Bierhefe Durchfall

Brauereihefe Durchfall

Im Grunde können alle Antibiotika Durchfall verursachen. Hefe-Tabletten als Mittel gegen Durchfall? Sichern Sie sich die Gesundheitsleistungen

Hallo! Meine Tocher hat eine wirklich üble Magen-Darm-Grippe bekommen. Ich habe ihr etwas gegen ihren Durchfall aus der Pharmazie besorgt. Die Arznei enthält nach dem Verpackungsetikett oder der beiliegenden Verpackung hefehaltige Stoffe und wird auch bei Akne eingesetzt. Sie scheint recht gut zu helfen, aber da sie nicht günstig ist, kam mir in den Sinn, ob man (Bier-)Hefetabletten aus der Drugstore für Akne einnehmen könnte.

Wenn ich ein Trinker wäre, würde ich jetzt eine weitere Zusatzfrage stellen, nämlich: Ist es auch hilfreich, wenn ich die Bierhefe über das Glas zu mir nehm? Ich denke nicht, dass ich mit Alkohol etwas anfangen kann. Ähnlich positiv soll sich die Bierhefe oder die Backhefe gegen Durchfall auswirken. Es ist nicht ganz klar, ob S. Boulardii und S. cerevisiae (Brauerhefe) wirklich verschiedene Spezies sind.

Auch gegen Durchfall können Sie mit einfachen Hausmitteln helfen: Geriebene Äpfel, stehend, braune oder Karottensuppe, lange gegart und mit etwas Speisesalz bestreut, die darin befindlichen Piktine schwellen im Verdauungstrakt an und können schädliche Stoffe abbinden. Sie benutzten früher Kohlekompressen, sie halfen viel und sie waren wirklich preiswert. Die von Ihnen gemeinte Medikation beinhaltet den Pilz der Hefe Vaccharomyces bulardii und wirkt auch bei Durchfall, hat aber nichts mit Brauereihefe zu tun.

Die Bierhefe ist ein diätetisches Lebensmittel.

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Ungefähr ein fünftes Drittel aller Antibiotikapatienten erkrankt an Durchfall. Mit der medizinischen Germ Saccharomyces bulardii kann das intestinale Dilemma verhindert werden. Im Grunde können alle antibiotischen Mittel Durchfall verursachen. Cephalosporine, Clindamycin und Aminopenicilline haben eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für Durchfall, das Infektionsrisiko ist bei Macroliden und Quinolonen etwas niedriger und bei Tetrazyklinen, Penizillin und Cotrimoxazol noch niedriger, so Prof. Dr. Bernhard Lembcke, Chefarzt des St. Barbara Krankenhauses in Gladbeck, auf einem Fachsymposium zur Diarrhöeprophylaxe.

Die gebräuchlichste Art des antibiotisch bedingten Durchfalls ist der osmotiöse Durchfall sowohl im stationären als auch im klinischen Umfeld. Weil die antibakteriellen Mittel nicht nur die krankmachenden, sondern auch die für den Organismus bedeutsamen Keime abtöten, wird das Verhältnis der Darmbakterien erschüttert. So werden z.B. im Verdauungstrakt Kohlehydrate aus der Ernährung von den Keimen der Darmgastronomie zersetzt.

Durchfälle sind die Folgen. Oftmals hilft das bewährte Heimrezept "Tee und Zwieback", da es die Kohlenhydrataufnahme reduziert. Allerdings können antibiotische Mittel auch auf andere Weise eingesetzt werden, um sicherzustellen, dass der ruhige Ort zu einem festen Wohnsitz wird. Die Ungleichgewichte in der Darmflora begünstigen das Wachsen des Bakterienbakteriums Clostridium difficile, das bei manchen Menschen die Darmschleimhäute in kleinen Konzentrationen kolonisiert.

C. difficile wird in einer guten Darmflora von den anderen Keimen in Schach gehalten. Dabei wird C. difficultile von den anderen Keimen in Schach gehalten. In der Regel wird C. difficultile von den anderen Keimen kontrolliert. Die PMC betrifft vor allem ältere, multi-morbide Patientinnen und Patientinnen, für die Durchfall im Verlauf der Erkrankung eine schädliche, ja tödliche Kehrtwendung haben kann. "Bei etwa 15 bis 25 Prozentpunkten des antibiotikabedingten Durchfalls ist C. difficile die Schuld.

Obwohl mehrere wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben, dass die medizinische Germ wirksam ist, erachtet der Sachverständige die Hauptverabreichung an alle Patientinnen und Patientinnen, die sich einer Antibiotikatherapie unterziehen, nicht für berechtigt. "Hat der Betroffene dagegen bereits während einer vorangegangenen Antibiotikatherapie mit Durchfall angesprochen, ist die vorbeugende Verabreichung von S. boulardii angezeigt. Lediglich bei größeren, multi-morbiden Patientinnen und Patienten wird empfohlen, S. boulardii auch nach der ersten Breitbandantibiotikatherapie präventiv einzunehmen, um Durchfallerkrankungen durch C. difficile vorzubeugen.

Lembcke's Tipp für Apotheker: Wer einem Verbraucher ein antibiotisch wirksames Mittel gibt, sollte darauf aufmerksam machen, dass Diarrhöe eine häufig auftretende Begleiterscheinung sein kann. Kennen Sie diese Symptome bereits aus einer früheren Antibiotikatherapie, kann Ihnen der Pharmazeut eine Vorbeugung mit einem S. boulardii Präparat aufzeigen.

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