Bio Futter

Bio-Futtermittel

Die Getreide und Gemüse in Bio-Futtermitteln wachsen ohne synthetische Pestizide und ohne Kunstdünger auf dem Bio-Feld. Die Lehmann Biofutter AG war die erste Biofutterfabrik der Schweiz. Tierfutter für Bio- und Biobetriebe in Südtirol. Bio-Futtermittel aus eigener Produktion. Die BioMühle Hamaland GmbH produziert nun in ihrem Werk in Gescher/Westfalen Biofutter.

Bio-Futtermittel

Bio-Futtermittel (Würfel, Krümel, Schuppen, Flocken und Kombinationsfutter) werden in lockerer und verpackter Ausführung hergestellt. In der Mischfutterfabrik Hofmatte steht die hochmoderne Stufen- und Mischmahltechnik für Vielseitigkeit und Mischechtheit. Eine Walzenmühle gewährleistet eine tierfreundliche und gleichmäßige Aufgabestruktur, geringe Staubentwicklung und eine 30%ige Reduzierung des Energieverbrauchs. Das Futter ist besser schmackhaft.

Bio-Futtermittel

Arla will die Muttermilch nicht von Biobauern vertreiben, die wegen der Wasserknappheit herkömmliches Futter als Bio-Milch, sondern als herkömmliche Muttermilch verwenden. In Deutschland und den angrenzenden Ländern verursacht die lang andauernde Duerre auch bei der Futtermittelversorgung der Bio-Rinderhalter Schwierigkeiten, so die AMI. Unter den von der Duerre betroffenen Bevölkerungsgruppen befinden sich auch Bio-Milchproduzenten, die immer mehr Schwierigkeiten haben, fuer ihre Haustiere nach oekologischen Anbauprinzipien ausreichend Ballaststoffe zu beschaffen.

Seit kurzem stellt die Firma Biomechanika Hamaland in ihrem Betrieb insgescher in Westfalen Bio-Futtermittel her. Damit kann das Joint Venture zwischen der AGRAVIS AG und der AGRAVIS AG die wachsende Bio-Futtermittelnachfrage in der gesamten Schweiz befriedigen und die Produktpalette erweitern. Der Konzern will die Futtermittelerzeugung am Gemeinschaftsstandort Gescher auf die Produktion von Bio-Futtermitteln ausweiten.

Zugleich steigt die Bedarf an Bio-Produkten jedoch zweistellig.

Bio-Raufutter

Mit der anhaltenden Dürre im Hochsommer 2018 kommt es zu ungünstigen Raufuttererträgen. An vielen Orten ist der Ballaststoff Mangelware. Zur Vermeidung von Versorgungsengpässen können die Knospenproduzenten bei den Kontrollorganen eine Freistellung für den Kauf von herkömmlichem Ballaststoff beantragen. Die Anschaffung von herkömmlichem Futter durch Bio-Betriebe darf nur in besonderen Fällen, wie z.B. bei außergewöhnlichen Wetterbedingungen, auf Anfrage geschehen.

Die Herstellung und der Vertrieb von Raufutter ist ein bedeutender Teil des Betriebs für landwirtschaftliche und wenig genutzte Bio-Betriebe. Prinzipiell muss Raufutter früh gekauft werden. Eine gute Grundlage dafür ist die Bio-Lebensmittelbörse. Hersteller, die einen Über- oder Unterhang an Ballaststoffen haben, können sich an Käufer und Lieferanten auf der Bio-Börse wenden.

Hersteller mit Raufutterüberschuss: Jetzt Offerten auf der Bio-Börse platzieren! Zur Anpassung der Bedarfs- und Angebotssteuerung hat sich die Bio-Börse bewährt. Mit der Erstellung eines Nutzerprofils können Sie eigene Inserate an der Wertpapierbörse schalten und so Ihr Werbeangebot für Interessenten aufzeigen. Die bestmögliche Information über Art, Quantität und Güte der Futtermittel erhöht die Handelsmöglichkeiten.

Außerdem gibt es die Option, Lebensmittel anbieten zu können, die noch nicht abgeerntet wurden, wie z.B. Vollpflanzenmais. Durch eine frühzeitige Ankündigung des Angebotes können unnötige Importe von Ballaststoffen vermieden werden. Hersteller mit Raufuttermangel: Platzieren Sie jetzt Ihre Suchanzeige auf der Bio-Börse! Wenn Sie derzeit kein geeignetes Stellenangebot finden, können Sie auch eine Suchanzeige auf der Bio-Börse aufstellen.

Die Bio Suisse hat sich zum Aufgabe gemacht, dafür zu sorgen, dass so viele Bio-Futtermittel wie möglich, die im eigenen Land hergestellt wurden, auch einen Käufer finden. Im Falle von nachweislichen Ertragsverlusten, vor allem aufgrund außergewöhnlicher Witterungsbedingungen, kann der betreffende Viehzüchter nach vorheriger schriftlicher Genehmigung durch die Zertifizierungsstelle für einen bestimmten Zeitabschnitt nichtökologischen Ballaststoff verwenden (RL Part II, Abschnitt 4.2.3.4).

Entscheidend ist dabei die Bio-Börse. Der Typ der Einspeisung muss den tatsächlichen Effektivverlusten entsprechend sein. Beispielsweise Bio-Heu mit herkömmlichem Heuballen oder Bio-Pflanzenmais mit herkömmlichem Vollpflanzenmais, etc. Ein Heumangel kann mit herkömmlichem Saatgut nicht ausgeglichen werden. Hinweise für den Erfolg des Raufutterverkaufs: Wer sein Produkt bekannt macht, hat gute Chancen auf einen gelungenen Deal.

Der Bio Exchange ist ein passendes Werkzeug. Genaue und sinnvolle Informationen über das angebotene Produkt sind von Bedeutung. Die Produktion dessen, was nachgefragt wird, z.B. die Bedarf an Alfalfa, ist viel größer als das Warenangebot. Kümmere dich früh um den Absatz von Raufutter, z.B. vereinbare vor der Lese mit potenziellen Käufern die Mengen, Sorten und Qualitäten.

Beim Kauf von Futtermitteln geht es um Vertrauen: Es geht um eine hohe Produktqualität und die Freiheit von Unkräutern. Die Definition des Raufutterbegriffs für die Bio Suisse erfolgt in den Leitlinien, Teil II, Artikel 4.2.1. 2.

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