Ems Pferdekrankheit Behandlung

Behandlung der Ems-Pferdekrankheit

Der Mechanismus hat sich bei Mensch und Pferd bewährt. Sobald sich die Hufrehe manifestiert, ist die Behandlung extrem schwierig. Als Hormone Amok liefen - EMS und ECS im Pferderücken

Zum anderen ein bewährtes Mittel, um der eigenen Leistung auf den Sprüngen unscheinbar zu verhelfen - mit Hormonen, die nicht nur viele (Rad-)Sportler zu neuen Rekord-Zeiten und Spitzenleistungen anregen. Doch das sind auch Hormone: Unter dem Einfluß dieser Wundermittel verändern sich durchaus sinnvolle Kleinkinder zu schlüpfrigen Noppenmonstern, schöne Menschen zu charaktervollen Männchen zu charaktervollem Macho und befreundete Weiber zu lästigen Schlampen - jedenfalls ist dies das weitverbreitete " Bild " dieser Zaubermittel.

Viele Menschen wissen nicht, dass "Hormon" nicht zwangsläufig "Sexualhormon" ist, sondern dass sie auch viele andere körperliche Funktionen auslösen. Bei unseren Tieren kommt es auch nicht allzu oft zu Beeinträchtigungen der Hormonregulation, die zu schweren Krankheiten aufkommen. Welche Stoffe sind es? Geringe Ursachen, große Auswirkungen - nach diesem Grundsatz arbeiten sie. Von der Zuckerverwertung über die Kontrolle des allgemeinen Organismusumsatzes bis hin zum ausgewogenen Wasserkreislauf, der sexuellen Tätigkeit, der Immunabwehr und der Nahrungszufuhr - in der Torte haben der Hormonhaushalt seine empfindlichen Finger immer dabei.

In den meisten Fällen sind es nicht die einzelnen hormonellen Wirkstoffe, sondern eine Fülle von in Aktionskaskaden angeordneten Botenstoffen, die ein Funktionsfeld des Metabolismus ausmachen. Sie verfügen über eingebaute Feedback-Mechanismen, eine ganze Serie von Verbindungspunkten und Verknüpfungen mit anderen Kontrollmechanismen. Hormonbildende Körperzellen gibt es an vielen Stellen: Mal haben sie sich zu speziellen Drüsen zusammengeschlossen, mal sind es Nervenzellen des zentralen Nervensystems, die ihre eigenen Nervenhormone bilden, aber wir wissen auch hormonbildende Körperzellen in Lunge, Schale, Fettgewebe oder Magen-Darm-Trakt.

Doch nicht jede Hormondrüse erzeugt hormonelle Stoffe (man denke an die Speicheldrüse) und nicht jedes hormonelle Stoffe wird in einer Hormondrüse hergestellt. Sie werden über das Gewebe im Organismus des Körpers ausgeschüttet und erreichen so ihr jeweiliges Zielvolumen, aber auch einige hormonelle Substanzen haben eine direkte Wirkung auf benachbarte Zellen. Oftmals befinden sich mehrere Phasen einer Hormorkaskade in einem Regulationssystem: An der Stelle A wird der Hormonspiegel 1 geformt, erreicht die Stelle B über das Blutzufuhr, wo die Hormonspiegelung 2 durch einen Vorläufer hervorgerufen wird, der seinerseits die Freisetzung des Hormons 3 an der Stelle C einleitet......

Woanders kommt das Gifthormon 127 ins Spiel, das die Ausschüttung des Hormons 1 verhindert und damit das gesamte Organismus nach unten regelt. Zwei Erkrankungen des Hormonhaushalts sind für Pferdeliebhaber von großer Bedeutung: das Pferdemetabolische Krankheitssyndrom (EMS) und das Pferde-Cushing-Syndrom (ECS), auch Cushing-Krankheit oder Morbus Cushing oder Cushing-Krankheit ( "Kusching", nicht "Kasching" genannt).

Der Begriff "Equine Metabolic Syndrome", kurz EMS, wird oft als wohlhabende Krankheit oder wohlhabende Krankheit bezeichnet. Die häufigsten Ursachen für Pferdekrankheiten sind Unterernährung, übermäßige Ernährung, mangelnde Bewegung, unangemessene Haltung, Über- und Fehlanwendung des Pferdes sowie Umwelttoxine, entweder individuell oder in Kombination. Bei der Übertragung auf unsere Tiere sind dies die häufigsten Ursachen. Die Produktion von Adipokinen und diese hormonellen Substanzen schädigen unsere Tiere. Die Entstehung der Krankheit ist jedoch äußerst vielschichtig und kann nicht auf einen simplen Zusammenhänge reduziert werden: "Überfütterung bringt Fettpolster hervor, Fettzelle produziert hormonell, hormonelle Faktoren führen zu Hufrehe".

Die Krankheit beginnt mit einem äußerst nützlichen und wichtigen Pankreashormon, dem Insulin. Das Insulin bewirkt nun die Einlagerung von Glucose, die nicht unmittelbar konsumiert wird, vor allem in Gestalt von Glukogen in der Haut und den Muskeln. Zugleich verhindert Insulin den Fettabbau aus der Fettzelle, was nur folgerichtig ist: Warum sollte der Körper bei einem Übermaß an Energiesubstanzen, die im Körper zirkulieren, Fette als Wärmeträger abgeben?

Wenn die im Körper enthaltene Glucose im Lauf der Zeit wieder aufgenommen wird, fällt der Zuckerspiegel natürlich ab und nennt damit den Insulingegner auf dem Programm, das Blutzuckermessgerät Glucagon. Also: Insulin unterstützt die Lagerung, Glucagon die Abgabe von Blutzucker und Fetten aus den Lagern. EMS-kranke Tiere benötigen Ernährung und viel Sport.

Sobald sich die Laminitis manifestiert, ist die Behandlung extrem aufwendig. Es muss ständig verschlankt werden, um die hormonelle Produktion in den Fettzentren zu reduzieren. Mit einer Entzündung, die den ganzen Hängeapparat am Klauenhuf unwiderruflich zu beschädigen droht? Diese Entzündung ist die Folge.

Denn der Körper eines fettleibigen Tieres neigt dazu, dem Phänomen mit der raschen Abgabe großer Fettmengen aus den üppigen Kissen während des Hungers entgegenzuwirken - eine Hyperinfektion, eine akute lebensbedrohende Erkrankung, ist die Konsequenz, ein jetzt doppeltbelastetes Schoß.

Zusätzlich zu einer allgemeinen Adipositas sind auch markante Fettansammlungen über den Tränen, entlang des Mähnenhutes, an der Hüfte und an der Rutenbasis oder bei Männern im Vorhautbereich zu erkennen. Das Pferd ist nicht leistungsfähig und wirkt oft träge, was der Eigentümer oft auf das bestehende Gewicht zurÃ??ckzufÃ?hren hat und daher nicht weiterverfolgt.

Gelegentlich wird festgestellt, dass die Tiere mehr Alkohol zu sich nehmen und etwas frisches Trinkwasser einnehmen. Die Fortpflanzungsfähigkeit der Stuten kann reduziert werden - für übergewichtige Tiere ist das nicht wirklich verwunderlich. Zum Glück ist Prävention so simpel wie effektiv: Halte, füttere und arbeite dein Hauspferd auf die richtige Weise - und nach deinen Bedürfnissen! Ungeachtet des häufigen Leitsymptoms "Hufrehe", "Cushing-Krankheit" oder "Equinen Cushing-Syndrom" (auch ECS) ist eine ganz andere Krankheit.

Dort befindet sich der Täter im Hirn, wo das hormonelle ACTH (adrenokortikotropes Hornsystem oder Adrenokortikotropin) in der Regel unter dem Einfluß eines anderen hormonellen Einflusses in der vorderen Hypophyse aus einem Vorläufer geformt und abgegeben wird. Im Nebennierenrindenbereich entstehen dann mehrere andere hormonelle Stoffe, darunter auch Cortisol, das viele Prozesse im Körper stört.

Das Cortisol wird auch als Streßhormon oder Stress Hormon oder Stress Hormon bezeichnet, da es unter Stress zunehmend freigesetzt wird. Durch Cortisol wird die Insulinbildung behindert und der Zuckerspiegel erhöht. Durch einen Tumor der Hinterkopfdrüse (Hypophyse), der bei über 18-jährigen Tieren recht oft vorkommt, wird beim Pferde-Cushing-Syndrom zu viel ACTH gebildet, was in der Folge zu einem Anstieg der nachrangigen Hormone führt.

Die erhöhte Freisetzung von Kortisol führt zu einer Beeinträchtigung der Insulinbildung und einem permanenten Blutzuckeranstieg - auch hier kommt es zu einer "Zuckervergiftung" mit den oben genannten Nachteilen. Wo in EMS die Fettzell- und Insulin-Adipokine eine wichtige Funktion haben, beschäftigen wir uns in ECS vor allem mit dem Cortisolhormon.

Im Gegensatz zu Anabolika stimuliert Cortisol also nicht den Aufbauprozess, sondern den Abbauprozess. Das Cortisol wird auch als Stress Hormon bekannt, wenn es freigesetzt wird, die Versorgung mit rasch wirksamen Energiequellen erhöht wird, das Abwehrsystem gestört wird. Auch in der Medizintechnik wird Cortisol hoch bewertet, wo es speziell zur Entzündungshemmung und Immunsuppression verwendet wird (z.B. nach Organtransplantationen).

Natürlich muss ein so weit reichendes hormonelles Produkt, das auf den Körper wirkt, in seiner Funktion ausgewogen sein, aber wenn es durch eine Krankheit wie die Cushing-Krankheit unkontrollierbar freigesetzt wird, ist sein Effekt vernichtend. Dementsprechend lang ist die Auflistung der Symptome, die beim Pferde-Cushing-Syndrom vorkommen können, von einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen über Kreislaufstörungen bis hin zu Beschwerden ähnlich wie Kreuzkontamination und Osteoporose.

Darüber hinaus zeigt das Equine Cushing Symptom jedoch Anzeichen einer Erkrankung, die uns vom Equine Metabolic Syndrome nicht bekannt sind, und diese sind auf die Mitwirkung anderer hormoneller Substanzen zurückzuführen. Bei der Behandlung des Equine Cushing Syndroms wird die Wirkung der anderen hormonellen Faktoren berücksichtigt. Sie sehen erschöpft aus, sie verlieren Gewicht, ihre Muskeln entwickeln sich zurück. Nicht zu vernachlässigen sind diese und andere Beschwerden, aber sie werden oft als reines Zeichen des Alterns angesehen und so akzeptiert der Pferdebesitzer sie, anstatt der Sache hinterherzulaufen.

Auch ist noch nicht abschließend geklärt, ob wirklich nur das ACTH als Trigger dafür zuständig ist; eventuell ist auch ein anderes hormonelles Mittel, Dopamin, von Bedeutung. Die Wirkung von Dopamin auf die Tätigkeit der Hinterkopfdrüse, die, wie bereits gesagt, die Freisetzung von Kortisol über ACTH kontrolliert. Die Behandlung ist erstaunlich einfach: Neben der Behandlung der Laminitis wird das Präparat Pergolid verwendet, das in der Humanmedizin vor allem zur Behandlung der Parkinson-Krankheit verwendet wird.

In der Regel verbessert sich unter dem Einfluß dieses Arzneimittels, das jedoch für den Rest ihres Lebens eingenommen werden muss, der Zustand der Vierbeiner schnell und dauerhaft. Natürlich stellt der Krebs selbst keine Gefährdung des Pferdes im Sinn von Krebs dar. So kann heute vielen Tieren nachgeholfen werden, die noch vor wenigen Jahren mit einer "atypischen Hufrehe" diagnostiziert wurden und wenig Heilungschancen hatten.

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