Fohlen Kaufen österreich

Kaufen Sie Fohlen Österreich

Nur Fohlen von Hengsten auf dem Hof dürfen vom Staat gekauft werden. Hengstfohlen von Freiher von Stein. TIERSPIRIT: "Schlachtfohlen"-Auktionen wieder in voller Fahrt Die alljährlich im Herbst stattfindenden "Schlachtfohlen"-Auktionen werden seit dem 17. September (Mauterndorf/Sbg.) wieder in Österreich und Bayern durchgeführt.

TIERSPIRIT wird am übernächsten Tag - wohl wieder als einziger Tierschutzverein - auf dem Noriker-Hengstmarkt im salzburgischen Märchenhof anwesend sein und dort zumindest zehn Fohlen kaufen, die sonst zum Schlachthaus nach Italien oder ins Ausland transportiert würden; für alle sind gute Privatplätze bereits im Voraus eingerichtet, an die sie durch einen Sicherungsvertrag übergeben werden (keine Zucht, keine Tötung usw.).

Bereits vor zwei Woche- wie auch vorletzte Woche - kaufte ANIMAL SPIRIT die ersten 21 Haflinger-Fohlen in Tirol und brachte sie an ausgewählte Privatstandorte in Deutschland und Österreich, wo sie alle sicher ankamen. ANIMAL SPIRIT ist seit 15 Jahren auf den verschiedenen Fohlenauktionen präsent und konnte weit über 700 Tieren das Überleben ermöglichen.

Im Salzburger Land befinden sich die grössten Noriker-Auktionen in Masishofen, in diesem Jahr wieder am 27.9. bzw. 24.10. Auf einer weiteren Noriker-Fohlenauktion sind wir am 6.10. in Stadl Paura (OÖ) vertreten. Bei den meisten der bisher in der Maishofner Auktion registrierten 182 Noriker-Hengsten und -Arbeiter fängt das Lebensdrama an, wenn sie von der Alm in die lärmende, schmale Auktionshalle gefahren, dann von der eigenen Schwiegermutter grausam abgetrennt und auf einen der vielen Lastwagen der zahlreichen Rinderhändler gedrängt werden.

Dr. Franz-Joseph Plank, Vorsitzender von ANIMAL SPIRIT: "Von der Versteigerung gehen die in Panik geratenen Pferdekinder in der Regel unmittelbar nach Italien, entweder zu einer Zwischenmaststation, um noch mehr Gourmets für das Fohlenfleisch zu gewinnen, oder zum Schlachthaus. Die Jüngsten von ihnen sind in diesem Jahr noch nicht einmal vier Monaten (!) und viel zu klein, um von seiner Mama abgetrennt zu werden.

Dies trotz wiederholter Ankündigung der Zuchtvereine, Fohlen unter sechs Monate nicht mehr in die Auktionen aufzunehmen. "Subvention ierung und Ueberproduktion machen Fohlen zu "Schlachtrindern" Aus den selben Gründen der jährlichen Ueberproduktion von Haflinger und vor allem aus den nachstehenden Gründen Die Noriker-Fohlen werden einerseits empfohlen, jedes Jahr eine Paarung durchzuführen - d.h. nicht "leer zu stehen" - und die Fohlen im Laufe des Sommers als Touristenattraktionen auf den Almwiesen zu präsentieren; andererseits entspricht nur ein Teil der gebürtigen Fohlen den "Schönheitsidealen" der Verbände und darf nur dann am leben bleiben, wenn sie weiterhin zur Fortpflanzung oder zur überproportionalen Einbringung von Geldbeträgen eingesetzt werden.

Dr. Plank weiter: "So werden noch immer ca. 80 Prozentpunkte der wenigen Lebensmonate alter - vor allem männlicher - Fohlen dieser beiden Züchtungen nach Italien oder anderswo transportiert und zu "Rösslbraten", Fohlensteaks oder Leberkäsespezialitäten weiterverarbeitet, wenn wir von ANIMAL SPIRIT oder anderen Tierschützern sie nicht kostenlos kaufen würden. Hinzu kommen verschiedene EU- und AMASubventionen aus Steuergelder oder Beiträge von Zuchtverbänden, wie z.B. für die - vermeintlich ausgestorbene - "Nutztierrasse" Normer und Zuchtprämien oder für sogenannte "Elitefohlen", die die weitere Zucht wirklich profitabel machen.

Ab wann wird diese sinnlose Praxis der Förderung der Fohlenproduktion endlich beendet und stattdessen in eine artgerechte Viehhaltung, Informationen über eine ausgewogene, tierfreie Ernährungsweise oder in die Bewahrung dieser wunderschönen Noriker-Zucht für Freizeitzwecke aufkommen?

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