Hafer Pferd

Weizenpferd

Aussage #1 -orses are reuminants > Korn hat bei der Pferdeernährung eine immer größere Bedeutung. Der Grund dafür ist vor allem, dass wir unsere Tiere zunehmend im Sport nutzen und damit mehr Kraft von ihnen verlangen. Wenn die Begriffe "Getreide" und "Pferd" verwendet werden, denken die Fahrer an Hafer zuerst. Aber warum ist dieses so gesundes Korn heute noch so dämonisiert?

Worin bestehen die Legenden und was ist der Nutzen der Haferflocken? Obwohl wir diese Aussage oft vernehmen, sind Hengste keine Nachahmer. Das Pferd ernährt sich ausschliesslich von der Pflanze und ist daher ein Pestizid! Das können Pferd nicht. Besonders wertvoll ist es, das Magen-Darm-Trakt Ihres Ponys zu verstehen, um seine Nahrung optimal an die Bedürfnisse anzupassen.

Zum Beispiel, wenn sich Ihr Pferd auf der Wiese befindet, isst es kleine Menge, aber öfter: Es verbraucht 15 bis 19 Std. pro Tag mit Essen[1]. Die Ergänzungsfuttermittel, die wir unserem Pferd verabreichen, sind alles andere als natürlich: Sie werden hauptsächlich im Mikrodarm mit Hilfe von Fermentern aufbereitet.

Das Pferd ernährt sich natürlich nahezu ausschliesslich von Gras. Es setzt sich aus Pflanzenkernen wie z. B. Weizen (Gerste, Hafer, Mais), Hülsenfrüchte (Erbsen, Feldbohnen, Lupinen, Soja) und Öle (Leinöl, Erdnussöl, Sonnenblumenöl....) zusammen. Es wird dem Essen von Tieren zugesetzt, die einen höheren Energiebedarf haben (wachsende oder arbeitsintensive Pferde), um den Energie- und Eiweißgehalt ihrer Tagesration zu erhöhen.

Seitdem der Mensch das Pferd mehr und mehr im Sport einsetzt, ist der energetische Bedarf der Tiere allmählich gestiegen und Saatgut und Getreide sind für die Berechnung der Pferderationen immer bedeutender geworden. Ihre Verwendung war in vielen Stallungen beliebt, was dazu beitrug, dass die Tiere durch Lebensmittel mit mehr Strom versorgt wurden, als sie konsumierten.

Bis heute ist Hafer eines der am häufigsten genutzten Getreidesorten. Aufgrund seiner nahrhaften Eigenschaften wurde Hafer zunächst nicht als Futtermittel für Pferde verwendet[2]. Es wurde Hafer benutzt, weil sie zu dieser Zeit nicht Teil der Nahrung waren (damals gab es noch keine Bioläden). So kann man also behaupten, dass der Mensch nicht wollte, dass das Pferd sein Futter isst.

Auch Hafer ist leicht zu züchten und verhältnismäßig preiswert zu beschaffen. Der weitere Pluspunkt ist, dass Hafer weiche Getreidekörner sind, die im Gegensatz zu Grobkörnern keine spezielle Aufbereitung erfordern, bevor sie an das Tierfutter abgegeben werden können. Deshalb wurde Hafer damals zur Fütterung von Pferden eingesetzt, vor allem aus wirtschaftlichen und logistischen GrÃ?nden. Das ist heute nicht mehr der Fall, da Hafer immer weniger gezüchtet wird und teurer ist als viele andere Getreidesorten.

Aussage #4 - Hafer macht das Pferd "heiß" Also gibt es, bis auf einige empirische Angaben, keinen wissenschaftlich belegten Nachweis, dass Hafer eine belebende Funktion hat. Zwar soll der schwarze Hafer das nervöse System mehr stimulieren als der weiße Hafer. Dementsprechend ist zwischen den beiden der graue Hafer angeordnet. Es ist also nicht möglich zu behaupten, dass die Haferfarbe einen Einfluß auf die Laune Ihres Equipments hat[2].

Sicher ist nur, dass schwarzer Hafer mehr Mandeln als weißer Hafer ist. Auf diese Weise kann jedoch auf keinen Falle auf seine pharmakologische Wirksamkeit auf das Zentralnervensystem geschlossen werden. Der Hafer ist reich an Lipiden, d.h. Fetten (5-6%) und vor allem an der essentiellen Aminosäure Liniensäure, die sich günstig auf die Haut und das Gesamtbild von Haut und Haaren hat.

So verleiht Hafer dem Fell einen wunderschönen Schimmer. Der Hafergehalt ist mit 10% verhältnismäßig hoch (Cellulose), die ein wesentlicher Bestandteil der Pflanzenzellwand ist. Das bedeutet, dass weniger Korn verschluckt wird und Inkompatibilitäten weniger häufig auftreten. Der Hafer dagegen wird von Pferden weniger leicht verdaulich und kann zu Darmreizungen, Appetitverlust, Diarrhöe und gelegentlich auch Kolik führen[2].

Salicylsäure, die in Teilbereichen der Haferanlage auftritt, dürfte der Auslöser dafür sein. Die Hauptursache dafür ist jedoch der übermäßige und zu kurzfristige Gebrauch von Hafer in der Pferdeernährung. Mit der zusätzlichen Hafernahrung wird die Raufutteraufnahme des Pferdes reduziert. Also ist der Täter nicht der Hafer. Gleiches gilt für andere Getreidesorten, wenn sie in zu großen Dosen und zu schnell zur Pferdeernährung zugegeben werden.

Sie wissen sicher, dass Sie Ihrem Pferd vor dem Essen zusätzliches Futter schenken sollten. Hay ist ein wichtiger Bestandteil der Darm- und Pferdehygiene. Die Pferde verbringen viel Zeit damit, Heuballen zu fressen, was ihre Stopfbuchse dazu stimuliert, mehr Speicher zu erzeugen. Der Verdauungstrakt ist nach der Heubereitstellung für die Verdauung von Ergänzungsfuttermitteln gerüstet!

Es ist noch besser, wenn Sie Ihrem Pferd Hafer (oder andere Ergänzungsfuttermittel) in mehreren kleinen Mengen geben.

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