Kniegelenk Pferd

Kniehebelpferd

Knieprobleme beim Aufbau des Trainings wie und was? Sie ist 4 Jahre jung und hat zu geringe Bänder im Knie, die dazu beitragen, dass die Kniekappe haftet. Man merkt an, dass es immer ungleiche Schritte macht, wenn es die Hinterläufe etwas mehr beanspruchen muss, z.B. bei Transitionen, beim Anlegen im Hintertrab auf der rechten Seite.

Die ungleichmäßigen Stöße dauern ca. 10 Meter, dann hat man den Anschein, dass sich das Pferd wieder selbstständig gemacht hat und die Stöße wieder die gleichen sind.

Ich bemerkte es, als ich nach etwa 3 Monaten sehr ruhigem Ausfallschritt... und Grundarbeit die Kicks mal etwas energetischer und grösser haben wollte oder dann kam das Gleiten herein, dort tickt sie immer mit Wechsel zum Traum..... Die US-Befunde zeigten dann, dass die Strukturen im rechten Kniebereich (innen und mitte) zu glatt und zu dünn waren.

Dann bewegte ich sie erst als Zugpferd auf stabilem Untergrund, seit etwa einem Monat. Jedoch erscheint es sehr spät in der Ausprägung, da die ganze Hintern als solche noch sehr labil und zart ist. Jetzt brauche ich noch ganz konkret Vorstellungen, was ich mit der Stuten so alles machen kann.

Dazu ruft die Jungstute nach Nahrung für den Schädel, lutscht alles wie ein Schwämmchen auf und braucht neue Arbeit. ¿Wie kann ich die Stuten jetzt bearbeiten? Das kann die Stuten tun: in alle drei Grundgänge eintauchen in eine schöne Streckhaltung, richtige Schulter- und Hinterhandführung an der Handfläche, alles in absoluter Stille, sie ist sehr behutsam im Gehen und Traben eingebrochen, sie kann halten und parieren in der rechten und linken Körperhälfte, die Streckhaltung, die sie jetzt ein wenig zu begreifen beginnt.

Es wird nur sehr wenig reitet, einmal pro Tag ca. 25 Minuten in der Eingangshalle und möglicherweise einmal pro Tag ca. eine weitere halbe Std. mit einem Begleitpferd bei einem Spaziergang auf dem Feld, andernfalls läuft sie den Rest der Zeit als Zuchtpferd. Hello Aficionada, es klingt wirklich so, als ob deine Mutter noch "reifen" müsste, d.h. aus ihrer physischen Weiterentwicklung.

Wäre es mein Pferd, würde ich ihr viel Bewegungsfreiheit anbieten, also einen Laufgitter oder in diese Himmelsrichtung, wo sie selbst ständig laufen kann. In jedem Fall arbeitest du im klassischen Sinne, d.h. baust die Tragfähigkeit allmählich auf (im Schritt), bevor du Schub forderst (z.B. durch "Traben").

Auch wenn die Mutter noch wächst, verschiedene Dehnungsfugen in diesem Lebensalter sowieso nicht verschlossen sind (vor allem der gesamte lumbale Kreuzbeinbereich), muss man mit einer übermäßigen Beanspruchung vorsichtig sein. Ich glaube, dass mehr Bewegungsfreiheit in einer stabilen Haltung nicht möglich ist. Auch die Jungstute schöpft die Möglichkeiten aus, sie ist tatsächlich permanent auf der Straße und fühit sich im Pferdestall sehr wohl.

Ich arbeite sowieso viel mit ihr, aber du kannst auch an dem Step mehr schieben oder tragen mitarbeiten. Sie ist noch sehr wachstumsstark, hat die Hüfte über den ganzen Tag recht gut gedrängt und das Sacrum ist noch ganz glatt und nicht erstarrt. Hello Aficionada, ja, ich glaube auch, dass deine Mutter noch viel zu "weich" ist, um an ihrer Hintern zu malen.

Daß sie in einem aktiven Stall wohnt, ist meiner Meinung nach sowieso der günstigste Zustand. Vermutlich ist jetzt schlichtweg Zeit angesagt, in der sich das Pferd in Frieden entwickeln kann. Ich würde nichts anderes verlangen, als einen kleinen Fortschritt zu machen. Darf Ihre Mutter vielleicht als Zugpferd mitgebracht werden? Sorry, Aficionada, ich habe gerade gemerkt, dass ich die Tatsache übersehen habe, dass du das Pferd bereits als Handpferd dabei hast!

Ich wünsche Ihnen beiden viel Erfolg bei den Wachstumsproblemen; ein Freund hat auch nur eine 3-jährige Mutter mit den gleichen Problemen mit dem Knorpel. Sie wohnt auch im aktiven Stall und geht nur als Zugpferd aus..... Bei schwachem knieseitigem Band ist Chankenbeugung genauso schlimm wie Stretching (Sprung, reger Trab). Dies kann das schwächere Kniestück im Moment nicht ausgleichen, so dass man es auslassen muss.

Sie schreiben, sie wird sehr wenig gefahren, 1-2 mal pro Tag 25 min in der Flur und wenn nötig eine Std. 1x pro Tag im Terrain. Ich würde auf Halle ganz verzichten, aber ständige Bewegungen, d.h. tägliches Aussteigen ins Terrain, ob Reit- oder Handballpferd, sind irrelevant, vor allem, dass sie steigt, damit man Muskeln aufbauen kann.

Dann bauen sich die Muskeln auf und das Ganze wird noch standfester, man kann die Flur nach und nach wieder annehmen, aber nur große Bogen, aber dann die Bararbeit mitnehmen. Meistens fahre ich den Step und ein paar wenige Gehminuten trotteln, mehr nicht. Das ist im Terrain schwer, weil es immer viel zu sehen gibt und sie nicht wirklich daran interessiert ist, sich zu strecken.

Da sie das noch nicht wirklich begriffen hat, kann ich es auch im Feld nicht zurückholen. Im Saal hat sie schlicht eine andere Arbeitshaltung als auf dem Feld, die mehr der Pferdeunterhaltung diene.... Zirkelsik ist ein guter Tipp, das könnte der äußerst spielerischen Stuten viel Freude bereiten.

Bei der aktuellen Arbeitslast ist es in Ordnung, wenn es keinen Hook gibt, wenn ja, musst du weiter verkleinern, d.h. noch weniger traben.

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