Augenkrankheiten Pferd

Auge Krankheiten Pferd

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WIE HOCH IST DIE MONDSCHEINBLINDHEIT DES PRÄDES? Moon Blindheit ist ein sehr alter (2000 Jahre), aber immer noch gebräuchlicher Begriff für das Phänomen der regelmäßigen oder wiederholten internen Augenentzündungen (wiederkehrende Uveitis) bei Pferden. Dies ist eine entzündliche Erkrankung der Choroidea, eine Hodenentzündung, die die benachbarten Organe wie die Hornhautschicht, die Augenlinse, den Glaskörper und die Retina betrifft.

Die Bezeichnung "Mondblindheit" ist auf das periodische Auftreten einer internen Entzündung der Augen zurückzuführen, die zunächst in größeren, später in kleineren Abständen auftritt. Weil die Tiere oft auch in der Konsequenz erblindet waren, kam der Ausdruck "Mondblindheit" auf. WOHER WEIß ICH, OB MEIN PFERD MONDBLIND IST? Wer an "Mondblindheit" - besser: an einer regelmäßigen Entzündung der Augen - erkrankt ist, ist bei weitem nicht gleich erblindet.

Häufigste Anzeichen eines Entzündungsschubs sind: angeschwollene und gemäßigte Augenlider, rötliche Konjunktiva, Lichtempfindlichkeit, Blinzeln / Zwicken des Augen, Tränen, schmalere Pupillen (im Gegensatz zum gesünderen Auge), möglicherweise eine Beeinträchtigung der Vorderaugenhöhle oder der Kornea (Hornhautödem). Aber es gibt auch Tiere, die kaum erkennbare Beschwerden haben und die Entzündungen abklingen.

In der Regel merkt man bei solchen Tieren zunächst die folgenden Symptome (siehe unter Folgen). Die Folge der regelmäßig wiederkehrenden internen Augenentzündungen (Uveitis) ist eine Hornhauttrübung (Kalkdegeneration), eine Linsentrübung (Katarakt), Verwachsungen der Iris/Trauben mit der Augenlinse (Synechie), gelblich-grüne Opazität des glasartigen Körpers, Netz- und Aderhautnarben (chorioretinitische Vernarbungen überwiegend im Umkreis der radialen Netzhautgefäße in der Nasenschleimhaut), Glaukom oder Phthese (Augenschwund).

Abhängig von der Schwere und Frequenz der Entzündungen "Rezidive" kann es zu einer Blindheit des Augeninneren kommen. Denn Nr. 1 gilt als Leptonen, eine Art von Bakterien, die zu den Spirocheten gehören. Die Mäuse scheiden diese Leptonen im Uran aus. Die Einnahme von verunreinigtem Heu/Stroh führt zu einer Ansteckung des Equipments. Die Tiere (ca. 80 %) sind mit Leptonen infiziert; sie werden Seropositive, d.h. sie formen im Zuge einer Entzündung Gegenspieler.

Es ist noch nicht klar, warum nur ein relativ kleiner Teil (ca. 8 -12%) der befallenen Tiere an einer periodischen Entzündung der Augen leidet. Beides ist begründet, da sowohl die operative Saugfähigkeit des Vitrektoms (Vitrektomie) als auch die dauerhafte Verdrängung der örtlichen Immunstatusreaktion die inflammatorischen "Rückfälle" durchbrechen kann.

Der Patient wird dann in ein Prüflabor gebracht und auf Antikoerper gegen Lepospiren des aspirierten glasartigen Materials geteste. Bei geringer Ausprägung entzündlicher "Rezidive", die nur in längeren Zeitabständen ( "< 2 x im Jahr") auftreten, können sie mit steroidhaltigen Augentropfen/Salben aufbereitet werden.

Wenn jedoch in kürzerer Zeit Entzündungen "Rezidive" festgestellt werden oder eine tagelange Behandlung bis zum Abklingen der entzündlichen Reaktion erforderlich ist, werden weitere Maßnahmen empfohlen. Weil die Implantate von Ciclosporin noch nicht im Handel sind, kann in den meisten FÃ?llen nur eine vitrektomierte Operation durchgefÃ?hrt werden, was bei schwereren glasartigen TrÃ?bungen ohnehin die sinnvollste Option ist. Voraussetzung für die vitrektomische Operation ist eine weitestgehend saubere Kornea und Augenlinse, und die Augenpupille muss sich nach Gabe eines Hydrophils aufmachen.

In Vollnarkose ist die Entfernung der Augenlider eine aufwändige Angelegenheit, bei der lokale Schäden an der Augenlinse oder der Retina manchmal implantiert werden. Das Bestreben der Glaskörperoperation ist es, den die Leptosphire enthaltenden glasartigen Körper zu aspirieren und durch eine Ersatzwasserlösung zu ersetzen. Bei den meisten Tieren sind nach einer vitrektomierten Behandlung keine Rückfälle mehr aufgetreten. Allerdings erleiden einige Tiere noch immer entzündliche Rückfälle, die mit Entzündungshemmern bekämpft werden müssen.

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