Offenstallhaltung Pferd

Freilaufpferd für die Stallhaltung

Mittlerweile werden nicht nur Freizeitpferde, sondern auch immer mehr Sportpferde im Offenstall gehalten. Offenstall, Bewegungsstall, Paddockweg oder Aktivstall - Gruppenhaltung von Equiden oder "vom Schlammloch zum Rehabilitationszentrum". Konzentratfutter kann in dosierter Menge über automatische Konzentratzuführungen in offenen Fachsystemen angeboten werden.

Offene Ställe für alle Tiere

Mittlerweile werden nicht nur Freizeit-, sondern auch immer mehr Sport- und Springpferde im Offenstall untergestellt. Aber nicht jeder Offenstall hat eigentlich alle Vorraussetzungen, um eine "artgerechte" Bewirtschaftung zu garantieren. In einem Offenstall wird zwischen einer gedeckten Fläche, dem tatsächlichen Hof und einem Rundlauf ohne Überdachung unterschieden. Allen Pferden steht es offen, den Aufenthaltsort zu bestimmen.

Wird das Pferd in Gruppen in einem offenen Stall untergestellt, so wird auch von "Gruppenführungshaltung" gesprochen. Es ist auch möglich, das Pferd einzeln in einem offenen Stall oder in einem Stall mit Box und angebautem Rundlauf zu halten, wo das Pferd einen kontrollierten Zutritt zum Fahrerlager hat. Genau genommen ist dies jedoch keine offene, stabile Haltung. Wie ein offener Stall richtig geführt werden soll, zeigt sich am besten an den Lebensumständen von Wildpferden, denn unsere Haustiere sind auch nach vielen Jahrzehnten der Domestizierung kaum von ihren Wildvorfahren verschieden.

Die unterschiedlichsten Pferderassen, Reitstile und Einsatzbereiche haben die gleichen Anforderungen und Anforderungen. Das angeheuerte und im Großsport tätige Pferd zeigte keine Leistungsverluste, war aber nach wie vor genauso gut wie bisher dabei. Die Zahl der Krankheiten war deutlich geringer und die kranken Tiere erfreuten sich einer schnelleren Genesung als bisher. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist das fachkundige Führen einer solchen Einstellung, und das fängt bei der Zusammensetzung der Gruppe an.

Idealerweise sind folgende Zusammenstellungen möglich: Reinstutenherden, Reinwaldbestände, in der Stutenzuchtstallungen, deren diesjährige Stutenfohlen sowie ein Zuchthengst, Absetzgruppen, die nach dem ersten Überwinterung gut in männliche und weibliche, junge Pferdegruppen der alten Baujahrgänge aufgeteilt sind, nach Geschlechtern gegliedert. Allerdings führen die gemischten Einstellungen von Stute und Wallach, die in vielen offenen Stallungen praktiziert werden, oft zu ständigen Unruhen und ernsten Argumenten, da die sofortige Präsenz der Stute den wirklichen Mann im Wallach aufweckt - Kämpfe und Eifersucht kommen auf.

Übrigens sind die Stutenherden oft unvereinbarer miteinander als Wallaggruppen, so dass mehr Wölfe als Stute auf dem gleichen Gelände halten werden können. Hengsten sind, solange keine Stute direkt daneben steht, oft viel kompatibler miteinander oder mit Walen, als das weit verbreitete Märchen vom Beschäler, wie es ein testosteronverpackter Supermascho nahelegt. Die Größe eines Offenstalls, wie viel Raum dem individuellen Pferd in statistischer Hinsicht zur VerfÃ?gung sein mÃ?

Herden junger Springpferde beanspruchen mehr Raum als größere Kolleginnen und Kollegen, rennbegeisterte Nutztierrassen mehr Raum als leisere Repräsentanten, große als kleine Springpferde mehr, Stute und Hengst mehr als Wallach. Sind die Stallungen so gestaltet, dass jedes Pferd jederzeit den gewünschten Standort besuchen kann? Die kleinen, physisch schwächlichen, ausgedienten oder reservierten Tiere werden durch Nahrung, Trinkwasser und Schlafplätze ersetzt und müssen bei schlechtem Klima im Regenguss dastehen?

Gut geöffnete Ställe sind so konzipiert, dass sie ausweichende Bewegungen zulassen und abstützen. Angesichts der guten Belüftung des offenen Schuppens sollte es bei einem guten Risikomanagement keine signifikante Belastung durch schädliche Gase geben. Die Rutschfestigkeit bei nasser Witterung ist nicht bei allen Produkten gegeben, was vor allem im höheren Pferdesemester zu Problemen beim Auf- und Absteigen führt. Das Füttern ist von besonderer Wichtigkeit für die Haltung der Tiere in einem Offenstall.

Oftmals, vor allem bei grösseren Gruppierungen, wird es nicht möglich sein, alle Tiere in einen einheitlich gutem Fresszustand zu versetzen, es wird immer einige zu enge und einige zu starke in der Runde sein, wenn keine Gegenmassnahmen ergriffen werden. Daher hat es sich als gelungen erwiesen, den Ballaststoff der gesamten Tiergruppe vorzustellen, das Konzentrat aber nach dem Ausbilden jedem Pferd separat zuzuordnen.

Soweit dies möglich ist, sollten alle Tiere mindestens stundenlang beweidet werden. Es ist auch möglich, zwischen dem Pferdestalltor und der Wiese zu fahren, durch die alle Tiere ohne Stress gefahren werden können. Heizbare Tränke sind ein großes Argument in jedem offenen Stall-System. Dadurch wird die sonst unvermeidbare Belästigung durch gefrorene Wasserlöcher und durstige Tiere bei Temperaturen unter Null vermieden.

Die Windbedingungen und die Feuchtigkeit werden vom Inneren des Stalls fernhalten, alle Tiere können im Schutzraum untergebracht werden, aber trotzdem die Sonneneinstrahlung geniessen, besonders im Vesper.

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