

Zur Vermeidung von Halsverstopfungen dürfen Heukolben, Rübenmark oder andere stark anschwellende Lebensmittel nur in einem vollständig erweichten Erhaltungszustand ( "Rübenmark" muss für mind. 12 Std. in ca. der 2,5-fachen Wassermenge eingeweicht werden, je nach Produzent können die Heukolben variieren), angeboten sein. Seien Sie vorsichtig bei Pferde, die voreilig essen. Die stundenlange Nahrungszufuhr ist Teil des intuitiven Verhaltensrepertoires jedes einzelnen Tieres, das Kaudenken gewährleistet eine optimierte Nahrungsumwandlung, Wohlergehen und Balance.

Aber auch hier ist die exakte Betrachtung des Altpferdes von Bedeutung. Wenn ein eiliger Esser mit Zahnstörungen dazu tendiert, ungebrochenes Heuballen zu verschlucken, kann dies auch zu einer Verstopfung des Halses und damit zu getränkten Heukolben werden. Wenigstens ein- bis zwei Mal im Jahr sollten die Zahnreihen eines älteren Quadrupten von einem Pferdedentisten überprüft werden.

Für ein älteres Ross ist die richtige Begleitung von Gleichgesinnten, die ihm Geborgenheit geben, sehr immens. Der Mensch muss intervenieren, wenn ein Altpferd von jungen Tieren stark angegriffen oder vertrieben wird und sich nicht mehr dagegen verteidigen kann. Aus Gründen des Schutzes sollte der Oldschool dann entweder einen eigenen Lauf mit Blickkontakt zu anderen Tieren erhalten oder nur mit einem kompatiblen Lebewesen zusammenstehen.

Gelegentlich werden sehr alte Exemplare schrecklich nervös oder auch etwas seltsam. Alte Pferde kommen damit jedoch in der Regel in ihrer gewohnten Atmosphäre sehr gut klar, benötigen aber etwas mehr Zeit, um den gewohnten Tagesablauf zu ändern, weshalb sie nur Schritt für Schritt und allmählich durchgeführt werden sollten. Selbst wenn uns alte Pferde gelegentlich viel Ärger bereiten, sollten wir sie mit dem nötigen Maß an Achtung und Dankbarkeit für das große Talent mitnehmen.

Herkunft: Kaltsaison! Meins?

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