Pferde an und Verkauf

Verkauf und Verkauf von Pferden

bei einer großen Auswahl an Islandpferden. Pferdgewerbe - wie viel Verkaufssteuer? - News-Nachrichten - Agrarwirtschaft

Für viele Bauern ist der Verkauf von Pferdeprodukten Teil des täglichen Geschäfts. Bei welchen Transaktionen im Pferdegewerbe die Mehrwertsteuer zu entrichten ist, richtet sich zum einen nach dem unternehmerischen Status der involvierten Person nach dem Mehrwertsteuergesetz. Anhand des Beispiels von Erwin Müller (alle Bezeichnungen sind erfunden) berechnen wir unterschiedliche Aufstellungen für den Pferdetransport. In diesem Falle ist Müller Eigentümer eines Landwirtschaftsbetriebs.

Außerdem ist er im Handel mit Reitpferden tätig, die er nach dem Kauf trainiert und dann weiterverkaufen kann. Zum einen kaufte Müller ein Pferde vom Vorbesitzer Fritz Huber für 3000 Euro netto und trainierte es nachträglich. Müller verkaufte das gesuchte Produkt nach der Schulung für ca. 100.000 Euro netto an Alois Kramer.

Ist Müller Pauschallandwirt, so hängt die Mehrwertsteuerbehandlung seines Umsatzes - in diesem Fall der Verkauf des geschulten Equipments - davon ab, ob er das erworbene Equipement vor dem Wiederverkauf verfeinert hat. Der Grund dafür ist, dass Erlöse aus dem Wiederverkauf von Kaufgegenständen generell von der Geltung der Mehrwertsteuerpauschale ausgenommen sind und somit einer einheitlichen Besteuerung unterworfen sind.

Wenn diese gekauften Erzeugnisse jedoch durch die ursprüngliche Produktionstätigkeit - in diesem Falle durch eine landwirtschaftlich bedingte Schulung des Gepäcks - zu einem höherwertigeren Fahrpferd und damit zu einem "Produkt anderer Marktfähigkeit" werden, gilt für die nachfolgende Weiterveräußerung - in diesem Falle der Verkauf des Gepäcks an Kramers - ein pauschaler Umsatzsteuersatz von 10,7 %.

Dies ist nach Ansicht der Steuerbehörden bei der Schulung des Springpferdes längstens nach drei Monate der so genannte "Fiskus". Entspricht Müller beim Wiederverkauf des geschulten Springpferdes den Anforderungen der Mehrwertsteuerpauschale, kann er: a. dem Erwerber Alois Kramer eine Mehrwertsteuer von 966 (10,7 v. H. des von 10.000 abgezogenen Bruttobetrags) in Höhe von 966 in Rechnung stellen, b. a. m. Müller muss außerdem die dem Steueramt in Rechnung gestellten Mehrwertsteuern nicht zahlen.

Eine andere Vorgehensweise: Das von Erwin Müller gekaufte Gespann wird durch die Schulung nicht zu einem "Produkt einer anderen Marktfähigkeit" oder wird vom Bauern innerhalb von drei Monate nach dem Kauf an Cramer wiederverkauft. Die Weiterveräußerung wird in diesem Falle mit dem derzeitigen Umsatzsteuersatz von 19% besteuert (seit dem I. Jänner 2012 der einheitliche Satz für alle Pferdeställe im Zuge der Standardsteuer).

a) Erwerb des Equipments durch Müller unter Vorsteuerabzug: Müller muss dem Steueramt prinzipiell die dem Unternehmen für den Wiederverkauf des Equipments in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer von 1.596 (19 v. H. des Bruttobetrags von abgezogenen bzw. abgezogenen EUR 10.000) anbringen. Müller hat auch dann die Vorsteuer vom Pferdekauf abgezogen, wenn der Vorbesitzer selbst unternehmerisch tätig ist und somit ein Vorsteuerabzug ist.

Wenn der bisherige Besitzer des Hundes selbst auch ein Bauer mit einem Bauernhof ist, dann würde sein unternehmerischer Status verliehen werden. Wäre der bisherige Eigentümer jedoch eine natürliche Person, müsste Fritz Huber als umsatzsteuerlicher Entrepreneur betrachtet werden, wenn er Pferde selbständig und mit einer bestimmten Tragfähigkeit - d.h. "wie ein Händler" - nach Plan und mit dem Ziel der Repetition verkaufen würde.

b) Erwerb des Gepäcks durch den Bauern Müller ohne Vorsteuerabzug: Hat der Bauer Müller dagegen das gesuchte Produkt vom Vorbesitzer Huber ohne Mehrwertsteuerabzug erworben, könnte Müller die Margensteuer für den Wiederverkauf des geschulten Gepäcks an Kramers verlangen. Müller muss demnach nicht den unter 2a) beschriebenen Gesamtverkaufspreis von EUR 103.000 Bruttopreis der Mehrwertsteuer unterziehen, sondern nur die Abweichung zwischen dem Brutto-Verkaufspreis von EUR 110.000 und dem Kaufpreis von EUR 310.000.

Für den Verkauf des trainierten Equipments an Kramers müsste das Steueramt daher - wie unter 2a) - nicht 1.596 , sondern nur 1.117 (19% der Differenzbeträge von je 19% der abgezogenen DM/Jahr) zahlen.

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