Gnadenbrotpferde Kaufen

Grace Brot Pferde kaufen

Die Luz Charismàtica Für die Gnadenbrotpferde haben wir auf absehbare Zeit keine offenen Stellen. Nach Absprache können wir Ihre Stutte / Ihren Welpen auf unsere Wartezeit eintragen. Wenn Sie interessiert sind, schicken Sie mir einfach eine E-Mail mit allen Infos über Ihr Tier (Rasse bzw. Grösse, Lebensalter, Stute bzw. Welpe, Krankheit oder Ruhestandsgrund, ggf.

Medikamente, leichte Kost/ Schwerkost/ Nahrungsmittelunverträglichkeiten/Breiköstler, frühere Zuchtweise, soziales Verhalten hoch/rangig niedrig, vorzugsweiseststststuten bzw. Kaltblüter, sehr spielerisch, bereit zu laufen oder kuschelig mit Pferdeliebhabern zu kriechen, usw.?

Die Vergabe der freien Stellen erfolgt nicht an Stallbewerber nach dem Warten auf die Auflistung, sondern danach, wie gut sich das antragstellende Pferd vermutlich in unsere vorhandene Zucht einfügen und das soziale Leben bereichern würde, da mir ein ruhiges und ausgewogenes Miteinander aus Rücksicht auf unsere älteren und kranksten Einwohner sehr am Herzen liegt. Deshalb werden die im Herbst und Wintersemester unbesetzten Stellen nicht unmittelbar, sondern erst zu Saisonbeginn (Eintritt anfangs April) belegt, weil sich der Integrationsprozess beruhigt hat, weil wir uns unseren "Kleinen" gegenüber besonders verpflichtet sehen, damit sie den ihnen zustehenden wunderschönen Abend des Lebens genießen können.

Da unsere Stute und unser Wallach immer in der gleichen Besatzung zusammenleben, haben wir auf keinen Fall die Chance, einen Nachzuchten. Bitte fragen Sie uns daher nicht danach. Der spanische Spitzname steht für "das Feuer der Hoffnung" und seit sie im Frühling 2008 eingezogen ist, ist sie nicht nur mein wahrer Sonnenstrahl, sondern auch die kleine Fürstin, die die Walküre der Rinderherde wegen ihres Charakters durch jede Impertinenz gehen lässt.

Die Wasserliebhaberin, im Hochsommer hüpft sie wie ein hüpfendes Pferd bei einem Sprung durch unseren Bach, so dass das Flusswasser einfach plätschert, und im Hochsommer schlägt sie mit ihren Hufen die Eiskissen auf dem Meer leidenschaftlich ein. Mit seinem Namen meint er "Er gibt unserem Fell den Wind". Im Jahr 2010 kam er auf unseren Friedhof, er ist unser riesiges Baby mit über neunzig Stockmaßen.

Er ist trotz seiner riesigen Grösse das sympathischste Lebewesen, das man sich vorstellen kann, und völlig gesellig zu anderen Tieren, die er bei jeder sich bietenden Möglichkeit von oben nach unten durchleckt. Dem verspielten Youngster mit seinem zarten Charakter gelingt es oft genug, auch die Ältesten zu einem kleinen altersgerechten Spiel zu unserem großen Staunen und zur großen Lust zu erziehen.

Es ist erstaunlich, wie er trotz all seiner jungen Ausgelassenheit im Zweifelsfalle unsere Alten so behutsam behandelt, als wären sie so empfindlich wie Kristall, so dass sich niemand von den Älteren überwältigen lassen muss. Hinter dem starken kleinen Westfalen verbirgt sich ein aufregendes Erlebnis als beliebtes Wettkampfpferd im MÃ??nsterland. Als er jedoch aufgrund seines Alters einige kleine Probleme bekam, die ihn schließlich zwangen, den Sportbereich zu verlassen, fiel es seinem Besitzer schwer, einen passenden Offenstall in ihrer Umgebung für Pensionäre zu unterbringen. Deshalb beschloss sie schwermütig, ihn trotz der großen Distanz zu uns auf den Dominikanerhof zu holen.

Nun wohnt der 18-jährige Füchsin den vierten Summer als Leiterin unserer Rudel hier - und erhält mit jedem Haarwechsel mehr weißes Haar. Auch sein Bestreben, uns Menschen in der Ausbildung der anderen Tiere zu fördern, ist wirklich unterhaltsam - z.B. wenn sein beste Freundin Danie beim gleichzeitigem Leiten der beiden Tiere drängt oder wenn seine Klauenkontrolle auf der Wiese mit dem von mir aufgenommenen Fuss von mir gezappelt und deshalb gemahnt wird, ist Larazard unmittelbar vor Ort und zeigt ihm bitterböse Gesichtsausdrücke durch energetisches Kneifen im Gesäß zu Recht "Gib deiner Herrin mehr Ärger, damit sie dich nicht schelten muss!

Aufgrund seiner freundschaftlichen Natur, trotz seiner hochrangigen Position, jeden seiner Pferdfreunde aus seiner Haferschale essen zu laßen, ist er eine bereichernde Kraft für unsere Rudel und wir wünschen ihm, daß er noch eine lange fröhliche Zeit im Rentnerleben bei uns vor sich hat. Dort hat sich der scheue Kastrat mit unserer jungen Dame Annie verhältnismäßig rasch angefreundet.

In der für sein junges Lebensalter charakteristischen Spielfreude lässt er immer etwas Bewegung in die Truppe unserer Rentner kommen, ohne jedoch seine alten Kolleginnen und Kollegen zu belästigen. Er isst gerne Nickelkarotten für sein ganzes Jahr, außerdem ist er ein großer Kuscheltier und kommt immer dann gerannt, wenn er uns beobachtet, um seine Kuscheltiere zu fordern.

Auch Beauty ist ein englischsprachiges Reinrassigpferd, hatte aber in jungem Alter das große Vergnügen, wegen ihrer außergewöhnlich rundlichen Gestalt für ein Renngespann nicht überzeugend auf der Rennstrecke zu trainieren, und so wurde sie schon früh als Mietpferd an ein komfortableres Freilandhaltungsleben verkauft. Mit 23 Jahren verstarb ihr langjährig offener Stallkamerad und Protektor Cisco und sie fühlte sich in der Gruppe zwischen nur jugendlichen Tieren nicht mehr wohl, weshalb sie auf unseren Friedhof ziehen durfte.

Schönheit liebt es, für ihr ganzes Lebens lang zu essen, vorzugsweise Bio-Bananen und am besten auch mit Muscheln! Sie ist in allem unproblematisch, liebt alle und lauscht ihrem Versprechen in allen Lebenslagen - es sei denn, man will sie von ihrem neuen Liebhaber befreien, dann heulen sie beide furchtbar vor Angst, zu gehen!

Für unsere Großmutter sind wir sehr glücklich, dass sie hier wieder die große Leidenschaft entdeckt hat und stellen voller Freude fest, dass sie es trotz ihres Lebensalters sogar verstanden hat, einige Muskelmasse aufzubauen und etwas Schinken auf unseren Almen am Hang zu verlieren! Bei dem Viertelpferd Daim kam zum ersten Mal ein echtes Westpferd zu uns - das aber trotz all dieser Kuhsinn-Rasse, die eigens für die Viehzucht gezüchtet wurde, eine jämmerliche Furcht vor der Kuh hat.

Doch als sie morgens, nachdem er auf unseren Friedhof gezogen war, zu ihrer unbändigen Verwunderung bei Daimys Haus anhalten wollte, entdeckte sie ihren Wallach nicht erwartungsgemäß durch einen Strang gefahrlos von der Rudel abgetrennt, sondern graste ohne einen einzigen Kratzer ruhig zwischen den anderen Ross. Wahrscheinlich hatte sich Daim über Nacht so sehr von der Tierherde angezogen gefühlt, dass er den Trennstrang gesprungen war, nur um bei seinen neuen Freundinnen zu sein.

Daim hatte trotz seiner langen individuellen Einstellung ein so gutes soziales Verhalten, dass er instinktiv wusste, wie ein Herdenleben abläuft. Daimler hat uns allen bewiesen, dass er gerade jetzt diese Sicherheit in der Familie der Pferde wollte - und die Herkunftsherde hat diesen Traum verwirklicht, indem sie ihn gleich mitnahm und als einen von ihnen akzeptierte.

Daimler ist immer ein sympathischer und gut ausgebildeter Herr im Umgangs mit Menschen, ein unproblematischer Buddy in der Zucht und ein charmanter Mensch, der die Herz aller Stute im Eifer des Gefechts schlägt. Er ist immer eine große Freude, ihn hier in der Gruppe zu haben. Mit Devil, unserem kleinen Rap mit den witzigen kleinen weissen Fleckchen, teilen sich die Geister: Die einen betrachten ihn als friesischen - walisischen Kolben - Mischling, die anderen als Bastelkreuz, siehe Pelz - Ponyaufprall oder einen barocken - Mischling.

Er versteht sich in der Rudel gut mit jedem einzelnen Tier und ist klug genug, um alle Konflikte zu vermeiden, da er aus München kommt. Letztendlich wurde bei ihm eine so schwere Kissing Spines in der Sattelhaltung festgestellt, dass es auf Anhieb feststellbar war, dass er nie wieder als Reiterpferd in Frage kommen würde, weshalb er bei uns in den Vorruhestand ging.

Es ist zu wünschen, dass er hier ohne Fahrergewicht weitestgehend schmerzlos lebt und dass ihm die konstante Lichtbewegung in unserer aktiven Haltung auf Dauer gut tut. Trotz der durch sein junges Lebensalter verursachten Verunsicherung in neuen Lebenssituationen ist Weißrussland in unserer Gruppe einer der am höchsten eingestuften Länder. Der Finne hatte das rare Pech, von Kindheit an mit dem gleichen Besitzer zusammenleben zu können.

Dennoch hat seine Gesundheit bereits Unglück gebracht: Bereits in seinem früheren Pferdestall war er an einem schweren Borrelioseanfall mit starkem Blähungen fieberhaft beinahe erkrankt und kam kaum auf unserem Hof an, unglücklicherweise hat sich herausgestellt, dass er ein ernsthaftes und nicht leicht behandelbares Zahnbehandlungsproblem hat.

Obwohl der Riese Finne sich um alles Neue kümmert, ist er trotz aller Ängste handelsfähig, auch wenn wir ihn wie eine Silopresse an potenziell pferdesportlichen Ungeheuern vorbeischleppen. Das gierige kleine Kerlchen ist nie schlecht, aber er ist ein böser Schurke und lässt sich nicht vom Essen wegnehmen, weder im Verhältnis zu Menschen noch in der Herde:

ob ein höherrangiges Ross ihn fortschicken will ( und er frisst den köstlichsten Obstapfel rasch von der Nasenspitze weg, ohne im letzen Augenblick beeindruckt zu werden) oder ob seine Menschen ihn anführen wollen ( und er macht eine kurze Jausenpause bei allem Ziehen am Seil, weil der Klebstoff am Straßenrand so lecker aussieht) - im Zweifelshäusigen Fall ist er nur bemüht, ein wenig hartnäckiger zu sein und gewinnt damit das Argument, indem er in aller Stille und Trost für sich selbst aussetzt.

Schüchtern und sein beste Freundin Finnland sind bereits zusammen auf unseren Friedhof gegangen, nachdem sie die meiste Zeit ihres Leben einen offenen Stall gelebt haben. Auch die beiden schwarzen Gefährten mit den unscharfen Mähnen und dem ganz anderen Charakter sind trotz ihrer guten Eingliederung in die Rudel immer noch untrennbar miteinander verbunden und Schüchternheit bemüht sich neidisch, seinen Gefährten Finnland von denjenigen Pferden fernzubleiben, mit denen er sich gerne anfreundet, so dass wir über die beiden Welpen oft viel lachten.

In barocken Auftritten zeigte sich die sehr gut ausgebildete Dressurstute als echte Spanierin mit viel Charisma und Gang, bis sie aufgrund ihres Lebensalters und ihres züchterisch bedingten unteren Rückens nicht mehr reitbar war. Die menschenorientierte und immer sympathische Stutfrau kam im Jahr 26 Jahre zu uns auf den Snadenhof, denn sie sollte eine wunderbare Zeit als Rentnerin in einer "attraktiven, fordernden und natürlichen Umgebung mit angemessenen Bewegungsreizen und einer artgerechten Haltung" verbringen können.

Trotz ihres Alterns und ihrer Gewohnheit in den Ebenen im äußersten nördlichen Teil des Landes beweist sie, dass sie die wendigen Füsse einer gekonnten kleinen Spanierin in sich trägt, denn vom ersten Tag an raste sie mit beachtlicher Schnelligkeit die steilsten Ecken der Almen hinauf und hinunter, als ob sie nie etwas anderes getan hätte und es wirklich genießen würde, ihre eigenen Kletterkunstfertigkeiten zu erproben.

Nach einer Zeit der sorgfältigen Beweidung ist Castaña nun gut eingebunden und ein niederrangiger, aber problemloser Läufer, der sich mit jedem einzelnen Tier gut auskennt und dank der Lebensweisheit und seiner schonenden Kommunikationsweise alle Auseinandersetzungen meidet. Der robusten kleinen Haflinger Stute Annabell war es ein großes Vergnügen, in einer großen Haflinger-Hütte tiergerecht aufgewachsen zu sein und auch später viele Jahre mit ihrer Haflinger-Freundin in einer sehr geschäftigen und familiär geprägten Eigentümerfamilie unmittelbar hinter dem Wohnhaus wohnen zu dürfen.

Das idyllische Wohnen endet mit dem schrecklichen Tode von Noimo schlagartig in einem gemütlichen Miteinander und die sehr traurige kleine Stuten muss kurzzeitig in einen Internatsstall ziehen, um nicht ganz allein ohne ihre Art auskommen zu müssen, wo die bis dahin immer gesund gewesene Stutenin, die bedauerlicherweise an einer schwerwiegenden Hufschmallitis erkrankt ist, die annabel glücklicherweise bis heute hier am Hof der Gnade keine weiteren Unannehmlichkeiten hervorruft.

Als Annabell auf unserem Bauernhof ankam, freundet sie sich mit der Dame an, die zur gleichen Zeit eingezogen war und die kleinsten aller Stuten auf dem Bauernhof wurde, unserem riesigen Baby Lonnies, die zusammen wie Klaps und Pattchen aussehen, weil er etwa das Dreifache ihres Pferdes ist, aber das scheint ihr die Sympathie nicht zu brechen, es war fast " auf den ersten Blick ¡Liebeì für das ungleiche Paarm!

Sie steigt zum Beispiel durch das verschlossene Gittertor in die Reitanlage, während ich ein anderes Ross fahre, und schätzt es nicht, wenn wir mit äußerster Selbsterkenntnis in eine Innenecke pissen, nur um die Reitanlage ebenso gekonnt durch das verschlossene Gitter zu verlassen und im Laufschritt zur Kuhherde zurückkehren und Heu essen, als ob nichts passiert wäre.

Sie, die eigentlich Escadera genannt wurde, hatte trotz ihres jugendlichen Lebens einen mehrjährigen medizinischen Marathon, weil sie immer lahm in der Hinterschaft war und anscheinend schmerzte, aber nur wenn sie reitet. Gleich nach ihrem Bezug hat die schwarze Stute ihrem Ruf alle Ehre gemacht, denn sie war so pferdeartig, dass alle Wale nur bei unserer Diözese bleiben und an ihrer Hintern schnüffeln wollten - so war die Integration in die Kuhherde überhaupt kein Hindernis, schließlich war die Hälfe der Kuhherdenmitglieder in fast alle Kuhherden sehr in sie verknallt?

Letztendlich hat sie sich für ihren stursten Bewunderer entschlossen und ist nun die Lebensgefährtin von Young und Rob Roy, was sehr gut zusammenpasst, denn beide sind nicht nur große, große und schlanke Sportpferde, sondern auch sehr junge für ein Brot und Butterpferd und deshalb sind beide sehr lebendig und verspiel.

Ein ereignisreiches Dasein hat die mongolische Stute mit der langgezogenen Rußmähne und den weisaussehenden Blicken bereits hinter sich gebracht und ist weit gereist: Früher als Seltenheit im Münsteraner Tierpark aufbewahrt, dann als Ausreitpferd in der Schweiz gewohnt, ist sie nun nach einer weiteren Anreise bei uns in Ostwestfalen-Lippe angelangt, wo sie ihre gewonnene Freiheit in vollem Umfang zu geniessen schien.

Khaltraa ist trotz ihres gemütlichen Aussehens ein kleines Bündel Energie, das offenbar einen kleinen Fortschritt für überschätzt und alle Pfade in unseren geräumigen offenen Ställen im schnellen Trab abdeckt, weil es für sie offenbar nie blitzschnell genug ist - wo Khaltraa ist, ist immer etwas los! Die Khaltraa kann schon mal eine kleine Hündin sein, die mal lauter quietscht, mit empörten Ohrläppchen und mit dem Schwanz, der ihre Mitstreiter zornig in die Absperrungen treibt, aber sie schafft es dank ihres außergewöhnlich starken Gesichtsausdrucks und ihrer sehr eindeutigen Ausdruckskraft beinahe immer, als Gewinnerin der Alltagsdiskussionen innerhalb der Rinderherde zu siegen. Deshalb haben die anderen Nachkommen sie trotz ihrer schmalbleibenden Körpergrösse von vornherein ohne zu zweifeln als hoch angesehen.

Trotz wiederholter schwerer Huftierangriffe in der Geschichte kam die sympathische isländische Kastanienstute mit der Blondine zu uns, um eine letztmalige Möglichkeit für ein artgerechtes Überleben in der Rudel zu bekommen, was trotz aller Anstrengungen der Eigentümerin ihre Lebensbedingungen bedauerlicherweise immer wieder stark einschränkte. Gerade noch im letzten Augenblick ist Luna bei uns eingezogen, bevor ihre ansonsten sehr beschäftigte Wirtin nur wenige Tage später ihr Baby zur Welt brachte, weshalb es zweifellos gut war, für Luna eine neue Betreuungsmöglichkeit zu finden, da sich die neue Mama erst einmal einer ganz anderen Tätigkeit verschreiben musste.

Unglücklicherweise hat Luna auch in anderer Weise mehr Gesundheitsprobleme, als es für ein nicht so langes Ross aller Rassen normal ist, denn alle Frontzähne im Ober- und Unterkiefer mussten von unserem Zahnarzt wegen der durch EOTRH verursachten Eiterungen herausgezogen werden. Weil die Wangenzähne nicht befallen sind, ist Luna glücklicherweise immer noch in der glücklichen Situation, durch ihr großes Können das gewohnte Essen verblüffend unkompliziert aufzufangen.

Luna ist für die Rudel eine echte bereichernde Eigenschaft durch ihr sanftes & freundliches Wesen, denn sie ist nicht nur gut & in allem unproblematisch im Umgangs mit ihrem Volk, sondern kommt auch mit allen anderen Tieren gut aus, weil sie Konflikte prinzipiell vermeidet und im Zweifelsfalle sich nur unterwirft.

Für Luna wünschen wir ihr sehr, dass sie bei dieser Art der Haltung endlich mit ihren problematischen Hufen zurechtkommt und dass sie noch eine gute Gelegenheit für einen angenehmen und artgerechten Ruhestand hat. Er musste nach seinem Tode zunächst in einen Internatsbetrieb ziehen, was er durch den Verlust seines langjährigen Pferdfreundes offenbar sehr belastend empfand, so dass der kleine Kastrat aus Kummer unglücklicherweise einiges an Körpergewicht verloren hat.

Der hübsche schwarzbraune Youngster El Paso mit den 4 gleichfarbigen, sogar weiß gestrichenen Socken ist trotz seines jugendlichen Lebens eine Story mit groben Wechsel zwischen Hoch und Tiefgang, mit extremen schweren Schicksalsstrichen und schlussendlich mit dem ganz großen Glück: Mit El Paso kam ein auf Import-Pferde aus dem Orient spezialisiertes Handelsunternehmen nach Deutschland und veräußerte ihn (offensichtlich schmerzlos gespritzt) trotz schwerer, nicht zu übersehener Rückenbeschwerden und bereits seit längerem bestehender starker Zahnweh sowie einem offenkundigen Transporttrauma mit anschliessender Preispanik vor allen Engpässen als ein gut benommenes, gesundes & bestausgebildetes Reithalbzeug in allen erdenklichen Lagen an eine unvermutete hiesige Familien.

Weil die Gastfamilie, die El Paso erst vor wenigen Tagen gekannt hat, aus reiner tierischer Liebe & Freundlichkeit gegenüber dem bemitleidenswerten Tier plötzlich beschlossen hat, dass El Paso einfach nicht mehr zum Dealer zurückkehren sollte, um potenziell weitere gesunde Spritzen an ahnungslose Pferde zu verkaufen, um trotz Schmerz von nichts ahnenden Eigentümern weiter reitet zu werden, um wohl eines Tages wegen seiner gesundheitlichen Unfahrbarkeit oder seiner Bemühungen, sich vor Schmerz während der Fahrt zu schützen, beim Metzger zu enden....

Der neue Eigentümer beschloss, El Paso von einem Veterinär optimal versorgen zu lasen (insbesondere endlich auf die Zähne, die einer Behandlung bedürfen) und seine freiheitliche Altersrente für den restlichen Zeitraum seines noch jungen Berufslebens zu bezahlen, ohne weitere Anrechte auf eine Existenz als Reitpferd. Auf diese Weise kam El Paso zu einem guten Schluss, kaum 6 Jahre alt auf unserem Friedhof, um sich hier von dem ganzen Schlechten davon befreien zu können, was die Menschen ihm physisch und psychisch antaten....

die er seinem jugendlichen Besitzer jedes Mal bedankt, wenn er ihn mit überdimensionaler Hingabe und Sympathie besucht, denn irgendwann in den tiefsten Tönen seiner Brust schien er zu begreifen, was sie für ihn geleistet hat und noch immer unternimmt. Denn nachdem er sich wegen verschleißbedingter Beinschäden aus dem Pferdesport zurückgezogen hat und nach viel zu langem Aufenthalt auf unserer Vormerkliste endlich bei uns am Hof der Gnade einzog, hat er es geschaff, so dass er es schafft,

Trotzdem hatte Jo innerhalb weniger Augenblicke einen sehr guten neuen Kumpel für eine reibungslose Integration in unsere vorhandene Rinderherde entdeckt, mit dem er von nun an alles zusammen tat: El Paso, der gerade am selben Tag auf unserem Bauernhof eingezogen war, der ihm zufälligerweise auch optisch wie ein Ei zum anderen gleicht, so dass die beiden ganz unterschiedlichen Herkunftspferde von nun an den Beinamen "die Zwillinge" auf unserem Bauernhof haben.

Bei uns ist er so etwas wie der sympathische Seniorprofessor, denn er weiß alles und kann alles. Genau das macht ihn zu einer Huftier-Lebensversicherung, und der spritzige Senioren dürfte diese sein. Viele Jahre lang war er ein sehr erfolgreicher Springpferd und ist immer gut erzogen und strebt bis zur Klasse L Dressur & Springreiten und auch Cross-Country unter diversen Mitreitern.

Dieses Lebensgefühl ist bei ihm auch heute noch sichtbar, auch wenn seine besten Erfahrungen im Wettkampfsport nach Sehnenschäden und Hustenproblemen sowie anhaltenden Spannungen im Rückengelände im hohen Lebensalter zu Ende sind und das frühere Bockpferd seine frisch erworbene Bewegungsfreiheit auf unseren großen Wiesen in vollem Umfang zu geniessen schien.

Mit seinen neuen Eigentümern, die ihn übernahmen, als er sich altershalber aus dem Showpferdeleben zurückziehen musste und danach die schwierige Wahl trafen, dass er zu uns kommen sollte, weil er im Sportsaal nicht mehr richtig liegen würde, denn hier, wenn überhaupt, dann war nur im Hochsommer stündliches Weiden möglich.

Da versuchte er in der Rudel gleich, die eine oder andere Stuten auf seine bezaubernde Weise zu bezaubern, und wir waren froh zu sehen, wie seine Anstrengungen von einer sehr liebenden Dame umgehend beantwortet wurden, und sind neugierig zu sehen, wen der gebräunte Frauenheld das Herzen der nächsten stehlen wird? Wir alle wünschen unserem "Professor" Mark, dass ihm noch viel Zeit unter der Fürsorge seiner neuen Eigentümer auf unseren großen Weiden eingeräumt wird, denn nachdem er immer alles für sein Volk geleistet hat, ist es ihm mehr als wert, seine "Rastlosigkeit" eine Weile zu geniessen.

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