Arthritis beim Pferd

Gelenkentzündung beim Pferd

Gelenkentzündung (keine radiologischen Veränderungen) gut. Das Pferd hat Schmerzen und ist in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Die Arthrose - und auch die Arthritis - tritt sowohl beim Pferd als auch beim Menschen auf.

Gemeinsame Probleme beim Pferd: Herkunft und Prävention

Das Pferd ist ein Lauftier. Im Freien sind die Tiere bis zu 16 Std. am Tag tätig - sie benötigen sowohl Frischluft als auch Auslauf. Auf diesen hohen Bewegungsumfang ist auch ihr ganzer Organismus ausgerichtet, sowohl aus dem Metabolismus als auch aus dem Muskel-Skelett-System. Für das Pferd sind Gelenkprobleme daher besonders belastend und dämpfend.

Pferdehalter sollten daher präventiv auf einige wenige Punkte achten und so schnell und korrekt wie möglich reagieren, wenn erste Zeichen von Gelenkproblemen auftreten. Arthrosen - und auch Arthritis - treten sowohl beim Pferd als auch beim Menschen auf. Allerdings sind die Wirkungen für das Pferd viel restriktiver als für den Menschen. Bewegungsarmut ist beim Pferd noch wichtiger als beim Menschen, wenn es um die Entwicklung von Osteoarthritis geht.

Der Gelenkknorpel wird nur durch das umliegende Gelenkschmiermittel zugeführt, das Gelenkknorpelmaterial hat keine eigenen Adern. Daher ist es besonders darauf zu achten, dass das Gelenkschmiermittel durch genügend Beweglichkeit gut im Gelenke zirkulieren kann - sonst kann es zu einer teilweisen Unterdeckung und damit zu Degradation und Verschleiß des Gelenkknorpels kommen - die ersten Zeichen einer Osteoarthritis sind dann ersichtlich.

Alles, was die Beweglichkeit der Beine überfordert, kann auch zu Arthrosen nach sich ziehen - wie z. B. übermäßiges Gewicht, Überbeanspruchung oder Gelenkinstabilität, aber auch falsche Belastungen durch schlecht sitzende Hüte oder Fehlstellung der Gliedmassen. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere in der Haut, oder eine generell unzureichende Versorgung mit Sulphaten können eine bestimmte Funktion haben.

Sulphat unterstützt den Gelenkknorpel bei der Speicherung von Natron, das seinerseits aus dem Gelenkschmiermittel aufnimmt und den Gelenkknorpel elastisch aufrechterhält. Natürlich können auch das hohe Lebensalter und Erbstress eine wichtige Funktion haben - Pferde leiden auch unter natürlicher Gelenkverschleiß - aber viel weniger als Menschen. Gelenktraumata können in der Folge sowohl zu Arthritis (der akute, entzündliche Form) als auch zu Gelenkerkrankungen auslösen.

Steifes Gehen und Lahmheiten sind sehr klare Zeichen von Gelenkproblemen, aber in vielen FÃ?llen werden Sie bei genauerer Betrachtung frÃ?her feststellen, dass das Pferd beim Start schmerzt. Unter nassen und kalten Bedingungen verschlechtern sich die Beschwerden oft erheblich, ebenso wie schnelle Richtungsänderungen im Gelände, wo das Pferd oft klar nachweist, dass es unter Beschwerden litt.

Werden Wärme, Schwellungen und Rötungen in das Glied eingebracht, kommt es auch zu einer Infektion - in jedem Falle besteht akuter Handlungsfreiraum, da vorbehandelte Arthritis innerhalb kurzer Zeit zu massiven, nicht mehr reversiblen Knorpelschäden führen kann. Genügend Beweglichkeit und die Verhinderung von einseitiger Belastung oder Fehlbelastung sowie Überbelastung sind die Grundprinzipien der Arthroseprävention.

Sattel und Schalen sollten in jedem Falle passend sein. Die Passform der Hornschuhe und die Position der Klauen sollten immer alle zwei Monate überprüft werden. Der Physiotherapeut des Pferdes wird das tun. Bei der Therapie bereits bestehender Arthrose sind die Einsatzmöglichkeiten - wie beim Menschen - begrenzt, aber es sind auch Injektionsspritzen, Handtherapien und in schwerwiegenden FÃ?llen eine Knorpeloperation möglich.

Auf jeden Falle ist es jedoch besser, Vorkehrungen zu treffen, um sicherzustellen, dass dies überhaupt nicht geschieht. Quelle: Kaltsaison! Mein Pferd?

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