Neustadt Dosse Pferde

Dosse Neustadt Pferde

Das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse ist das Haupt- und Landgestüt des Landes Brandenburg. Brandenburger Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) Bei dieser Gelegenheit danken wir allen, die zum Erfolg der Pferdeparaden beitrugen! Ein herzliches Dankeschön an das atmosphärische und applaudierende Fachpublikum aus dem In- und Ausland. Vielen Dank auch an unsere Show-Gäste aus Kladruby, Kroumke, Ganschow, Neuposerin und Berlin. Der Landgestüt Askari ist Weltmeister!

Der 29-jährige Reiter aus dem bayerischen Zölling ist der erste in Deutschland seit 1994, mehr dazu erfahren..... Der erste Hengstzug des Jahrgangs 2018 findet am Sonnabend bei schönem Klima statt. Die spannenden Programme fesselten die Gäste, die auch in diesem Jahr aus allen Ländern anreisten.

Verkaufsstabile - Gestüt Neustadt (Dosse)

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Auf dieser Seite findest du eine kleine Übersicht über die von uns verkauften Pferde aus dem Gestüt und unseren Züchtern.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brandenburgischen Haupt- und Landgestüte Neustadt/Dosse sind die Haupt- und Landgestüte des Bundeslandes Brandenburg. 1788 liess der Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. (1744/1786-1797) bei Neustadt an der Dosse zwei Gestüte "für das Beste des Landes" bauen. Der Meisterhengst Carl Heinrich August Graf von Lindenau (1755-1842) hatte den Koenig davon ueberzeugt, dass es fuer Preussen nuetzlich waere, wenn die Pferde fuer Reiterei und Hofaufbewahrung nicht wie bisher aus dem Auswaertigen geholt werden muessten, sondern ins Land gezerrt würden.

Im Rahmen der umfassenden Staatsmaßnahmen zur Förderung der Preußenpferdezucht war die Etablierung von Land- und Hauptgestühlen vorgesehen. Über die Landgestüten konnte die Zucht mit staatlich anerkannten Vatertieren zu vorteilhaften Konditionen durchgeführt werden. Im Neustadter Land sollte das nobelste Vollblut entnommen, aufbewahrt und allen anderen Preußengestühlen als Basis zur Verfuegung gestellt werden.

Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes der kleinen Neustadt, die 1664 auf Veranlassung des Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Homburg in den Status einer Kleinstadt erhoben wurde, war die NÃ??he zum Regimentssitz in Berlin und zum königlichen Gut in Neustadt, das seit 1695 bestand. Auch Carl Graf von Lindenau wurde Obermeister aller Preußengestüten. Dadurch wurde eine zentrale Organisation der heimischen Pferderasse gewährleistet, deren Erfolge sich bald bemerkbar machten.

Mit dem Neubau der beiden Gestüte Neustadt hat die Stadt den Sachsen Ephraim Wolfgang Glasewald beauftragt. 1788-1791 wurde ein Gestüt (Friedrich-Wilhelm-Gestüt) für 60 Zuchtstuten und ein Landgestüt (Lindenau) für 100 Hengste gebaut. Für die Etablierung des Gestütes setzte sich die Firma die züchterische Zielsetzung: Die erreichte Grösse der britischen Vollblutzucht sollte mit den noblen Qualitäten (Schönheit und Leistung) der arabischen Tiere kombiniert werden.

Von großer Bedeutung war der Hengste Turcmainatty, der die neustädtische Hengstzucht weitgehend vereinte und verbesser. Mit der aufkommenden Art und Weise des Pferderennsports wurde auch in der Neustädtischen Pferderasse eine ausgeprägte Orientierung am englischen Modell erreicht. Der in Neustadt gezüchtete Hengste war dafür nicht prädestiniert. Die Kritiken an den Züchtern und die Tatsache, dass das Hessengestüt Beberbeck unter preußischer Leitung stand, um die Preußenzucht (aus Neustadt) zu gründen, führten 1876 zur Aufhebung des Hauptbestands.

Auf dem Landgestüt wurden jedoch kräftige Vererber, auch Doggen und Hollsteiner, eingesetzt. In der Brandenburger Pferderasse hat Neustadt erneut die Führungsrolle übernommen. Hans Güntzel, Herr des Staatsstalls, überreichte die Gestüten am späten Vormittag an die in Neustadt marschierenden Sowjettruppen. Als Teil der Entschädigungszahlungen wurde der komplette Pferdestall und das dazugehörige Lager in die Sowjetunion transportiert.

Der für Neustadt verantwortliche Agrarrat Gustav Condereit bekam Ende 1945 die Genehmigung, passende Springpferde zu züchten, so dass bis 1946 einige Brutplätze wieder belegt werden konnten. Im Auftrag des Sowjetkommandos musste jede einzelne Stuten gepaart werden, um die Anzahl der Pferde wieder zu steigern. Aus Neustadt hat man nun durchgängig reitende Pferde gezüchtet. Die Ausfuhr von Springpferden ins nicht-sozialistische Ausland war für die DDR eine gewinnbringende Geldmittelquelle und ging zum überwiegenden Teil über das Landgestüt Neustadt.

1990 wurde das Gestüt Neustadt nach dem Wendepunkt vom Bundesland Brandenburg übernommen und die Zahl der Stuten deutlich verringert. Darüber hinaus ermöglicht das eigene Pferd den Absolventen der Prinz-von-Homburg-Schule Neustadt einen obligatorischen Reitkurs. Das Brandenburger Landgestüt wird seit 2001 als öffentlich-rechtliche Anstalt geführ.

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