Der Sattel

Das Sattelstück

Wie man den Sitz eines Sattels richtig überprüft, lesen Sie hier. In der Sattlerei Fichtbauer überzeugen die Spitzenprodukte durch hochwertige Materialien und perfekte Verarbeitung. Unglücklicherweise wird dem Thema "Sattel" heutzutage viel zu wenig Bedeutung beigemessen, und Pferde müssen viel auf dem Rücken ertragen. Was ist der beste Sattel? Nach Maß oder von der Stange?

FÃichtbauer - Der Sattel

Für ein Sandwich-Polster bietet höchsten Sitzbe-reich. Darüber hinaus nutzen wir den angepassten, biegsamen und torrisionsfähigen Sattelbäum " Motus ", der sich auf einzigartige Art und Weise, an die Körperbewegung des jeweiligen Personals anpaßt. Erhältlich ist der Saddle Tree in 5 Größen von 17 bis 19 Zentimetern und in verschiedenen Kammerbreiten erhältlich. Der französische Sattel wird mit der natürlichen Faser Kapok gefüllt hergestellt.

Für jedes Sattel-Modell sind 243 unterschiedliche Sattelstützenvarianten möglich. Die Längsschwung und der Schnitt durch den Sattelbaum werden entsprechend der Rückenkontur anpaßt. Vorderer Knauf (Kopf) und hinterer Knauf (Mantel) sind in der Höhe verstellbar. So kann jeder Sattel als tiefer oder flacher Sitz gefertigt werden. Der Fächer - rund oder quadratisch (Polohefter) - wird nach Kundenwünschen in seiner Grundform individualisiert.

Das Sattelstück

Unglücklicherweise wird dem Themenbereich "Sattel" heutzutage viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, und das Pferd muss viel auf dem Pferderücken aushalten. Große Werbeliteratur mit ansprechenden Motiven, bekannten Werbepartnern und Sattelsystemen, die vom Mitfahrer selbst mit wenigen Griffen veränderbar sein sollten, überwältigen den nach einem Sattel suchenden Verbraucher und belasten ihn.

Das Gewicht des Fahrers muss nicht nur befördert, sondern auch vom Pferde während der Bewegung ausgeglichen werden. Dazu muss der Mitfahrer exakt im Senkrechtpunkt (dem statischen Schwerpunkts des Gepäcks, wo das Gewicht des Mitfahrers ohne Einschränkung der Bewegung gehalten werden kann) stehen, da sich sonst der Rücken- und Schulterhebel nicht nach oben wölben kann, das Vierbeiner wird hier entgegen seiner natürlichen Sitzposition "heruntergedrückt".

Dieser extrem schmerzhafte überdruck des Sattel/Reiterhebels führt zu schweren Muskelschäden, z.B. Atrophie und Degeneration der Rück- und Trapezmuskeln, Hohlhalsmuskeln, Winkelgruppen und Absenkung der kompletten Rückenoberkante (Unterrücken). Richtiges Fahren ist für den Mitfahrer auch dann schwierig oder gar nicht möglich, wenn er an der Stelle hinter der Pferdebewegung falsch liegt und die Hilfsmittel/Schläge nicht zielgenau abgeben kann; das gestresste Tier rennt "ohne Rücken" und erträgt sich in einer schlechten Haltung, um den Satteldruck des Reiters zu vermeiden.

Die Mitnahme des Reiters ist nicht mehr ausreichend, da das Gespann die Rück- und Schultermuskeln nicht mehr aufhebt. Zeichen, die eine Sattelprüfung verursachen sollten, sind z.B. wenn der Pferderücken beim Putzen oder Berühren weggeschoben wird, wenn er beim Sattel auf Unannehmlichkeiten stößt, wenn das Haarkleid im Vorder- oder Hinterauflagebereich der Sattelplatten reißt, wenn der Widerrist allmählich größer wird, wenn faust- oder palmengroße "Löcher" hinter der Schultern erscheinen, wenn das zu reitende Pferderücken nicht den Nacken herunterläßt,

hinten am Sattel in die Lenden-/ Gruppenrichtung "Beulen" (Lymphödem) treten auf beiden Seiten auf, der Übergang von einer Seite zur anderen ist schwierig, Heraussitzen wird ausgeschlossen, das Gespann erzeugt keinen Stoß mit der Hinterschaft und kreuzt sich nicht ausreichend, die Beinbewegung der Vorderläufe ist zu kurz, der Schwanz schwingt nicht selbsttragend. In der Regel ist der Sattelsitz bei Stalländerungen, Futterwechsel, Trainingsintervallen, Krankheiten, osteopathischer Therapie, Wuchs usw. mind. einmal jährlich zu überprüfen. Der Sattelsitz muss mind. einmal jährlich überprüft werden.

Der Sattel sollte öfter überprüft werden. Darüber hinaus sollte der passende Sattel sowohl für Pferde als auch für Reittiere geeignet sein. Beim Testen eines Sattels muss dem Fahrer die Gelegenheit geboten werden, mehrere Sattel auszuprobieren, damit er das passende Fahrzeug auswählen kann. Besonderes Augenmerk sollte auf die Knieform gelegt werden; sie sollte den Fahrer leicht stützen; das Abstoßen oder sogar Befestigen der Füße geht zu Lasten der Pferde.

Es sollte exakt den Sattel erhalten, der auf der Grundlage der anatomischen und bewegungsdynamischen Gegebenheiten des Gepäcks aufbaut, die muskulösen und phänomenalen Eigenschaften des Gepäcks balanciert, osteopatische und qualvolle Änderungen lindert, den Muskelaufbau und die Wölbung des Pferderückens fördert und den Mitfahrer mit dem Nachkommen in das "Gleichgewicht" im den beiden Lebenswesen entsprechende Gravitationszentrum bringt.

Erst dann ist das Tier in der Situation, das Gewicht des Reiters permanent und schmerzlos zu ertragen. Die weitere Gestalt ist hier bereits durch den Reitbaum gegeben. "Der Sattel wurde angepasst", hören Sie, aber das heißt oft nur eine Änderung der Breite der Kammer oder eine Polsterung. Bei der Entwicklung der Individualanpassung ist immer eine vollständige Revision des offenen und des Sattelbaums erforderlich.

Nach dem Sattelwechsel sollte das Produkt immer auf dem Rücken des Pferdes mit dem sich bewegenden Fahrer, vorzugsweise in allen Gängen, überprüft werden. Anschließend kann der Sattel mit kleinen Veränderungen auf der Baustelle eingestellt werden. Wenn der Fahrer seit Jahren zu Unrecht sitzt und auch abarbeitet, ist es schwer, den richtigen Platz zu finden und braucht etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen.

Das Gleiche gilt für das Pferde, das sich durch "Zurückziehen" und "Wegdrücken" nun in Richtung "Oh, der Boden ist jetzt kostenlos und ich kann mich bewegen" vor allem auch psychologisch zurechtfindet. Der einzelne Sattel kann immer wieder an die physischen und muskulösen Gegebenheiten des Gepäcks angepaßt werden, um die nachhaltige Stabilisierung des Pferderückens zu untermauern.

Die Reiterin spürt den schönste Augenblick, wenn das Ross mit seinen Vorderläufen wieder lose ausstreckt, die Fahrt aus dem Hinterteil kommt und der Rücken des Pferdes wieder nachgibt. Danach werden Köpfe und Nacken vom Pferde fallen gelassen und das Fahren kommt plötzlich "leicht" daher. Fahrer und Pferde sind eine einzige Gruppe.

Jungpferde mit hohen Widerristflächen, zurückgedrängt, kantiger Gestalt und viel Leid. Häufig sind die Tiere sehr schmerzbeständig und klagen nicht sehr viel, so dass es für den Fahrer nicht immer leicht zu erkennen ist, ob sein Vierbeiner an dem verkehrten Sattel erkrankt ist. Selbstverständlich hat ein qualitativ hochstehender Sattel, der in vielen Arbeitsstunden in geeigneter Weise montiert wird, seinen Kosten.

Aber wenn man die vielen Schadensfälle durch ungeeignete Sattel berechnet, die einige Pferde in ihrem Alltag erlitten haben - ist das günstiger?

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