Ems bei Pferden

Busch mit Pferden

Wir hören zunehmend die Diagnose Equine Metabolic Syndrome (EMS). Equine Metabolic Syndrome (EMS) ist eine Stoffwechselerkrankung des Pferdes. UMS für Pferde Wenn unser Vierbeiner ein wenig "mollig" aussieht und möglicherweise noch unbestimmte Fettablagerungen in den vermeintlich EMS-typischen Bereichen wie z. B. Muschelkamm, über den Äuglein, Kieferknochen, Euter oder Schläuche aufweist, können wir EMS heute rasch diagnostizieren.

Das geht so weit, dass bei einer Laminitis nur der Ernährungszustand berücksichtigt wird und zu einer EMS-Diagnose und damit zur völligen Fehleinschätzung der verheerenden Huflage geführt wird.

Der " Pferdetierarzt " hat bei diesem Tier (Hufbild unten...) mit schwerer Akuthufrehe zum Beispiel dringlich und mehrfach davor gewarnt, es auf EMS prüfen zu lasen (das Tier hat viel kaltblütige Auswirkungen, ist entsprechend weit gefächert und hat das eine oder andere Kilogramm übergewichtig, ist aber weit weg von Fettleibigkeit.....). Er bestätigte dies mit den Worten: "Du hast bereits den besten Schmied weit und breit, ich denke viel von ihm, das Hengst braucht unbedingt einen Hebeschuh.

Ich werde dein Ross betäuben und der Hufschmied wird die Anpassung übernehmen. Ist es nicht logischer, die Klauensituation zu verbessern, als das Tier auf EMS zu prüfen? In umgekehrter Weise, d.h. bei schlanken Pferden mit wenig Muskelmasse und dem Entstehen einer Hufrotation, wird das selbe Problem diagnostiziert, hier ist die Diagnostik ECS statt EMS und auch hier bleibt man für die trostlose Huflage erblindet, die den eigentlichen Auslöseimpuls für die Huffäule ausmacht!

Ich habe noch nie davon gehört....), eine direkt darauf folgende insulinresistente Wirkung und das Auftauchen einer akuten oder chronischen Huflaminitis. Dazu kommen wiederkehrende Hufumdrehungen unerklärlicher Entstehung (vielleicht ein Blick auf die Klauen zur Verdeutlichung der Entstehung??) und bei der Stute das Entstehen von Fruchtbarkeit aufgrund von gestörten Zyklenfunktionen. Zeichen einer abnormal erhöhten Harnausscheidung und eines abnormal erhöhten Durstes sowie träge Verhaltens mit deutlich abnormalem oder abnormal erhöhtem Hunger (Hallihallo: Das Tier ernährt sich von selbst - beinahe - rund um die Uhr und hat daher - beinahe - rund um die Uhr Hunger, was kann dort noch abnormal erhöht werden?) können das Krankheitsbild abrunden.

Die " Pferd Metabolisches System " (EMS) ist eine hormonelle Störung, die mit dem Symptomkomplex Adipositas (= Adipositas, Adipositas, auch sehr entwickelbar, ich habe noch kein bestimmtes "EMS-Pferd" kennengelernt, das so dick ist wie Menschen, die an Adipositas leiden....), insulinresistent und laminitis. Untersuchungen zeigen, dass fast 50% der Tiere in Westzivilisationen von EMS befallen sind.

In der Tat gibt es einen Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit, einer entzündlich provozierenden Erkrankung und der Entstehung von Insulinresistenzen, der sowohl beim Menschen als auch erstmals um 2006 beim Tier nachweisbar ist. Im Jahr 2002 wurde der Begriff EMS bei Pferden gewissermaßen "geboren". Die Tiermedizin war sich bis 2002 einig, dass es bei Pferden weder eine Resistenz gegen Insulin noch einen Zuckerkrankheitsgrad gibt.

Erst beim Menschen kommt es vor allem zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die bei Pferden zu weit verbreitet waren, und dann kam man auf die Erkenntnis, eine neue Grundursache für Laminitis zu entwickeln. Weil die Klauenrehe in ihren Ursprüngen und Auslösern sehr vielfältig ist, war das eine gute Anregung.

Auf einmal erkannten alle Pferdebesitzer mit etwas stärkeren Pferden, warum ihr Vierbeiner an Laminitis litt. Toll: endlich eine abschliessende und wieder eine Erläuterung, für die es Drogen gibt (auch wenn sie noch so unwirksam, kontrovers und mit Nebenwirkungen verbunden sind....), aber immerhin eine (!) Scheinlösung für das Hufreheproblem! Leider hat sich in der späteren Anwendung gezeigt, dass das Präparat keine wirkliche Problemlösung ist und dass dabei in der Regel Geschwüre im Magen und Koliken auftauchen.

Das Hufrehelement selbst wird nicht durch das Präparat beeinflußt, aber es gibt andere Krankheiten (die ein wenig von der Hautentzündung ablenken, weil sie in der Regel gefährlicher sind als die Hautentzündung selbst....). Es wird davon ausgegangen, dass die gentechnische Prädisposition für die insulinresistente menschliche Gesundheit durch eine an Kohlenhydraten reiche Nahrung gestärkt werden kann.

Im Jahr 2003 wurde nachgewiesen, dass selbst bei Pferden, die mit hoher Stärkemenge und zuckerreicher Ernährung gefüttert werden, eine niedrigere Insulinempfindlichkeit besteht als bei Pferden, die mit fettreicher und ballaststoffreicher Ernährung gefüttert werden (klingt folgerichtig, dass die Tiere keine Stärkemehlungen und wenig Süssstoff in der Wildnis essen (siehe Fruktan-Märchen...)). Es gab natürlich auch diverse "Studien" dazu, bei denen die Tiere mit Kraft und Zuckern gefüllt wurden, so dass sie in absoluter Fülle in ihnen eingepflanzt wurden, wie immer nicht in der Nähe, sondern fernab von jedem gewöhnlichen Pferdeleben.... und wie bei all diesen Untersuchungen mussten viele schlechte Tiere wieder an sie geglaubt haben.

Naja, tatsächlich auch ohne Ansätze konsequent.... schließlich sind die Tiere pflanzenfressend und der Verdauungstrakt hängt bekanntlich von einer fassreichen Ernährung (Rohfaser!) ab. Tatsächlich haben die beiden Sorten ohnehin nichts in der Futterkrippe eingebüßt und wenn ja, dann wenigstens in tolerierbaren Mengen und nicht zu viel. Bei einer Füllung mit Vollzucker und Speisestärke zeigen die Tiere auch eine niedrigere Insulinwirkung, aber im Alltag der Tiere wird dieser Überschuss auch mit Speisestärke und Speisezucker nicht absorbiert, da kein Pferdehalter sein Vierbeiner über eine Nasopharynx- oder Magenröhre in künstlicher Darreichungsform auf einmal und in übermäßigen Mengen mit Speisestärke versorg.

Es ist auch keine gängige Praktik in der Pferdeernährung, einem jungen Tier jeden Tag viel Kraft und Hefe zu geben. Im echten Pferdleben führte dieser Befund heute zu einer sorgfältigen Berechnung aller Gehalte an Speisestärke, Milchzucker und Fructan im Tierfutter, die in einigen Fällen nahezu pathologische Züge angenommen hat. Bei Pferden, die für EMS "getestet" werden, wird eine unverhohlene Ernährung durchgeführt, das Essen wird in seinen Inhalten und Zutaten genau kalkuliert und die Tiere werden in der Regel mager.

Bis etwa 2002 stimmte die Tiermedizin zu, dass es bei Pferden keine Inseulinresistenz und keinen Zucker (jeglicher Form, auch nicht Typ 2) gab, aber ab 2002 veränderte sich diese Sichtweise allmählich aber kontinuierlich dramatisch. Heutzutage wird bei jeder etwas volleren Ponys oder Pferde mit EMS bei Hufbeschwerden gerechnet, ohne Wenn und Aber!

In der Regel wird angenommen, dass die befallenen Pferde zwischen 6 und 20 Jahre alt sind (ab 2010, früher bis zu 15 Jahre, ab 15 Jahre ECS....). Akut auftretende oder chronisch auftretende Huflaminitis sind Teil des Krankheitsbildes oder des Vorberichts (d.h. das einzige gültige Merkmal: Hufrehe!). Selbst bei fehlenden klaren Krankheitszeichen können die chronischen VerÃ?nderungen wie eine erweiterte weiÃ?e LinienfÃ?hrung, fehlende Jahresringe in der HufwandfÃ?lle, eine AbplÃ??ttung der Sohle sowie radiologische VerÃ?nderungen des Hufbeins (Rotation, Absenkung, Osteopenie oder Osteitis der Hufspitze) eine bis hin zur chronischen Huflaminitis nachweisen (d.h. wenn es keine zuschaulichen Symptome/n gibt, genaue à nderung der HornhÃ?ufe um festzustellen, ob es keine gibt... natÃ? nur mit dem EMS, da immer die Situation selbst fÃ?r den Huf blond ist:

Damit der Einfluss der Ernährung bei Laboruntersuchungen ausgeschlossen ist, sollte die Probenahme nach einer Fastenzeit von mind. sechs Stunden, vorzugsweise zwischen 8 und 10 Uhr, durchgeführt werden, und es sollte ein Einflussfaktor wie Stressbelastung gemieden werden, und es sollte darauf geachtet werden, dass die untersuchten Tiere keine akute, schmerzhafte Hufspasmen aufweisen. Andererseits ist für das Pferd bereits die Blutentnahme selbst, Schmerz, wie die der Laminitis, sind weitere Belastungen.

Bei Pferden mit EMS kommt es kaum zu einer Hyperglukämie, da die Tiere im Laufe der IRL eine kompensierende Insulinreaktion ausbilden. Es gibt keine definitiven Richtwerte für das Pferd, sie sind wie immer "Schätzungen", da die Zahlen sehr unterschiedlich sind und von vielen Einflussfaktoren abhängen.

Bei Pferden können auch EMS-Symptome auftreten, ohne dass eine Resistenz gegen Insulin erkannt wird, andererseits werden bei einigen Pferden Insulinresistenzen festgestellt, haben aber keine Krankheit! Mit anderen Worten, Sie können EMS in jedem Falle feststellen, denn es gibt keine Besonderheiten, es sei denn, Sie vermuten es bereits: natürlich die EMS! Auch der Insulinspiegel beim Tier schwankt saisonal erheblich und auch nach der Nahrungsaufnahme nimmt der Insulinspiegel beim Tier kräftig zu, ohne dass dies eine pathologische Wirkung hat.

Auffallend ist auch, dass heute immer mehr Tiere von EMS- und ECS-Diagnosen erkrankt sind. Die beiden Diagnosestellungen haben damit zu tun, dass weder die ACTH-Wertbestimmung noch der Insulin- oder Glukosewert auf verlässlichen Testverfahren oder verifizierten Grenzwerten aufbaut. Man kann also grundsätzlich immer beides feststellen, denn es gibt tatsächlich keine Beweise außer in ECS das hypophysäre Adenom, aber wer prüft ein Tier auf ein hypophysisches Adenom im Ernst?

Im Menschen kann der Insulinspiegel durch erkannte Indirekttests nachgewiesen werden, dies ist bei Pferden ganz anders, es gibt immer noch keine verlässlichen Beweise, weder verlässliche Testverfahren noch verlässliche Insulin- und Glukosewerte bei Pferden. So wird zum Beispiel die Humaninsulinresistenz aufgrund von Bewegungsmangel und Nahrungsüberfluss durch das beim Menschen bekannte metabolische System auf das Tier übertragbar, was zu Zuckerkrankheit 2 und damit zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt.

Egal was passiert, man kann nicht von Menschen auf Menschen übertragen: Menschen sind Raubtiere, Menschen sind vegetarisch, es kann nicht sein! Zudem ist das Tier in vielen Gebieten viel sensibler als der Mensch und verhält sich dementsprechend unterschiedlich. Es ist auch angenehm zu beobachten, wenn man Pferden Heilkräuter füttert, die für den Menschen gesünder sind, können für den Menschen Giftstoffe sein!

Zudem erscheint der insulinische Wert bei Pferden auch durch den Zusatz von konzentrierten Selenpräparaten gefälscht, da es in zu hoher Dosierung über den Lebermetabolismus und die Bauchspeicheldrüse so in den insulinmetabolischen Stoffwechsel eindringt, dass die insulinrezeptorischen Eigenschaften der Zelle geschmälert werden und damit auch das Symptom der insulinresistenzen entsteht. Mit Pferden, mit denen ich in Berührung kam, immer wieder wegen vermeintlicher Fehlsymptome (gleiches Problem der Verlässlichkeit und vor allem der Richtwerte, die sehr vielfältig und erweiterbar sind....)

Es gibt kaum ein Tier, dem nach einer Blutprobe auf Selen kein Selenpulver verschrieben wird, als ob es keine Selenprobleme geben würde! Auffallend ist auch, dass zunehmend die gleichen Beschwerden für Cushing und EMS bei Pferden auftauchen. Bei einigen Pferden wird sogar EMS und ECS diagnostiziert, vermutlich weil sie ohnehin niemand durchschauen kann und die Untersuchungen ohnehin überhaupt nicht sinnvoll sind.

Damit sind die Zeiträume, in denen ECS und EMS an das hohe Lebensalter gebunden waren, vorbei, denn da wir jetzt für beide Krankheiten nachlesen können, können alle Tiere, egal welchen Lebensalters, von EMS und ECS betroffen sein. Tatsächlich ist die Diagnostik einfach: Wenn das Tier dazwischen ist, ist der Fütterungszustand "normal", nehmen wir an, EMS und ECS (hier kann nichts mehr schief gehen....).

Mittlerweile gibt es bereits EMS-Diagnosen bei schlanken und zu schlanken Pferden, so dass mittlerweile auch der Ernährungszustand bei den Diagnosestellungen EMS oder/und ECS immer mehr verschwimmt. Wenn bei einem Hufbeschwerden eines Pferdes eine EMS oder ECS oder beides auftritt. Die Standards sind in erster Reihe Hufwild, in zweiter Reihe Futter Zustand.

Mit EMS, einem "generalisierten Fettdepot" an Nacken, Hüfte, Zitzen, Uhu oder Vorhaut (Schlauchbereich), ist dies natürlich bei jedem stärkeren Tier logischerweise der Fall! Auch bei ECS, einem schlechten Haarkondition, der übrigens oft bei Pferden mit Stoffwechselstörungen oder bei magereren Pferden vorkommt. Ich schlage vor, dass wir bei einer Laminitis lediglich einen Blick auf die Hufe des Pferdes werfen und sehen, ob die Huflage in Ordnung ist oder ob wir - wie üblich - eine verheerende Huflage finden.

Mit letzterer sollten wir unsere "Pferderehabilitation" gleich hier starten und weitere "Forschung" vorerst aufschieben. Auch das zu dick gewordene Tier sollte auf ein tolerierbares Niveau reduziert werden, wenn dies überhaupt notwendig ist. Manche Übergewichte von Kilogramm schädigen das Tier nicht und verursachen auch nicht die so befürchteten Stoffwechselprobleme. Die dünnen mageren Pferde mit zu wenig Muskelmasse und eventuell Pelzproblemen sollten jedoch eine auf die bestehenden Beschwerden zugeschnittene Pferdeernährung mitnehmen.

Für beide Befunde sollte der Stoff- und Hormonhaushalt verbessert und für beide Befunde eine jeweils geeignete Pferdeernährung implementiert werden. Natürlich hat die holistische Hufrehebehandlung bei beiden Befunden oberste Priorität! Bei beiden Befunden hat sie Vorrang! Hilfsmöglichkeiten gibt es bei der optimalen Pferdeernährung, bei der homöopathischen Betreuung von Pferden, bei der autonosodalen Einzeltherapie und diversen Labortests sowie bei der Haaranalyse mit Bioresonanz für das Pferd, die auf einen ganzheitlichen Ansatz setzt.

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