Bosnisches Gebirgspferd

Balkanisches Bergpferd

Gratis bosnisches Bergpferd kaufen und verkaufen. Aufzucht, Besichtigung und Präsentation des bosnischen Bergpferdes. Die Bosnischen Bergpferde (Bosnienke) mittlerer und ausdrucksstarker Ponybody mit verbreiterter Nase, ausdrucksstarken und dunklen Äuglein; richtiges Zahngebiss und große Nasenlöcher; starker und gut geformter Nacken;

die Schultern sind stark und geneigt; breit ausgeprägte Brustpartie; zum Teil wenig hervorstechender Widerrist; Biss; zum Teil sehr stark; weiter und sehr gut bemuskelt ziemlich kurzer Rükken; muskulös und breit, Tendenz zur fallenden Krone mit tiefer Schwanzbasis; üppige und dichte Langhaare; verhältnismäßig kleine, kraftvolle und ausgetrocknete Glieder mit einem Stöhrbeinumfang bis 18 cm, und sehr harte und ausreichend große Hufe.

Ausbreitung: In der Herkunftsregion gibt es keine Staatszüchtung mehr, der Fortbestand ging an Privatpersonen, die aktuelle Anzahl der Bosnien dort kann nur abgeschätzt werden. Es gibt in Deutschland und auch im übrigen Europa Tschernobyl, die Bevölkerung wird als besonders gefährdet erachtet. Ursprung: Das boesische Bergpferd wird als so genannte einheimische Pferdeart angesehen, d.h. es lebt seit etwa 2600 Jahren erwiesenermaßen im Ex-Jugoslawien (Bosnien und Herzegowina).

Es ist seit jeher bekannt, dass der Bosnier ein weit zurückliegender Nachkomme der Tarpan- und Przewalskiperde ist. Bei den Invasionen der Jagdhunnen, Avaren und Maddscharen, deren Tiere nach den Kämpfen in "Gefangenschaft" geblieben waren, kam es zu einer Mischung aus diesen Steppenpferden (Nachkommen der Tarpan- und Przewalski-Pferde) und den Einheimischen. Im Zuge der Ausweitung des Handelsverkehrs zwischen Bosnien und Dalmatien wurden Ladungen auf lange Zeilen beweglicher, langlebiger Rosse befördert.

Zu dieser Zeit konnten solche Zugfahrten bis zu tausend Tieren zaehlen. Die orientalischen Rosse kamen mit Invasionen und Überfällen der Ottomanischen Armee gegen Bosnien und Herzegowina nach Bosnien. Die Araberpferde waren die dominierende Zucht. Die Bosniaken machen seit Jahrtausenden etwa die Hälfe der Pferdepopulation in Jugoslawien aus. Rund um 1900 wurden 240.000 Rosse, Pferde, Esel mit Maultieren und Maultieren mitgerechnet.

Aufgrund des Bosnienkrieges (1992-1995) wurde die Aufzucht dort unterbrochen. Doch in den 20 Jahren zuvor wurden über 3000 Exemplare nach Deutschland mitgebracht. Sowohl die unkomplizierte Lebensform als Berg- und Bergpferd des Heeres (bis 1992) als auch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten als zugerichtetes Berg- und Bergpferd im Forst und in der Land- wirtschaft hielten dieses Rennen immer schon einen risikofreien Schritt, auch unter großen Einwirkungen.

Heutzutage gibt es kein militärisches Gestüt mehr, d.h. es besteht kein Bedarf an der reinen Zucht und Bewahrung des Bergpferdes durch den Staat. Im Jahr 2013 gibt es dort von 80 reinen Bergpferden nur noch vierzehn. Der bei Laibach ansässige International Breeders' Association ist bestrebt, originalgetreue Tiere genetisch zu erfass.

Eigenschaften/Leistung: Obwohl wir diese Sorte allgemein als bosnisches Bergpferd bezeichnet, wird sie weltweit als Ponyprodukt eingestuft. Schnell, extrem geschickte und agile Bewegung auch in den unbefahrbarsten Bergen und trägt dabei die verschiedensten Ladungen und Mitfahrer. Diese Leistung erfordert straffe Klauen, starke Füße und sicheres Gehen, eine starke Brüste und ein gutes Augenmaß sowie großes Können.

Es wurden schon frühzeitig diverse Wettkämpfe durchgeführt, bei denen sich die Charakteristika der Bosnier günstig auswirkten. 1893 gab es ein Rennen über 288 km, bei dem die Bosnier die Spitzenplätze einnahmen. 1912 und 1913 wurde das "Bergsteigen" in den Wettkampfkalender aufgenommen, um die wahre Stärke des lokalen Pferdes zu zeigen.

Erhaltungsstatus: Heute gibt es etwa 200 Exemplare im Herkunftsgebiet, nur ein kleiner Teil davon im Herdbuch, die Art wird als stark bedroht angesehen. Gegenwärtig sind in Deutschland etwa 40 Exemplare anwesend, nicht alle sind in einem Zuchtverein registriert. Aus dem Herkunftsgebiet konnten im Dez. 2014 zwei weitere reinblütige bosniakische Stuten nach Deutschland einführt werden. Eine davon trägt ein Fohlen.

Ein Hengstfohlen ist unkompliziert zur Welt gekommen und gilt als bedeutender Beitrag zum Erhalt der Bosnien in Deutschland. Herdbook: Aktuell sind 3 Hengst und 12 Stute in das Stutbuch des Bayrischen Züchterverbandes für Kleinpferde und Sonderrassen aufgenommen. Risikograd: Kategorierassen aus anderen Staaten auf der roten Linie der Society for the Conservation of Old and Endangered Pet Breeds.

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