Arthrose im Sprunggelenk

Gelenkarthrose im Sprunggelenk

Die Arthrose des Sprunggelenks ist in der Regel die Folge von Verletzungen des Sprunggelenks. Bei Schmerzen im Sprunggelenk beim Sport oder Gehen kann dies ein Zeichen für eine Knöchelarthritis sein. Die Versteifung hat sich als Behandlung der Arthrose des Sprunggelenks etabliert. In der Arthrose des Sprunggelenks geht die schützende Knorpelschicht im Sprunggelenk verloren.

Was empfinden Sie unter Knöchelarthritis?

Arthrose des Sprunggelenkes - Abnutzung des Sprunggelenkes - betrifft vor allem junge Menschen. Ungefähr 1% aller Erwachsener haben eine schwere Knöchelarthritis. Die Sprunggelenke sind tatsächlich weniger empfindlich gegen Arthrose als die Hüften oder das Knies. Die Entstehung der Knöchelarthrose wird daher in der Regel durch die konkreten Gründe, in der Regel durch Zufälle, gefördert. Für ca. 79% aller Patientinnen und Patientinnen mit OSG-Arthrose lässt sich dieser Bezug zu einem frühzeitigen Unfallgeschehen nachvollziehen.

Das Entstehen einer Arthrose im Sprunggelenk nimmt im Durchschnitt 20 Jahre von dem verursachenden Missgeschick in Anspruch. Lediglich 5% - 10% aller Anfälle von Sprunggelenkarthrose kommen als Primärgelenkarthrose vor, d.h. ohne eine bestimmte Erkrankung. Was empfinden Sie unter Knöchelarthritis? Mit Arthrose des Sprunggelenkes hat der Betroffene das Bedürfnis, sich erst am frühen Morgen nach dem Stehen, nach einer Sitz- oder Ruhepause "einzuschrumpfen".

Nach körperlicher Belastung ist das Sprunggelenk bei Arthrose noch tagelang beschwerlich und angeschwollen (sog. "Gelenkkater"). Aufgrund zunehmender Sprunggelenkschmerzen beim Gehen sinkt die Wohnqualität bei Knöchelarthrose erheblich. Die Sprunggelenke werden dadurch qualvoll und steif. Sehr verbreitet ist auch die Arthrose des Obersprunggelenks - eine der weit verbreiteten Erkrankungen.

In der Endphase der Arthrose ist das Sprunggelenk stark erstarrt. Sie wird dann durch eine Knöchelprothese oder durch eine Gelenkarthrodese verstärkt. Über einen Gelenksersatz oder eine Gelenksversteifung kann auch ein schwerstgradiger Knöchelarthrose im Alltagsleben gehen, auch wenn dann Sportleistungen mit hohen Laufleistungen nicht mehr möglich sind. Das Sprunggelenk besteht aus drei Knochen: Von oben gesehen stellen Schienbeine und Fibeln eine Verbindung dar.

Zusammen mit dem Sprunggelenk sind sie der gemeinsame Partner des Knöchelgelenks (Knöchelgabel oder Malleolarge). In der Tiefe kommt dem Kegel die Schlüsselfunktion zu: Er absorbiert das ganze Gewicht und gibt es beim Gehen und Joggen an die Fussknochen weiter. Die Knorpelschicht ist sowohl der Sprungbeinbereich als auch die Gelenkoberflächen von Knöchel und Zungenbein.

Ein Fehlstellen des Sprungbeins (Talus) vergrößert das Risiko einer Knöchelarthritis. Aber auch die Standfestigkeit der Knöchelgabel ist sehr entscheidend. Verstanden: Subtalargelenk zwischen Fersenbein und Zehenbein. Das Talonaviculargelenk zwischen dem Knöchelbein und dem Drachen. Bei schmerzhafter Arthrose des Untersprunggelenks wird durch eine so genannte Knöchelsteifung therapiert. Im Gegensatz zur Hüft- und Kniearthrose kommt es bei der Abnutzung des Ober- und Untersprunges (Arthrose) oft zu einer vor Jahren aufgetretenen Schädigung des Sprunggelenks: Mehr als 90% der Arthrosefälle des Knöchelgelenks sind daher auf eine Schädigung zurückzuführen.

Wird ein gewisses Verletzungsereignis oder eine Grundkrankheit als Grund für eine Arthrose angesehen, spricht man von einer sogenannten Sekundärgelenk-Arthrose. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die wesentlichen Gründe für eine Knöchelarthritis aufzeigen. Die Zielsetzung: Lebensbedingungen nicht zu beeinträchtigen und das Sprunggelenk so lange wie möglich zu schonen. Mit einer korrekten Ursachendiagnose sind wir zunehmend in der Lage, eine gelenkschonende Therapie - im Unterschied zu einer gelenksfixierenden (Prothese) oder gelenksversteifenden (Arthrodese) Therapie der Knöchelarthrose - mit der richtigen Ursachendiagnose durchzuführen.

Unter gewissen Bedingungen ist diese Gelenkknorpelregeneration zu einer verlässlichen Behandlung geworden. Im Rahmen der Prüfung der Sprunggelenksarthrose werden.... Ligamente und Spannglieder, die das Glied anleiten. Arthrose ist ein Oberbegriff für Gelenkverschleißerscheinungen. So wie ein unpräziser Ausdruck wie "Bauchschmerzen" nichts über die Schmerzursache sagt, sagt "Sprunggelenksarthrose" nichts über die konkrete Erkrankung aus.

Eine gründliche Diagnose aller Komponenten des Sprunggelenkes ermöglicht es dem behandelnden Ärzte jedoch, die Krankheitsursache festzustellen. In der Regel sind die Gründe für die Sprunggelenkarthrose mit Vorfällen verbunden, die oft schon vor längerer Zeit eingetreten sind, wie z.B. ein Verwindungstrauma, ein Absturz oder ein Autounfall. Bei vielen Faktoren kann es nach längerer Zeit zu einer Knöchelarthrose kommen.

Es kann daher ganz andere Gründe für eine Knöchelarthrose geben. Sie müssen durch eine medizinische Abklärung ermittelt werden, um eine gelenkschonende Therapiestrategie entwickeln zu können. Diesen verschiedenen Gründen und Krankheitsprozessen ist nur das schmerzliche letzte Stadium gemeinsam: der Gelenksverschleiß im Sprunggelenk durch den Zusammenbruch und die Vernichtung der knorpeligen Schicht an den Gelenkoberflächen. Für wen ist die Knöchelarthritis geeignet?

Welche Häufigkeit haben sportliche Unfälle am Sprunggelenk? Im Vergleich zu Hüft- und Kniearthrose ist die Knöchelarthrose verhältnismäßig auffällig. Die Patientin mit Arthrose des Sprunggelenkes ist im Durchschnitt deutlich jüngerer als andere Arthrosepatientinnen. Der Grund dafür ist meist ein traumatisches, d.h. zufälliges Ereignis. Die Traumata führen zu einer Fehlstellung und übermäßiger Beweglichkeit des Sprunggelenkes und später zu einer Arthrose.

Dabei ist die exakte Beurteilung der Fehlhaltungen und die Wiederherstellung der Lastachse immer die Basis für die gelenkschonende Behandlung des Sprunggelenkes. Erfolgt diese Prüfung nicht, können wir die Arthrose Schmerzen und Abnutzung nur mit Sympromie ausgleichen. Fehlhaltung nach einer Sprungfraktur des Sprunggelenkes. Neurobiologische Gründe, z.B. Orthopädie oder Nervenerkrankungen. Sehr oft leidet das Obersprunggelenk nach einer Bruchstelle (Knochenbruch) an einer Arthrose.

Der Bruch erfolgt in der Regel oberhalb der Knöchelgabel. Ein solcher Bruch des Sprunggelenkes kann viele verschiedene Beschädigungen im Sprunggelenk verursachen: Die Sprunggelenke können unstabil werden. Aus einem ersten Knorpelschaden können sich Osteochondrien (Knochenknorpelschäden) bis hin zu einer gefahrbringenden Arthrose im Sprunggelenk ausbilden. Dieser Bruch kann die Position des Wadenbeins im Sprunggelenk ändern und eine arthroseinduzierende Unsicherheit hinterlassen.

Oftmals können auch gelenksnahe Knochenfrakturen zu Trittstufen in der Gelenkoberfläche des Knöchels führen. Im Falle komplexerer Brüche des Obersprunggelenks ist das Risiko einer Arthrose noch sehr hoch: Selbst der größte Unfallchirurg kann zerkleinerte Brüche kaum wieder zusammenbauen, ohne die Gelenksform zu verändern. Weitere wichtige Ursachen für die Knöchelarthrose bei etwa 20% aller Patientinnen und Patientinnen mit OSG-Arthrose sind ein- oder mehrmalige Bandverletzungen des Oberknöchels durch Knickung.

Eine Arthrose kann aber auch dann auftreten, wenn vom Knöchel entfernte Frakturen des Knöchels in einer Fehlhaltung ausheilen. Dies führt oft zu einer ständigen Falschbelastung des Gelenks. Zusätzlich zu den akquirierten Gründen gibt es auch kongenitale Gründe für die Knöchelarthrose: kongenitale Clubfüße, Plattfüsse oder einige Arten von Hohlfußhohlfüßen. Mit dem Flachfuß, bei dem der Längsbogen des Fußes kräftig gesenkt ist, geht oft eine Fehlposition des Fersenbeins nach aussen einher (Valgusposition).

Durch die direkte Auflage des Sprungbeins auf dem Fersengefäß ist die X-Fehlstellung des Fersengefäßes auch für die Funktionsweise des Sprunggelenkes nachteilig. Im äußeren Abschnitt des Sprunggelenkes kommt es zu einer stärkeren Belastung: Dadurch nutzt sich der Gelenkknorpel auf der einen Seite ab. Mit der Fehlstellung des Hohlfußes haben wir auch eine Last auf das Sprunggelenk. Oftmals wird der hohle Fuß von einem kräftig erhabenen Längsbogen des Fußes und einem nach innen versetzten Fersenknochen (Varusposition oder O-Stellung) des Fersenbeins miterlebt.

Die Varusposition des Fersenbeins ändert auch die Lage des Sprungbeins: Die Knorpelinnenseite wird weiter aufgerieben, eine Sprunggelenkarthrose kann die Folgen sein. Das Quetschen der Gelenkoberflächen im Sprunggelenk mit Brüchen und Verformungen (Drehungen) führt zum Tod von Bewegungsapparat. Infolge dieser Knorpelverletzungen können sich auch unter den Gelenkoberflächen flüssige Füllungen (Hohlräume) ausbilden, die die Gelenkoberfläche weiter auslasten.

Osteochondrose im Sprunggelenk ist häufiger bei jungen Jahren. Schwer heilende äußere Bandrisse zählen zu den häufigsten Ursachen für Osteoarthritis der OHS. Risse der Außenbänder des Sprunggelenks werden heute in der Regel nur noch durch Immobilisierung mit einer Orthetik im Zuge einer gerechten und effektiven Behandlung aufbereitet. Bei etwa 20% aller Patientinnen und Patientinnen ist diese Immobilisierung jedoch nicht ausreichend: Die Instabilität des Bandes ist nach wie vor gegeben.

Dadurch kommt es zu einer "Rotationsinstabilität" des Sprungbeins, insbesondere bei geschädigten äußeren Bändern. Jede Veränderung verursacht eine Verlagerung des Sprunggelenks in der Sprunggelenkgabel. Die erhöhte Mobilität verursacht eine Arthrose. Dies gilt vor allem für Menschen mit hohem sportlichen oder beruflichen Stress. Bei Patientinnen und Patienten mit Arthrose des Sprunggelenks ist dieser Befund ein wesentlicher Bestandteil der Diagnostik.

Zielgerichtete Krankengymnastik und Übungen aus der Knöchelschule können diese Unsicherheit sehr oft auffangen. Aufgrund der sehr konservativen Therapie der Außenbandrisse gibt es jedoch zu oft keine Nachuntersuchungen, um solche Rest-Instabilitäten in einem Zeitabschnitt zu bestimmen, in dem sie noch für therapeutische Eingriffe verfügbar sind. Die chirurgischen Unfallursachen der Knöchelarthrose durch Fehlhaltungen und Unfallschäden gibt es neben den unfallbedingten chirurgischen Gründen auch vielfältige Gründe für die Knöchelarthrose aus dem Gebiet der metabolischen Veränderungen, die jedoch viel weniger auftritt.

Bei diesen Rheumaerkrankungen an Muskulatur, Bändern, Beinen und Gelenksteilen kommt es zu ziehenden oder stechenden Zwängen. Oftmals treten diese Beschwerden wieder auf. Dies kann durch Entzündung, autoimmune Krankheiten oder Stoffwechselerkrankungen verursacht werden. Arthritis und aktive Arthrose sind ebenfalls rheumatische Erkrankung. Auch viele rheumatische Krankheiten verursachen die Vernichtung des Knorpels im Sprunggelenk und damit die Auslösung der Sprunggelenkarthrose.

Blutungen im Blut können auch zu Knorpelzerstörungen in den Gelenkeinnen und -innen der Gelenke mit sich bringen (sogenannte hämophilische Arthropathie). Aufgrund der verhältnismäßig großen Flächenbelastung sind die Knöchelgelenke besonders oft von hämophiler Gelenkerkrankung, einschließlich beidseitiger Schmerzarthrose, durchzogen. Hämophiliebedingte Sprunggelenksarthrosen sind in der Regel nicht von einer Fehlposition des Knöchels beigefügt.

Deshalb behandeln wir hämophiliekranke Patientinnen und Patientinnen vergleichsweise häufiger mit einer Knöchelprothese oder arthrodisieren das Sprunggelenk. Insbesondere im Knöchelbereich kann die Speicherung von Eisenmetaboliten zu einer Knöchelarthrose auslösen. In den meisten FÃ?llen ist die Knöchelarthrose gar bilateral. Für Patientinnen und Patientinnen mit dieser metabolischen Gelenkserkrankung (Gelenkerkrankung) ist in vielen FÃ?llen die Steifheit (Arthrodese) oder der Betrieb einer Sprunggelenkprothese die erste Wahl.

Für die Funktionsfähigkeit des Knöchels ist die richtige Position des Sprungbeins in der Sprunggelenkgabel entscheidend. Jeder Fehlstellungszustand verursacht eine einseitige mechanische Beanspruchung und den Tod der knorpeligen Schichten auf der Sprungbeinoberfläche. Die Position des Hinterfußes wird so zu einem wesentlichen Kriterium bei der Beurteilung der Eintrittswahrscheinlichkeit einer Knöchelarthrose.

Fehlstellungen des Valgus, wie z.B. bei einem geknickten Unterfuß (Position des Fersenbeins nach außen), führten zu einer Überbelastung des Außenbereichs des Sprungbeins. Für eine valgale Fehlposition gibt es eine Vielzahl von Ursachen: eine Fehlposition des Fersenbeins. Die Varus-Arthrose des Sprunggelenkes basiert auf einer inneren Position (O-Stellung) des hinteren Fußes mit entsprechendem nach innen gekipptem Knöchel. Dabei befindet sich der verschlissene Teil auf dem überladenen inneren Teil des Sprungbeins.

Die Varusarthrose des Sprunggelenkes wird ebenfalls entweder nachtraumatisch ( "Malleolar-Fraktur") oder entartet verursacht, z.B. durch eine Entartung des Hintermuskels der Schienbeine. Abhängig von der Form und den Ursachen der Fehlposition sind andere Areale des Sprungbeins erkrankt. Ausgehend von der Lokalisation der Arthrose kann der Facharzt Rückschlüsse auf die Ursachen ziehen: Mittlere Arthrose des Sprunggelenkes im Innenbereich.

Seitliche Arthrose des Sprungbeins im äußeren Teil. Rückenarthrose im Sprunggelenk im hinteren Teil. Ventrale Arthrose im vorderen Teil. In den nachfolgenden Bildern ist eine schematische Darstellung des Sprungbeins von oben dargestellt. Beim Gehen absorbiert das Anklebon das gesamte Gewicht des menschlichen Körpers. Der Knöchel wird von keinem der Muskeln mitgenommen.

Durch die Lage der umliegenden Ligamente und Verbindungen wird das für die Entwicklung der Arthrose bedeutsame Knochenverhalten des Sprunggelenks bestimmt. Auf diese Verbindung legen wir bei der Abklärung der Knöchelarthrose größten Wert. Weshalb kommt es bei der Instabilität des Bandes zu Arthrose? Lose Ligamente und Spannglieder führen dazu, dass das Sprunggelenk nicht mehr richtig gelenkt wird. Das Sprunggelenk bildende Skelett ist nicht mehr in optimaler Weise aufeinander abgestimmt.

Die Fehlausrichtung wird durch den Wegfall des Gelenkspalts verstärkt: Es entwickelt sich ein Circulus vitiosus. Die so genannte Gelenkspalte wird durch die knorpelartige Lage geformt, die im Strahlenbild aufgrund des Abstands zwischen den Gebeinen im Gelenkbereich nur mittelbar sichtbar ist. Bei noch ausgeprägter Schichtdicke bleiben die Gelenkspartner im Sprunggelenk im Röntgenbild gut sichtbar voneinander entfernt. Schrumpft der Gelenkraum durch Gelenkabrieb und Arthrose, führt dies zu einer erhöhten Beanspruchung des benachbarten Knorpel.

Das Ergebnis ist ein erhöhter Knorpelverschleiß. Der Gelenkknorpel im Sprunggelenk verliert durch Abrasion immer mehr seine Stoßabsorption. Es kommt zu einer Entzündung mit Schwellungen im Sprunggelenk. Am Rande des Sprunggelenkes, wo die Gebeine nach zunehmender Enge des Gelenkspalts gegeneinander knirschen, kommt es zu einer übermäßigen Knochenneubildung (Knochensporen oder Osteophyten).

Die Knochensporen sind die direkten Folgen von Knorpelschäden und stellen den Übergangsbereich zur Sprunggelenkarthrose dar. LINKS: Die Gelenkoberflächen im Sprunggelenk sind nicht mehr zeitgleich. Durch die Schräglage wird das von oben herkommende Knöchelbein nur im Innenteil (medial) belasten. Hier kann es durch Überbelastung zu Arthrosen kommen. ZENTRUM: Die Fehlstellung des Sprunggelenkes ist auch von aussen erkennbar.

Mit dieser stärksten Spannglied im Menschen wird durch die Abweichen von der Achse der ruhenden Last die Fehlhaltung verschärft. RECHTS: Die vertikale Knöchelachse ist in roter Farbe dargestellt. Verschiedene Gründe können zu einer Störung der Gelenkarthrose durch falsche Belastung im Sprunggelenk mitführen.

Mit der konservativen (nicht operativen) Behandlung der Knöchelarthrose wird angestrebt, den Verlauf der Erkrankung zu verschlepp. Die Krankengymnastik, vor allem eine besondere Knöchelschule, kann die Sprunggelenksführung durch Muskelaufbautraining und verbesserte Körperkoordination aufwerten. Die orthopädischen Schuhlösungen sind auch ein sehr wirksames Mittel bei Arthrose-Schmerzen im Sprunggelenk. Die Arthrose des Obersprunggelenks ist das Ergebnis jahrelanger Erkrankungen.

Sie ist oberflächlich gesehen wesentlich grober als der gesunde Gelenkknorpel und verursacht daher einen erhöhten Knorpelverschleiß im Gelenkbereich. Arthroskopie des Knorpels im Knöchelbereich eines Betroffenen weist Knorpelschäden im Knöchelbereich auf. Diese reduzierte Elastizität ist zu Arthrosebeginn im Obersprunggelenk nur bei starkem Stress (Kontaktsport, Football, Tennis) spürbar.

Aber auch der übliche Alltagsstress kann später zu Beschwerden auslösen. Mit der Zeit geht neben der Gleitfähigkeit auch die stoßabsorbierende Wirkung des Gelenkknorpels im Sprunggelenk unter. Dadurch bilden sich am Sprunggelenk Knochenansätze (Osteophyten), die die Beweglichkeit des Gelenkes immer stärker beeinträchtigen. Einteilung nach den Gründen der Sprunggelenksarthrose: Bei der Primärgelenkarthrose ist die Ursachenlage nicht eindeutig festgelegt.

Es scheint sich von selbst zu entwickeln - ohne Trigger und ohne erkennbaren Grund. Die Primärarthrose des Sprunggelenkes ist nicht oft. Bis heute sind die Gründe für die Entstehung einer Primärgelenkarthrose größtenteils noch nicht geklärt. Viel öfter als in anderen großen Gelenksystemen (Knie, Hüfte) wird die Arthritis des Knöchels durch eine bestimmte Krankheit verursacht. Bei der sekundären Sprunggelenkarthrose können verschiedene Gründe vorliegen.

In der ärztlichen Beratung werden in der Regel starke Sprunggelenkschmerzen und Anschwellungen als Gründe für den Besuch beim Hausarzt angegeben. Tritt der Schmerz als Funktion von Stress immer noch auf, d.h. unmittelbar nach dem Training oder nach einer Tour, ist dies ein Indiz für ein frühzeitiges Auftreten der Knöchelarthritis. Ruheschmerz und anhaltende Gelenkschmerzen deuten auf eine fortschreitende Knöchelarthritis beim behandelnden Hausarzt hin.

Sprunggelenkerkrankungen führen beim Patienten zunächst nur zu vereinzelten Sprunggelenkschmerzen, nachdem das Gesäß einer stärkeren Belastung ausgesetzt war. Im Laufe der Krankheit werden die Sprunggelenkbeschwerden öfter und die Widerstandsfähigkeit abnehmen. Durch die immer wieder auftretenden entzündlichen Zustände der Gelenkenkapsel wird die Mobilität des Sprunggelenks eingeschränkt. Abhängig vom Ausmass der Schädigung des Sprunggelenks können verschiedene Reklamationen auftreten.

Die typischen Arthrosesymptome des Sprunggelenks im Frühstadium sind gelegentlich auftretende Beschwerden oder Anzeichen von Müdigkeit im Sprunggelenk. Morgens einsetzende Startschmerzen oder Sprunggelenkschmerzen nach einer längeren Ruhezeit sind vergleichsweise häufig. Nur im weiteren Laufe der Arthrose tritt der Schmerz im Sprunggelenk auch als Ruheschmerz in der Nachtruhe auf. Die Lebensbedingungen der Menschen werden immer mehr durch Sprunggelenkschmerzen beeinträchtigt.

In der Sportart sinkt die Belastbarkeit merklich. Bei Pflegebedürftigen mit Sprunggelenkarthrose gibt es nach sportlichem Stress oft noch einen " Kater ": Das Sprunggelenk tut weh und ist entflammt. Aufgrund der Knöchelarthrose ist die Beteiligung am Alltags- und Berufsleben stark beeinträchtigt. Bewegungsschwierigkeiten des Sprunggelenks und sanfte Haltungen verursachen immer wieder die Bestrahlung von Beanstandungen in den Fuss oder den Unterbeinbereich.

Pest valgus: Fehlposition des hinteren Fusses, d.h. der Fersen. Darüber hinaus findet an der Tarsus eine externe Rotation der Fußlängsachse entlang der Verbindungslinie zwischen dem Knöchelbein und dem Tarsus statt. Infolge dieser Deformität neigt sich auch der Fersenknochen nach aussen. Von besonderer Bedeutung sind Fehlhaltungen im Sprunggelenk: Fehllagen des Fersenbeins nach außen oder nach innen haben einen sehr starken Einfluss auf die Funktion sfähigkeit des Sprunggelenkes.

Kongenitale oder versehentlich erlangte Missbildungen können daher unmittelbar zu einer Knöchelarthrose führen. Röntgenaufnahme einer Sprunggelenkarthrose (lateral). Die Gelenkspalte zwischen der Sprunggelenkgabel und dem Sprunggelenk ist nicht mehr ersichtlich. Röntgenbilder, die unter Beinbelastung gemacht werden, sind sehr nützlich für die Diagnostik der Knöchelarthrose. Die Bewertung der Knöchelarthrose anhand von Bildern, die ohne Beladung aufgenommen wurden, ist nicht vollständig.

Stressbilder zeigen die axialen Verhältnisse und die Häufigkeit von Gelenkknorpelschäden im Sprunggelenk und geben gleichzeitig Aufschluss über die Ursachen der Arthrose. Um die Bedeutung der Fehlposition des Hinterfußes zu beurteilen, ist ein sogenanntes Salzmann-Bild hilfreich: Es zeigt die Ferseneinstellung. Damit kann eine Aussage über die Bedeutung von Fehlhaltungen des Hinterfußes bei der Entwicklung der Knöchelarthrose getroffen werden.

Darüber hinaus werden Belastungsaufzeichnungen des Fusses vorgenommen, um den bereits in den angrenzenden Gelenken des Knöchels vorliegenden Arthrosegrad zu ermitteln. Für das Sprunggelenk ist die Position des Fußlängsbogens von großer Bedeutung: Eine Verflachung des Fußbogens bei einem Flachfuß, aber auch die umgekehrte Veränderung bei einem Hohlfüßchen, hat Folgen für die Funktionstüchtigkeit des Obersprunggelenks.

Ganze Beinbilder zur Abschätzung der kompletten Schenkelachse und ihres Einflußes auf das Sprunggelenk sind nützlich und erforderlich - nicht nur vor einer Konversions- oder Hüftoperation. Woran erkennt der behandelnde Mediziner die Knöchelarthrose im Spiegel? Frühindikatoren der Knöchelarthrose im Röntgenbild: Eine Verengung der Sprunggelenkslücke ist ein mittelbares Anzeichen für Knorpelschäden und damit ein Frühindikator für eine Knöchelarthrose.

Die Knorpelschädigung führt zu einer Adaptionsreaktion des Knorpels in der Nähe des Sprunggelenks. Ein Zusammendrücken des Knorpels (Verödung des Knochens) am Sprunggelenk ist die Konsequenz des Gelenkknorpelabbaus. Sprunggelenkarthrose im Röntgenbereich. Der reduzierte Fugenraum ist gut ablesbar. Der Knorpelbelag wird stark verkleinert, was die Gleiteigenschaften und Dämpfeigenschaften des Gelenkes mindert.

Die Gelenklücke des Sprunggelenks schwindet immer mehr und der gelenksnahe Bein komprimiert sich immer mehr, bis der marginale Bereich des Beines durch die erhöhte Beanspruchung mit der Bildung von Knochenattachments, sogenannten osteophytes, auftritt. Der Druckanstieg im Kieferknochen kann dann zu faulen Knochenlösungen in Form von Kieszysten (oder Geoden) auslösen. Beim letzten Anzeichen einer Knöchelarthrose deformieren sich die Partner, weil sich die Lastlinien des Gelenks ändern.

Im Bereich des Oberknöchels kommt es oft zu einer Verflachung des Sprungbeins (Talus) und einem erhöhten Vorwärtsgleiten des Knorpels. Nicht-chirurgische Behandlungen der Knöchelarthrose haben oberste Prioriät. Welche Behandlungsmethoden vorgeschlagen werden, hängt vom Entwicklungsstadium der Knöchelarthritis ab. All diese Massnahmen zielen darauf ab, das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen oder zu stoppen.

Durch die Stärkung der Muskulatur wird die Steuerung und Stabilisierung des Sprunggelenks optimiert. Durch die Behebung der Fehlpositionierung des hinteren Fußes wird eine ungleichmäßige Belastung der knorpeligen Schicht vermieden. Die Schmerztherapie bessert den Ablauf knorpelschädigender entzündlicher Zustände bei aktiver Arthrose im Sprunggelenk. Zur Erforschung der Mechanismen der konservierenden Behandlung müssen wir auf die bereits in diesem Artikel beschriebenen Sachverhalte über die Entwicklung der Knöchelarthrose blicken.

Stattdessen geht es darum, die Wirkungsmechanismen der Arthroseentwicklung spezifisch zu beeinflussen. Die beiden Therapien haben ein Ziel: die Verbesserung der Übereinstimmung (Passform) und Standfestigkeit des Sprunggelenkes, um den Arthroseverlauf zu verzögern oder ganz zu stoppen. Aus diesem Grund möchten wir alle konservierenden und chirurgischen Massnahmen zur Stärkung des Sprunggelenkes darstellen und gleichzeitig die spezifischen Vorteile einer ganzheitlichen Therapiestrategie gegen Knöchelarthrose aufzeigen.

Damit wird auch klar, dass wir ein geeignetes Behandlungskonzept für das spezifische Erscheinungsbild Ihrer Knöchelarthritis und Ihre speziellen Umstände entwickeln müssen. Selbst mit chirurgischen Mitteln kann man ein dauerhaftes, beschwerdefreies Sprunggelenk nur dann erzielen, wenn man seinen Lebensstil nachhaltig an den Grundsätzen der Sprunggelenkschule orientiert. Hierfür müssen Sie die Grundsätze kennen, nach denen ein Sprunggelenk gesünder ist und bei denen sich eine Arthrose durch falsche Belastung ausbildet.

Deshalb haben wir für unsere Patientinnen und Kunden eine leicht verständliche Sprunggelenkschule aufgebaut, die Sie in der Physiotherapie der Gelenkrehabilitation ausüben können. Wir weisen darauf hin, dass ein eigenständiges Trainingskonzept bei Sprunggelenkinstabilität, Sprunggelenkschmerzen und Sprunggelenksarthritis nur nach einer gründlichen medizinischen Untersuchung, Diagnostik und Anleitung durch unsere Krankengymnasten zu empfehlen ist. Nach Erschöpfung konservativer Massnahmen können chirurgische Massnahmen zur Behandlung in Betracht gezogen werden, wenn das therapeutische Ziel noch nicht erreicht ist.

Für die Therapie der Knöchelarthritis reichen in den meisten FÃ?llen eher zurückhaltende Behandlungsformen aus. Doch auch nach einer gelungenen chirurgischen Therapie kann das Sprunggelenk nur mit einer langfristigen konservierenden Folgebehandlung therapiert werden. Auch nach einer gelungenen Sprunggelenksoperation ist die krankengymnastische Sprunggelenkschule daher nach wie vor erforderlich. Trainingsziel: Steigerung der Mobilität und Stärke im Obersprunggelenk.

Bei 20% der Patientinnen und Patienten stellen wir nach einer Bandlähmung eine dauerhafte instabile Situation im Sprunggelenk fest. Schon ein nur vergrößertes Gelenkspiel, d.h. eine reduzierte Übereinstimmung der Gelenkoberflächen, kann zu einer Entartung des Sprunggelenkes auslösen. Die daraus resultierenden Schäden führten oft zu einer Arthrose des Sprunggelenkes. Zusätzlich zum "Balance Board" (siehe oben) gibt es eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten, die die stabilisierende Muskulatur stärken, das Selbstbild unterstützen und das Sprunggelenk dauerhaft stabilisieren.

Selbst nach einer chirurgischen plastischen Bandoperation oder Rekonstruktion tragen diese Maßnahmen dazu bei, das Sprunggelenk wieder zu festigen. Die orthopädischen Schuh- und Schuheinlagen optimieren das Rollverhalten des Sprunggelenkes. So können Einlegesohlen und Orthesenschuhe den Schmerz im Sprunggelenk mildern und den Krankheitsverlauf stoppen. Darüber hinaus kann das Sprunggelenk von aussen durch einen Arthrodesenstiefel unterstützt werden. Gerade im Frühstadium der Knöchelarthrose können Orthopädietechniker die Arthroseschmerzen erheblich verringern und die generelle Mobilität im Knöchel erhöhen.

Die chirurgische Behandlung zielt neben der konservativen Behandlung auch darauf ab, die Festigkeit des Sprunggelenkes zu erhöhen und damit die Ursachen der Sprunggelenksarthritis zu behandeln. Die Gelenkarthrose wird, wie bereits erwähnt, durch Beinachsenabweichungen oder Fehlhaltungen im Sprunggelenk intensiviert. Korrektionen, die die Knöchelachse wiederherstellen oder eine unsymmetrische Position des Knöchels in der Knöchelgabel eliminieren, sind daher entweder gelenkschonend oder mindestens arthrosehemmend.

Die Arthroskopie des Sprunggelenkes kann..... Der direkte chirurgische Eingriff zur Untersuchung und minimal-invasiven Behandlung des Knöchels ist die Sprunggelenkarthroskopie. Im Rahmen dieser Schlüssellochoperation werden nur kleine Hautinzisionen (ca. 1 cm) um das Sprunggelenk herum vorgenommen und mit Vorrichtungen und kleinen Kamerasonden (Endoskop) durch die Behandlungsröhrchen in das Gelenk eingebracht. Die arthroskopische Gelenkoperation ermöglicht es uns, die Gelenksituation unmittelbar zu untersuchen und den Befund von Ligamenten, Beinen und Knorpeln mit einer direkten Kameraansicht zu bestimmen.

Durch die kleinen Oberflächenschnitte erfolgt die Heilung der Wunde nach der Knöchelarthroskopie sehr zügig. Dieses Verfahren ermöglicht eine schonende und komplikationslose chirurgische Behandlung der Knöchelarthrose. Gelenkerhaltung oder Gelenksersatz des Knöchelgelenks? Mit der Einführung der langlebigen Knöchelprothese der dritten Generation in den 90er Jahren wurde begonnen. Seitdem haben die Fachleute viel über die Erfolgsfaktoren einer Knöchelprothese erlernt.

Dieser Umstand wurde dann immer häufiger vor der OP der Sprunggelenkprothese durch sogenannte Begleitmaßnahmen aufbereitet. Es zeigte sich zum Beispiel, dass mit den selben Methoden viele Patientinnen und Patientinnen therapiert werden konnten, die bis vor wenigen Jahren eine Arthrodesenbehandlung (Versteifung) auch unter Beibehaltung des Knöchels befürwortet hatten. Bei diesen Patientinnen und Patienten können wir oft mit chirurgisch begleitenden Eingriffen die angeborene Lauffähigkeit auch bei einer Knöchelarthrose aufrechterhalten.

Ausschlaggebend für die Erhaltung der Gelenkknochen - ebenso wie für den Ersatz der Kniegelenke - ist die Behebung der in der Regel arthroseinduzierenden Begleiterscheinungen in einem Sprunggelenk mit Arthrose. Durch diese chirurgischen Eingriffe am Sprunggelenk kann eine vorzeitige Ablösung der Sprunggelenkprothese verhindert werden. Selbst viele durch Fehlstellungen beanspruchte labile Gelenker können nach erfolgreicher Begleitoperation mit einer Sprunggelenkprothese noch sehr gut behandelt werden.

Eine Knochenoperation oberhalb oder unterhalb des Knöchels kann erforderlich sein. Chirurgischer Gelenkschutz statt Knöchelprothese? Bei der Wahl der jeweils geeigneten operativen Behandlung werden die folgenden Punkte berücksichtigt: Bei der beobachteten Fehlposition im Sprunggelenk. Lebensalter des Betroffenen. Auch die Behebung der damit verbundenen Veränderungen hat einen positiven Einfluss auf die Arthrose des Sprunggelenkes. Die Möglichkeiten gelenkerhaltender Eingriffe in Kombination mit moderner Knochensynthese (Knochentransplantation) und knorpelexterner Behandlung (Knorpeltransplantation im Sprunggelenk) haben sich signifikant erhöht.

In der Regel können viele Patientinnen und Patientinnen nach der Behandlung von Begleitkrankheiten auf eine Knöchelprothese oder Steifigkeit verzichten. Das Vermeiden oder Verzögern einer Zahnprothese oder Verstärkung kann unseren Patientinnen und Patienten mehrere Jahre lang, teilweise bis zum Ende ihres Lebens, zugute kommen. Gelenkschonung im Sprunggelenk durch...... Dabei ist neben der Festigkeit der Sehnen an den Bändern auch die Übereinstimmung, d.h. die exakte Passform von Sprunggelenk und Sprunggelenk, ein sehr wesentlicher Teil.

Bei nicht ganz geradem Sprunggelenk (Sprungbein, Fußgelenkpartner des Sprunggelenks) sind einige Stellen des Sprungbeins und der Sprunggelenkgabel ausgelastet. Die Arthrose entsteht auf den zuvor stark beanspruchten Oberflächen des Sprunggelenkes. Für die Knöchelarthrose gibt es eine Vielzahl von chirurgischen Behandlungen am Sprunggelenk.

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