Pferde Fotos

Fotos der Pferde

Der schönste Teil der Pferdefotografie ist und bleibt das Pferdeportrait. Aber nicht nur deshalb verdienen sie qualitativ hochwertige Fotos. Fotos von Pferden und Tieren von der Fotografin Susanne Kiegeland.

Reitfotografie - richtig gemacht!

Das Pferd ist ein schönes Tier. Aber nicht nur deshalb verdienen sie Fotos in hoher Qualität. Die Pferde sind in der Grössenordnung etwas stiller als andere Tierarten, weshalb man sie im Stilleben fangen kann. Aber sie sind imposanter in Form von Bewegungen und Gallop, wenn all ihre Stärke, Ausstrahlung und Würde auf den Pferderennbildern wirklich zur Schau gestellt werden.

Hier finden Sie die besten Tips für erfolgreiche Pferdefotografie - ob Portrait- oder Turnierfotografie. Zunächst ein grundsätzlicher Hinweis: Pferde sind sehr empfindliche Lebewesen, also solltest du umsichtig sein. Als Pferdefotograf sollten Sie sich dezent in dunkle Farbtöne kleiden, denn farbenfrohe Bekleidung kann die Versuchstiere belasten oder sie unnötigerweise stören.

Fragen Sie immer den Eigentümer, ob Sie sein Haus photographieren und/oder seine Wiesen betritt dürfen. Vor dem Einstieg in die Horse Photography sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass das gesuchte Objekt gut versorgt ist. Achte auf die Einzelheiten, bevor du mit den Fotos des Pferdes beginnst. Achten Sie beim Filmen darauf, dass das gestresste Tier schön und gesünder ist.

Dies wird in der guten Reitfotografie durch eine aufgerichtete Haltung des Pferdes transportiert.

Manche Pferde hören zu gewissen Zeiten - das darf auf dem Foto nicht der Fall sein. Die hängenden Pferdohren erscheinen, schon allein im Unterbewusstsein, schlecht, heruntergekommen oder träge. Achten Sie daher darauf, dass die Ohrmuscheln immer nach vorne und nach oben zeigen. Lediglich das sieht mit guter Reitfotografie graziös und munter aus.

Dazu wird auf sich aufmerksam gemacht: Rascheln oder Klappern mit etwas, das das Tier zum Nachschlagen bringt. Außerdem gibt es Pferde-Whinnies als Applikation auf dem Handy. Beim Fotografieren eines Reiters ist darauf zu achten, dass er sicher im Sitz ist. Auf sonst sehr guten Pferdeaufnahmen scheint nichts beschämender zu sein als ein unsichere oder gar ängstliche Mitstreiter, der dahinter steht, als würde er jeden Augenblick vom Pferderücken stürzen.

Ähnlich wie bei der Tierfotografie im Allgemeinen sollten Sie für die Reitfotografie keine Weitwinkel-Objektive einsetzen. Da Pferde in der Regel draußen aufgenommen werden und meist weiter weg sind, sollten Sie lange Objektivbrennweiten wählen. Benutzen Sie kürzere Verschlußzeiten, idealerweise einen Messwert von 1/250 oder 1/500 s. Stellen Sie den Empfindlichkeitswert nicht über 500 ein, sonst stürzen die Pferdebilder zu stark.

Benutzt ein Dreibeinstativ oder eine andere Art der Aufbewahrung, um Unschärfen aus großer Distanz zu vermeiden. Für Ihre Fotos vom Pferderennen stellen Sie sicher, dass das Dreibeinstativ so hoch ist, dass Sie sich auf der gleichen Ebene wie das Pferderennen befinden. Der Serienbildmodus ermöglicht eine größtmögliche Auswahl an Bildern. Im Allgemeinen ist es eine gute Idee, in etwa in Augenhöhe des Springpferdes zu photographieren.

Weil Pferde ziemlich groß sind, ist auch die Schulternhöhe in Ordnung. Und um die Tierwelt noch graziöser wirken zu laßen, kann man sein Pferd auch aus der Perspektive eines Frosches aufnehmen, vorzugsweise vor dem Hintergrundbild des blau - oder grauem Himmel. Diese Option wird am besten für Porträts empfohlen, weniger für Filmaufnahmen. In der guten Reitfotografie sollte sich der Fokus und die Empfindung ausschließlich auf das Pferd richten.

Die Pferde sollten so weit wie möglich vom Untergrund entfernt sein. Der verschwommene Untergrund hilft auch, sich ausschließlich auf die Gnade des Pontifex zu konzentrieren. Achten Sie als Pferdephotograph darauf, dass keine störenden Einflüsse auf dem Foto zu erkennen sind. Solche Details mögen zunächst nicht mit dem bloßen Auge störend sein, aber gerade bei den Teleobjektiven wirkt jedes einzelne Element - insbesondere die störenden - in der späteren Horsephotos.

Falls Sie mit den Pferdebildern ein Teleobjektiv verwenden, achten Sie darauf, dass Sie keine Körperstellen (z.B. Ohren) "abschneiden". In jedem Falle werden Frontfotos nicht eingesetzt, auch nicht für Fotoshootings von Personen. Es gibt nichts Langweiligeres als wenn das Pferde und wenn nötig der Fahrer exakt nach vorne und vertikal in die Kammer blicken. Bei allen anderen Tierarten sollten vor allem Pferde idealerweise diagonal von vorne oder sogar ganz von der Hüfte aufgegriffen werden.

Zur Erfassung des gesamten Körpers und des Bewegungsapparates - diese Sichtweise eignet sich auch für die Aufnahme von Personen. Die direkte Aufnahme der Pferdeseite im Bildfeld, auch in der Wettkampffotografie, hat einen weiteren großen Vorzug - denn hier ist das Tier für einige Zeit in gleicher Entfernung von der Fotokamera, wenn es sich in Bewegung setzt.

So haben Sie genügend Zeit, die für gute Pferdeaufnahmen notwendige Bildschärfe zu überprüfen oder nachzudrehen und mehrere Bilder aufzunehmen. Dabei kommt die gesamte Beweglichkeit und Geschwindigkeit des Gepäcks zum Tragen. Eine besondere Kunst bei der Aufnahme von Pferdebewegungen besteht darin, exakt den Zeitpunkt zu erfassen, an dem das der Fotoausrüstung zugewandte Teil nach vorne in die Richtung der Pferdebewegung gerichtet ist.

Dies liegt daran, dass das Lebewesen in der Pferdfotografie eine viel stärkere und gezieltere Ausstrahlung hat. Andererseits, wenn das vordere Bein nach rückwärts gerichtet ist, ist dieser Effekt auf den Pferdebildern geringer, was sich unbewusst in unserem Bewusstsein auswirkt. Solche kleinen Einzelheiten unterscheiden ein gutes von einem weniger gut ausgebildeten Pferdefotografen. Wer sich an diese simplen, aber wirkungsvollen Hinweise hält, kann die Grazie der Pferde auf seinen Fotos wie ein Pro festhalten.

Ich begann in meiner Kindheit zu photographieren. Nachher wurden die Aufnahmen und auch die Fotos professionalisiert - ich tauschte die kleinen, analogen Aufnahmen gegen eine digitale SLR-Kamera aus, was die Einsatzmöglichkeiten der Photographie in neue Bereiche erweiterte. Auch wenn die Technologie eine wichtige Funktion hat - das Wichtigste ist immer: Fotos sind nur so gut wie ihr Porträt.

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