Mariendistel Pferd

Milch-Distel Pferd

Milchdistel Besonders auffällig ist die Mariendistel aus dem mediterranen Raum, die etwa 1,50 Meter hoch wird. Das Mariendistel ist eine der Distelspezies, die in der Medizin eine ganz spezielle Rolle spielen. Sie alle werden zur Stimulation der Gallenblase und zur Behandlung von Krankheiten dieser Organen verwendet. Als Arzneipflanze war die Mariendistel längst in Vergessenheit geraten.

Moderne Analysemethoden haben das Rezept der Mariendistel gelüftet: Der Wirkungsstoffkomplex Silymarin, der Leberschutzfunktion, wird in der Samenschicht zwischengelagert. Sie muss alle Substanzen bewältigen, die in den Organismus eindringen und ihn wieder zurücklassen. Dies sind einerseits übliche Stoffwechselabbauprodukte wie Harnstoffsäure, aber auch schädliche Substanzen in Lebensmitteln wie Schimmelpilze und ihre Giftstoffe, andere Biogifte, Pflanzenschutzmittelrückstände und Chemikalien, von denen heute Zehntausende in den Bereichen Umwelt, Boden und Gewässer zu finden sind.

Diese exogenen Substanzen, die in der Wildnis nicht vorkommt und auch in der Tierernährung weiterverarbeitet wird, wie z. B. stabilisierende oder artifizielle Antioxidantien, syntetische Mineralien und Zusatzstoffe wie Aromen, aber auch viele Arzneimittel sind eine besonders große Last. Entweder muss die Lunge diese Substanzen durchlassen und dabei oft die Lunge schädigen, oder sie muss komplexe enzymatische Veränderungen vornehmen.

All dies strapaziert die Leberwelt bis an ihre Grenzen und darüber hinaus. Die effektivste Naturheilmittel zur Förderung der Leberfunktion ist die Mariendistel. Die Wirkstoffkomplexe des Silymarins schützen die Lederzellen vor Zellgifte, helfen ihnen bei der Regeneration, binden die freien Radikalen und unterstützen die Fettabsaugung. In der Humanmedizin wird es beispielsweise in hochkonzentrierter Form zur Vergiftung mit einem knolligen Blattpilz verwendet, der die Haut zerstörerisch verändert und dort das einzige wirkungsvolle Mittel ist.

Inwiefern funktioniert Symarin? Die Silymarine bestehen aus einer Mischung von Flavonolgnanen, worin Silibinin die am stärksten biologische aktive Gruppe ist und somit die leitfähige Substanz ist. Der Effekt von Silymarin im Sinne eines Leberschutzfaktors basiert hauptsächlich auf der Stärkung der Zellmembran und der Stimulierung der Regenerierfähigkeit der Leberzellen. Bei Vergiftungen behindert Silbermarin das Durchdringen von Giftstoffen und beugt dem Wegfall funktionaler Zellkomponenten wie z. B. Transcaminasen vor, indem es Oxidations- und Transportvorgänge in der Zellmembran reduziert.

Außerdem fördert es die Biosynthese von Proteinen und die Zellerneuerung sowie die Neubildung von Leberzellen. Darüber hinaus wurden für die Wirkung von Silbermarin entzündungshemmende, antikarzinogene (Krebs) und antimykotische (Fibrose: pathologische Proliferation des Bindegewebes) Wirkungen gezeigt. Im Jahr 2011 veröffentlichten Forscher des Colorado State University Cancer Center eine Untersuchung, die zeigte, dass die Aufnahme von Silbermarin das Lungenkrebswachstum bei MÃ??usen drosselt.

Darüber hinaus hindert der aktive Inhaltsstoff Silibinin die Zellen von Lungenkrebs daran, in andere Gewebestrukturen einzudringen und ist damit effektiver als herkömmliche Arzneimittel. Für therapeutische Zwecke werden heute nur noch die etwa fünf Zentimeter großen, oval geformten Früchten oder Mariendistelsamen mitgenommen. So kann die Hülle, in der das Silymmarin gelagert wird, von Säugern nicht abgebaut werden; selbst Tees aus zerkleinerten Kernen bieten der Leberwelt wenig Halt, da sich die Silymarine im Trinkwasser schlecht auflösen.

Neben einer Detox mit der Mariendistel sollten nierenfördernde Kräuter eingesetzt werden, die dafür Sorge tragen, dass die in Wasser löslichen Substanzen schnell abgesondert werden. Silymarins Leberunterstützung ist auch bei älteren Tieren, stoffwechselbeeinträchtigten Tieren, übergewichtigen Tieren und allen, die an Hautsymptomen wie Mantelschäden, Kopfschuppen, Krisenherden, Pfotenlecken, Neurodermitis und Mauqua leiden, d.h. bei Pferden und Hunden, besonders auffällig.

Das Blatt der Mariendistel unterstützt den Gallefluss in der Pferdeernährung als bitteres Kraut, es ist silymarinfrei. Die aus den Kernen gepressten Öle beinhalten Omega-6-Fettsäuren und sind zudem silymarinfrei. Abhängig von der Menge der angebotenen Lebensmittel und den verabreichten Medikamenten steht die Haut unter entsprechender Belastung und ist oft überlastet. Sie wird von den Engländern als Mariendistel bezeichnet und dient in der Regel zur Förderung der Milchproduktion.

Da es sich bei Symarin um ein wirksames Kräuterheilmittel handelt, muss jede Entschlackung mit Sorgfalt und unter genauer Beobachtung des Tieres erfolgen.

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