Friesen Bayern

Fristbayern Bayern

Der Friese, Friesenregionale Partei; eine Pferderasse, siehe Friesen; Holstein-Friesen, Rinderzucht, siehe Holsteinrinder. Die folgenden Städte und Gemeinden heißen Friesen:

Friesisch (Oberfranken/Bayern)

Wenige Kilometern nordöstlich von Kronach befindet sich das Dorf Friesen mit heute ca. 1.000 Einwohnern, das seit 1978 in die Stadtverwaltung von Kronach integriert ist. Es gab keinen eigenen Grabhügel; die Verstorbenen wurden auf dem Judenfriedhof in Küps beigesetzt. Das Gemeinwesen stand unter der Kontrolle des Redwitzer Kreisrabbinats.

In: Eva Groiss-Lau, Friesen, in: Klaus Guth (Hrg.), Israelitische Landgemeinde in Oberfranken ...., S. 164 f. Die orthodoxe Religionsgemeinschaft in Friesen hatte um die Jahrhundertmitte ihren höchsten Stand (ca. 120 - 140 Mitglieder) erlangt; zu dieser Zeit war nahezu jeder vierte Einwohner jüdisch eingestellt.

Den Lebensunterhalt der Juden erwirtschaften sie vom Handwerk, vor allem vom Tausch von Schnittgut und Vieh; in der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert gab es auch Einzelhandwerker. Binnen weniger Dekaden wurde die Gemeinschaft vollständig aufgelöst (um 1890), nachdem die meisten Gastfamilien nach der Aufhebung des Registerabsatzes (1861) ins benachbarte Kronach umzogen waren. Im Jahr 1910 verstarb der einzige in Friesen lebende Jude.

Der Synagogenbau (Moschaweg), der heute noch als Wohngebäude genutzt wird, ging zunächst in den Besitz von Kronach s israelitischer Gemeinschaft über, um 1920 wurde er in privates Eigentum über. In den letzten Jahren wurde das unter Denkmalschutz stehende Haus restauriert, so dass es heute in einem sehr guten Erhaltungszustand ist. Hager/H.-Chr. Haas, Kronach, in: Mehr als Stein.....

Synagoge Gedenkbuch Bayern, Band 1, Kunststoffverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2007, S. 178 f.

Wohnungsbau - Friesen und Bayern - Finanzen - Deutschland - Deutschland

Gebäudeeigentümer haben es oft nicht leicht. "Oberstes Gebot auf bundesstaatlicher Ebene ist die Bauordnung", erläutert Eva Reinhold-Postina vom Verein der privaten Gebäudeeigentümer in Berlin. "â??Es wird im Detail geregelt, wie ein Entwicklungsplan von den Gemeinden zu erarbeiten ist und was er zu erreichen ist. "Sie kann beispielsweise zur Anordnung von Abstandshalterflächen oder zur Festlegung von Brandschutzanforderungen eingesetzt werden", sagt Reinhold-Postina.

Die Verantwortung für den eigentlichen Entwicklungsplan liegt bei den Gemeinden. Liegt kein Entwicklungsplan vor, findet § 34 der Bauordnung Anwendung. Damit kommt es, dass Gemeinden über Entwicklungspläne hinaus Vorschriften machen, etwa durch ein Baumschutzgesetz, erklÃ??rt Manfred Josten vom Bundeswohnungsbau in Bonn. Selbst der Einsatz von bestimmten Werkstoffen kann vorgeschrieben werden", sagt er. Die Gemeinden reagierten damit auf die wachsende KreativitÃ?t von Bauherrn und Bauwirtschaft: "Die Möglichkeiten der Individualisierung von Haus und Immobilie sind heute viel gröÃ?er als vor zehn Jahren", sagt Schroedt.

"â??Einige Gemeinden sind durch das daraus resultierende visuelle Durcheinander in den Wohnanlagen gestört und agieren mit Regulierungen. "Architekturharmonie wird nicht durch gesetzliche Normen erreicht. "Es ist derzeit nicht ungewöhnlich, dass man genau angibt, wie der Dachneigungswinkel sein soll, aber ein friesisches Haus kann neben einem oberbayrischen Bauernhaus stehen", erläutert Peter Burk vom Institute for Building and Living.

Allerdings führt dies in ländlich geprägten Regionen nicht zu visueller Übereinstimmung und hat nichts mit der regionalen Ansiedlungskultur zu tun", sagt Burk. Auf einige Angaben zur Dachorientierung kann seiner Ansicht nach verzichtet oder gelockert werden: "Natürlich muss der Feuerschutz eingehalten werden, aber es macht keinen Sinn, die gleiche Menge an Sonnenlicht und Beleuchtung zu verlangen, sondern zentimetergenaue Abstände", erklärt Burk.

Dies würde den Eigentümern mehr Freiraum lassen und zugleich die Siedlung harmonisieren. "Die Designstatuten: "Wir erzielen Architekturharmonie durch eine vergleichbare materielle Sprache, nicht durch gesetzliche Vorgaben. "Es ist jedoch notwendig, den Bauherrn anhand von Beispielen zu zeigen, welche Formen von Fenstern oder Fassadensubstanzen für die jeweilige Gegend charakteristisch sind.

Dabei geht es um zeitgenössisches, regional geprägtes Wohnen, dessen Wichtigkeit vor allem dort anerkannt wird, wo es existentiell ist: in Ferienregionen", unterstreicht Burk. Er erhofft sich, dass die Menschen in absehbarer Zeit öfter darüber diskutieren können, wie ihr Haus aussieht.

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