Hufrolle

Klauenrolle

Die Bezeichnung "Hufrolle" ist zunächst einmal nur ein Sammelbegriff für anatomische Strukturen, die jedes Pferd auf jedem Bein hat. Inwiefern wird eine Hufrollenentzündung geheilt? Damit ich das Problem der Hufrolle verstehen kann, sind gewisse anatomische Grundkenntnisse Voraussetzung, die ich im Folgenden vermitteln möchte. Es ist klein, aber für die Bewegung eines Pferdes äußerst wichtig: die Hufrolle.

Klauenrolle - Entzündung der Klauenrolle oder Fußrochlose

Die Bezeichnung "Hufrolle" bringt viele Pferdehalter dazu, sich aufzurichten und mit Entsetzen auf sich aufmerksam zu machen, da dieser Terminus oft als Abkürzung für Hufrollenentzündungen oder Nekrosen benutzt wird. Die Krankheiten sind bedauerlicherweise weit verbreitet und stellen sicher, dass viele Tiere nicht mehr ohne Schmerzen auskommen. Zunächst etwas Grundsätzliches: Die Hufrolle selbst ist nichts Schlechtes, sondern ein Oberbegriff für die anatomischen Verhältnisse, den jedes Tier hat.

Der Hufrolle besteht aus dem Kahnbein, dem untersten Ende der Tiefenbeugesehne und dem Bursa. Was allgemein als Hufrollensyndrom bekannt ist, wird tatsächlich als das richtige Hufrollensyndrom bezeichne. Weil die Hufrolle nicht nur eine Konstruktion ist, umfasst dieser Terminus eine ganze Serie von Krankheiten. Am häufigsten ist die Entzündung der Hufrolle, bei der das Glied zwischen Hufbein, Kronenbein und Kahnbein oder der Schleimbeutel der Hufrolle entflammt ist.

Eine solche Entwicklung führt zu schmerzhaften Auswirkungen auf das Pferde. Sie kann den Gelenkknorpel schädigen und zu Knochenveränderungen anregen. Die Strahlbeinnekrose ist stärker und oft das Ergebnis einer nicht behandelten Erkrankung. Andere potentielle Gründe für das Hufrollensyndrom sind Änderungen in den Befestigungspunkten der Spannglieder und Bandapparate. In der Regel tritt das Hufrollensyndrom an den Vorderläufen auf, da die anatomischen Gegebenheiten eine höhere Stoßbelastung verursachen.

Beschwerden mit der Hufrolle an den Hinterläufen sind rar. Hufrollensyndrom kommt oft nicht von selbst. Bei beiden Krankheiten sind die Gründe ähnlich wie beim Hufrollensyndrom oder können die Folgen sein. Der Grund für das Hufrollensyndrom ist kontrovers, viele Gründe können berücksichtigt werden. Es ist unbestritten, dass zu schmale Klauen und unterlegte Volkstrachten Hufrollenkrankheiten fördern.

Eine zu geringe körperliche Aktivität schadet dem Gelenkknorpel im Klauengelenk und dem Froschkissen, da diese nicht ausreichend mit NÃ??hrstoffen angereichert sind. Dadurch werden mehr Vibrationen auf die Hufrolle übertragen, was auch hier zu Schäden auftritt. Falsches Beschlagen, das den Klauenmechanismus stört, deaktiviert auch den Dämpf- Mechanismus des Klauenspiels, der die Hufrolle beschädigt.

Darüber hinaus wird eine Erbkomponente vermuten lassen, die zu einer Schwachstelle in der Hufrolle führen kann. Typische Symptome für das Hufrollensyndrom sind: erhöhte Ablehnung beim Aufspringen, besonders wenn das Tier groß aufspringen muss oder mit großen und breiten Hürden. In der Regel tritt in der Anfangsphase keine klare Kahmheit auf, aber das Tier scheint ziemlich unwillig und starr zu laufen.

Auf diese Weise stellt der Veterinär ein Hufrollen-Syndrom fest: Wenn Sie eines der oben beschriebenen Krankheitssymptome bei Ihrem Tier bemerkt haben, sollten Sie einen Veterinär konsultieren, der Ihren Misstrauen überprüfen wird. Gewöhnliche Prüfmethoden, wie das Biegen von Proben und das Drücken des Hufs mit einer Hufpinzette, sind in der Regel ungünstig oder nur leicht erwünscht. Selbst beim Traben auf der Handfläche und in der Lunge ist eine klare Diagnostik in der Regel nicht möglich.

In der Regel läßt der Veterinär das Pferdetrab danach auf engstem Kreis auf festem Untergrund. Im nächsten Arbeitsschritt erfolgt eine Röntgenaufnahme, bei der der Veterinär feststellen kann, ob es Knochenveränderungen im Hufbein oder im Kahnbein gibt. Ein Ultraschall und evtl. ein Kernspin können helfen, die exakte Ursachen des Hufrollensyndroms zu ermitteln.

Die folgende Therapie unterstützt das Hufrollensyndrom: Der Standardansatz der Therapie ist die Bekämpfung der Entzündungen in der Hufrolle und die Entlastung der körperlichen Körper. Zu diesem Zweck wird ein entzündungshemmender Wirkstoff (meist Kortison) in die Hufrolle injiziert. Darüber hinaus erhält das Tier durch das Feed weitere entzündungshemmende Medikamente. Zur Entlastung des Krankheitsbereichs erhält das Tier eine spezielle Anpassung.

Es sind normalerweise Eierbügeleisen mit einem Kissen darunter. Durch das Eigeisen wird die Beugesehne entspannt und damit der Druck auf die Hufrolle reduziert. Praktisch sind dies vor allem Fahrten durch Wald und über Auen. Die Entzündungen können durch Spezialnahrung verhindert werden. Der bestehende Wandel bleibt erhalten und ist ein Faktor des Risikos.

Wenn bei Ihnen Veränderungen in der Hufrolle festgestellt wurden, die bereits zu Entzündungen führten, sollten Sie das Tier vorsichtig behandeln. Damit kann ein Hufrollsyndrom in der Regel recht gut kontrolliert werden, sofern keine großen Schädigungen vorliegen. Bei permanenten Hufrollenschmerzen des Pferdes besteht immer noch die Gefahr eines Nervenschnittes ("Neurektomie").

Die die Hufrolle durchdringenden Energien werden abgetrennt. Jetzt kann das gestresste Tier wieder ohne Schmerzen gehen. Am Anfang stoßen nervös geschnittene Hengste oft ins Straucheln, weil sie sich erst an das neue Hufgefühl gewöhnt haben. Die Nervenschnitte machen das Tier schmerzlos, lösen aber nicht das zugrundeliegende Protein.

Deshalb ist nach wie vor die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Änderungen so groß sind, dass der Strahlbeinknochen durchbrochen wird, was für das Tier sehr qualvoll ist. Weil das Tier den Schmerz nicht mehr verspürt, belasten sie die entflammte Hufrolle zu sehr, was die Veränderung beschleunigt. Daher ist es Aufgabe des Eigentümers, das Tier auch in Zukunft sorgsam zu behandeln, auch wenn es frei von Reklamationen zu sein scheint.

Von einem solchen Ross sollte man nicht mehr als gelegentliche Freizeitritte erwarten.

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