Englisches Vollblut

Engländisches Vollblut

Der englische Vollblüter beschreibt eine Pferderasse aus der Gruppe der Vollblüter, die speziell für den Galoppsport gezüchtet wurden. Das englische Vollblut präsentieren wir in unserer Pferdeenzyklopädie. mw-headline" id="Zucht">Zucht[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Unter dem englischen Vollblut versteht man eine Pferdezucht aus der Reihe der Vollblutpferde, die eigens für den Galoppsport gezüchtet wurden. Engländische Vollblutpferde sind in Stammbaumpapieren durch ein XXX hinter dem jeweiligen Name markiert, um sich leicht von anderen Hunderassen zu unterscheiden. Vollblut " bezeichnen die Briten das Galloprennpferd, was soviel wie " durchgezüchtet " heißt, die Engländer sagen von " rein gesungen " (reines Blut), wenn sie das Vollblut meinen.

Tatsächlich wird das heutige Vollblut seit etwa 30 Jahren gezüchtet. Obwohl die Warenblüter - mit Ausnahme der Trakehner Zucht - erst Ende des XIX. / Anfang des XX. Jh. mit der Produktion von Zuchtbüchern begannen, werden diese bei Vollblut seit Jahrtausenden aufbewahrt. Die englischen Vollblutpferde werden als die rasantesten Rennwagen der Weltrangliste angesehen.

Jahrhunderts in England aus Mutterstuten einheimischer Hits (Galloways, "Running Horses"), die Z. T. bereits orientalisch-stammigen so genannten Royal Mares aus dem Gestütshaus der Englischen Königskönige und Importhengste gez. Aus diesen Deckhengsten sind Byerley Turk (keine exakten Informationen über die Abstammung, Achal-Tekkiner sowie. Turkmenen vermutet), Darley Arabian (arabisches Vollblut) und Gotolphin Barb (manchmal auch Gotolphin Arabian, aber wahrscheinlich ein Berberpferd) als Vorfahren des heutigen britischen Reinrassigenpferdes Byerley zu sehen.

Laut einer 2001 auf DNA-Analyse basierenden Untersuchung ist Darley Arabian der direkte männliche Vorfahre von 95% aller heute über seine Nachkommen, die Englische Vollblutrasse, leben den Eklipse. 1] Zu Anfang der reinrassigen Zucht bis ca. 1750 wurden etwa 100 asiatische Hengste unterschiedlicher Abstammung verwendet. Aber auch andere asiatische Hengstarten hatten in der Anfangsphase der Rassenbildung, vor allem über ihre Tochter (Z), einen wichtigen Einfluss: B. der Barb de la Barb de la Crown und der Araber de la Albcock, von denen heute alle Schimmelpilze des Vollblut-Englisch siedeln.

Alle heutigen lebendigen britischen Vollblutpferde gehen in unmittelbarer Mutterlinie auf ca. 30 sog. Stammstuten (Gründungsmütter) zurück, von denen die wichtigste heute eine Stuten namens Altkahlkopfpflock (* um 1645) ist. Obwohl die Stammbäume im Vollblut in englischer Sprache frühzeitig und detailliert dokumentiert wurden, ist es nicht mehr möglich, die exakte Anzahl der Elterntiere unmissverständlich zu ermitteln, da die Unterlagen teilweise falsch waren oder Einzeltiere je nach Besitzer mit unterschiedlichen Bezeichnungen auftauchen.

Ab 1793 wird diese Rasse durch den Eintrag in das Allgemeine Zuchtbuch (GSB) bestimmt. Um registriert zu werden, müssen die heutigen Hengste über einen Zeitraum von acht Erzeugungen beweisen, dass alle Ahnen reinrassige Vollblutpferde waren und daher bereits im Stutbuch registriert sind. Man betrachtete ein Gespann nur dann als englisches Vollblut, wenn es seine Ahnen bis auf die in Teil I des englischen GSB registrierten Exemplare vollständig beweisen konnte.

Bei Pferden, bei denen diese Zugangsvoraussetzung nicht gegeben ist, handelt es sich entweder um Mischlinge (oft 99% Vollblut) oder sie werden in Deutschland als so genannte 4-Pferde (früher 4 der Deutschen Rennsportverordnung) aufbereitet. Weltkrieges trat dieser Sachverhalt oft auf, weil die Identifizierung einiger Reinrassen nach der Verwechslung von Krieg und Flucht nicht klar abgeklärt werden konnte, aber es waren sehr wahrscheinlich Vollrassen aus dem Außenimpression.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es Marcel Boussac, dem Gärtner und Eigentümer von Phospharis, dass die Abkömmlinge von Phospharis in Deutschland nicht als Vollblutpferde galten, sondern als 4. Deshalb wurden wieder einmal Vollblutaraber einkreuzen. Allerdings waren die Erzeugnisse dieser Mischlinge viel träger als die reinrassige englische Vollblutzucht und so endete das Versuch nach kürzester Zeit.

Derzeit werden auf der ganzen Welt etwa 200.000 Zuchtstuten gezählt, davon etwa 65.000 in den USA und etwa 2000 in Deutschland. Nachdem die großen Verbände ihre Zuchtbücher mittlerweile nahezu ohne Ausnahme anerkannt haben, ist heute der weltweite Verkauf von reinrassigen Pferden ohne Probleme möglich. Die Vollblutzucht ist eine international tätige Pferdezucht, deren Rennleistung bei Pferderennen zuchtrelevant ist.

Der Zuchtleistungstest in Gestalt von Galopprassen (siehe Derby) begann in England und breitete sich im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts in alle Staaten mit signifikanter Durchzucht aus. In Deutschland sind die beiden bedeutendsten Läufe für Vollblut-Engländer das Deutsch-Derby (für Dreijährige) und der Große Preis von Baden (für Drei-Jährige und ältere).

Der ( "Vollblut") ist in der Regel der Besitzer einer Zuchtstute. Jedes Jahr im Frühling (so genannte "Brutzeit", auf der Nordhalbkugel vom 16. Januar bis etwa zur Jahresmitte ) sucht er für seine Mutter nach seinem Wissen, seiner Berufserfahrung und seiner Überzeugung den am besten geeigneten Bruthengst (Vater, so genannter "Zuchthengst") aus. Bei der Verwendung eines Bruthengstes hat der Hengstzüchter dem Besitzer des Hengstes eine Gebühr, das so genannte "Deckgeld" zu entrichten.

Vollblutrassen, die durch Kunstbesamung (KI) erzeugt werden, sind nicht für die Eintragung in das Allgemeine Zuchtbuch und somit nicht für die Teilnahme an Wettkämpfen zugelassen. Anders als bei der Aufzucht anderer Arten ist die Exterieurrolle des Hengstes im Vollblut in England nur von untergeordneter Bedeutung. Mit dieser strikten Leistungsorientierung hat sich die Reinzucht eine besondere Stellung in der Gesamtpferdezucht erobert: "Insgesamt ist es der Reinzucht durch die systematische Selektion von erblichen und leistungsstarken Zuchttieren so gut wie keiner anderen Sorte bisher gelungen, ein so hohes Maß an Menschlichkeit und Leistungsbereitschaft zu erzielen.

Dies hat es der Vollblutzüchtung nicht nur ermöglicht, der Warmblutzucht direkt durch die Bereitstellung gesunder und effizienter Nutztiere wertvolle Dienstleistungen zu erbringen, sondern auch den Weg in die moderne Tierzüchtung als Ganzes geebnet, was allein schon zu einer echten Konstitutions- und Leistungssteigerung aufzeigt. "Aus Gründen der Übersichtlichkeit im Rennsport und in der Zucht gilt eine internationale Regelung für die Benennung englischer Vollblüter.

Anschließend sind die Names aller Gewinner der nachfolgenden Rassen bis 1995 weltweit geschützte und können nicht mehr genannt werden: Auf Wunsch des Internationalen Stutbuchausschusses werden die Names bedeutender Hengste und Stuten, d.h. Stuten, die in der Gruppe I und in der Gruppe I zwei Gewinner und einen Gewinner der Rasse hervorgegangen sind, sowie Hengste, die in der Gruppe I zwei Siege erzielt haben, sowie Hengst, die in der Gruppe I mehr als fünfzehn Gewinner hervorgegangen sind, urkundlich erwähnt.

Per Stichtag 31. Dezember 2007 beinhaltete diese Auflistung 4438 Bezeichnungen, die nicht mehr an Vollblutzüchter weitergegeben werden dürfen, um nur einige zu nennen. der Name ist nicht mehr gültig. Ein modernes Reiterpferd ist ohne den Einfluß des britischen Vollblutpferdes in der nationalen Pferdezucht nicht möglich. Vollblut wurde in allen nationalen Pferderassen als Raffinerie für die oft starken warmen Blutstöße verwendet.

Mit Vollblut aus den originell anmutenden, aber schwerfälligen Kutschenpferden hat die Rasse Holdingbetrieb ein moderneres und im Springsport oft international führendes Pferd hervorgebracht. Wichtige Vollblutväter in Holstein waren vor allem Marlon (IRE) (Familie 3-c, H. Kerr, Esq. Mit dem Löwen (Fam. 3-stündiges Gestüt Röttgen 1944 v. Mahnfried - Lohnsherrin v. Herold) wurde in Hannover ein bedeutender Vollbluthengst geboren.

Engländische Vollblutpferde sind neben ihrer Geschwindigkeit auch gute Reit- und Springkraft. Mit 2,47 Metern Rekordwert setzt der Engländer Huaso (1933 von Faithful a. d.) seit Feber 1947 den Welthochsprung ( "El Huaso"). 1952 gewann der sagenumwobene Springbursche Fritz Thiedemann mit dem Vollblut-Chronisten (1942 von Marcellus und der von Ferro signierten Chronik) seine erste Olympiamedaille in der Dressurmannschaftsprüfung.

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