Pferdesport

Reitsport

Richtlinien für den Schutz der Tiere im Pferdesport Früher wurde dem Ross eine wichtige Funktion als Zug- und Ausreittier für den Menschen zuteil. Heutzutage werden sie vor allem für die Bereiche Gesundheit, Umwelt und Umwelt eingesetzt. Das ist im Sinne der Rechtsvorschriften gesetzlich vorgeschrieben, aber es müssen Auflagen an den Verkehr mit Tieren gestellt werden, die der Verantwortlichkeit des Menschen für Tiere als Mitgeschöpfe Rechnung tragen müssen, denn "niemand darf einem Lebewesen ohne wichtigen Anlass Schmerz, Leid oder Schaden zufügen" (§ 1 TiSchG).

"eines Tieres, außer in Notsituationen, Vorteile zu verlangen, denen es aufgrund seines Zustands offenkundig nicht standhalten kann oder die offenkundig nicht ausreichen, .... ein Vieh zu trainieren, vorausgesetzt, dass eine solche Ausbildung mit erheblichen Schwierigkeiten, Leid oder Verletzungen des Tieres einhergeht,... ein Vieh für Dreharbeiten, Ausstellungen, Werbetätigkeiten oder ähnliche Vorkommnisse einzusetzen, sofern diese Ausbildung Schmerz, Leid oder Verletzung des Tieres beinhaltet,... Dopingsubstanzen an einem vielgestaltigen Teil eines Tieres bei Sportveranstaltungen oder vergleichbaren Anlässen zu verwenden.

"Der verhaltens- und tierschützergerechte Kontakt mit den Tieren während des Trainings, beim Trainieren und bei der Anwendung erfordert ein Höchstmaß an Wissen und Können. Tierausbilder und Menschen, die oft mit dem Pferd zu tun haben, müssen in der glücklichen Fügung sein, das Benehmen des Gepäcks als Zeichen seines Zustandes zu verstehen und zu tolerieren, von ihm nur die bestmögliche Leistung zu fordern und die für die jeweilige Lebenssituation angemessenen Hilfsmittel einzusetzen.

In diesen Richtlinien sind die Vorschriften festgelegt, die für den Einsatz von Pferde und für den Einsatz dieser Pferde, vor allem bei Sportwettkämpfen (einschließlich Leistungstests), in der freien Zeit, in der Fahrer- und Fahrertraining, aber auch in der Land- und Forstwirtschaft unter dem Gesichtspunkt des Wohlergehens der Tierarten zu erfüllen sind.

Nur wenn die artgerechten Lebensbedingungen des Pferdes gewährleistet sind und es im Gleichgewicht mit seiner Umgebung - also auch mit dem Menschen - steht, kann es seine natürlichen Talente optimal ausbilden. Das ist das Hauptziel der gesamten Pferdeausbildung und des Pferdeeinsatzes. Grundvoraussetzung dafür ist, dass das Tier nicht "humanisiert", sondern artgerecht versorgt wird.

Die Tiere zeigen artgerechtes und artgerechtes Handeln, um Substanzen, Stimuli und Raumstrukturen ihrer Umwelt zu verwenden oder, wenn sie als gesundheitsschädlich erachtet werden, diese zu vermeiden ("Befriedigung der Bedürfnisse und Vermeidung von Schäden"). Sensorische Impulse aus der Umwelt werden vom Lebewesen im Hinblick auf mögliche Wirkungen auf den Organismus erfasst und mit angemessenem Handeln geantwortet.

Im Rahmen des Sozialverbandes wandern die Tiere unter naturverbundenen Umständen bis zu 16 Std. pro Tag zur Nahrungsaufnahme. Korper und Haltung des Gepäcks entspricht seiner hochgradigen Ausrichtung als Auslauftier. Angst zu haben ist für das Pferd natürlich und schützt es vor eventuellen Einwirkungen. Bei der Auseinandersetzung mit den Tieren, insbesondere im Training, muss dieses natürliche Benehmen beachtet werden.

Die Bestrafung von Pferden für Angstreaktionen oder Schüchternheit ist daher verkehrt und erhöht nur Ängste und physische Spannungen. Der gesellschaftliche Verein ist unter naturbelassenen Umständen für das Pferd überlebenswichtig; allein zu sein ist für es fremd. Dies muss nicht nur während des Trainings, sondern auch im Hinblick auf den ganzheitlichen Ansatz und die Ausgestaltung der Haltungsumgebung berücksichtigt werden.

Nur in Begleitung anderer Tiere oder anderer Wesen, die sie als Teilhaber annehmen, fühlt sich das Individuum wohl. Es erfordert ständige und geduldige Aufmerksamkeit, um einem Tier außerhalb einer Herde Schutz zu bieten. Tierausbilder und Menschen, die regelmäßig mit Tieren zu tun haben (z.B. Trainer, Coaches, Reiter, Triebfahrzeugführer, Betreuer, Schmiede, Tierärzte), müssen das natürliche Benehmen der Tiere und ihr artspezifisches expressives Benehmen nachvollziehen können.

Außerdem sollten sie in der Situation sein, das vom einzelnen Tier im Verlauf seines Lebensverlaufs erlernte Verhaltensweisen und die Bereitschaft des einzelnen Tiers, in jedem Fall zu handeln, zu erfassen und dem Rechnung zu tragen. Unbekannte Informationen lösen bei Pferden in der Praxis meist Vermeidungsreaktionen aus. Deshalb muss das Tier nach und nach eingeführt und mit sinnvollem Hilfsmittel an das Fremdartige Gewöhnung erlangt werden.

In solchen Fällen ist es nicht richtig, gewalttätig auf dem Pferde zu handeln. Bei der Auseinandersetzung mit dem Pferde muss das Bestreben sein, den Menschen als lebendiges Wesen zu erkennen, auf das keine schadenvermeidenden Maßnahmen notwendig sind und in dessen Anwesenheit es sich auch in bedrohlichen Lebenssituationen wohlgehe. Auch für das Pferde ist das Menschenvertrauen eine wichtige Bedingung, um die Schilder und Hilfsmittel zu begreifen und zu akzeptieren.

Der Mensch wird vom Pferdewesen als "Sozialpartner", der höher, gleich oder niedriger sein kann, oder als Gegner verstanden. Ranglosigkeit gegenüber dem Pferde erzeugt häufig Argumente, Minderwertigkeit des Menschen verkompliziert die Erziehung, Feindseligkeiten verhindern sie. Durch Empathie und Zuneigung zum Tier, Wissen und Erfahrungen, Beständigkeit und Entschlossenheit sollte der Mensch seine höhere Rangposition erringen.

Die Menschen müssen verstehen, dass das Pferde nur dann "Fehler" macht, wenn es die Hilfsmittel nicht versteht, wenn es verwirrt ist, wenn das, was gefordert wird, zu oft wiedergegeben wird ( "z.B. durch ständige Übung der gleichen Lektion") oder wenn das Pferdehaus überlastet ist. Hilfsmittel sind als Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Mensch zu verstehen, die dazu anrühren.

Der Beistand muss für das betreffende Lebewesen leicht zu verstehen und einheitlich sein. Grundsätzlich darf die Hilfe keine Beschwerden auslösen. Bei der Begrenzung der Wirkungsintensität auf das Individuum ist ein Abgleich mit dem intraspezifischen sozialen Verhalten der Tiere und den dort verwendeten Kommunikations- und Vollzugsmitteln vorzunehmen, sofern diese nicht zu einer Schädigung anregen.

Durch sie wird die Kommunikation zwischen Mensch und Tier möglich: Der Lernprozess kann nur in kleinen Schritten stattfinden, bei denen Hilfe, Rückmeldung auf die Hilfe des Trainers und die Vergütung des Equipments kombiniert werden. Ein sinnvolles Training des Springpferdes ist nur möglich, wenn es weiß, was man von ihm will. Der Wille des Tierschülers wird vom Tierlehrer am besten verstanden, wenn seine Antworten auf die Hilfe des Tierschülers beim "Korrigieren" honoriert werden oder "Falsch handeln" nicht honoriert werden.

Die Tiere lernen, "richtiges" Handeln mit Anerkennung zu verbinden. Gelobt, getadelt und bestraft wird nur im direkten Kontext mit dem betreffenden Handeln. Sanktionen dürfen keine anhaltenden Beschwerden oder Beschädigungen hervorrufen. Strafmaßnahmen nach erfolgloser Anwendung sind zwecklos und stehen im Widerspruch zum Tierschutz. Zweck der Pferdeausbildung und des Pferdeeinsatzes dürfen nur solche Leistungs-, Verhaltens- und Bewegungsmuster sein, die der Tiersorte, der Zucht und dem individuellen Individuum natürlich inhärent sind.

Das Ergebnis kann nur dann erzielt werden, wenn sowohl der physische Aufbau als auch das Fahrverhalten des Equipments für die gewünschte Performance ausreichen. Der Mensch ist dafür verantwortlich, die Tauglichkeit und Einschränkungen des Equipments zu ergründen. Jungpferde müssen sanft trainiert und allmählich an ihre Arbeit gewöhnt werden. Je nach Lebensalter und Entwicklungsstand des individuellen Gepäcks müssen die entsprechenden Trainingsschritte und -massnahmen festgelegt werden.

Bei talentierten Pferden, die eine Leistung bieten, die ihr Entwicklungsstadium vorantreibt, muss der Tierpädagoge sicherstellen, dass die physische Weiterentwicklung des Gepäcks mit seiner Einsatzbereitschaft mithalten kann. Um sicherzustellen, dass die durch das Sport verursachten körperlichen und Verhaltensänderungen des Gepäcks eine physiologische Wirkung haben, ist auch darauf zu achten, dass die Ausbildungseinheiten richtig aufgebaut sind.

In der Aus- und Weiterbildung ist auch die tägliche Form zu beachten; die Voraussetzungen müssen an die aktuelle Leistungsfähigkeit angepasst werden. Der Mensch ist für sein Mitgeschöpf, das Pferd, in der Erziehung, Bildung und Anwendung verantwortlich, auch für die artgerechte und verhaltensorientierte Ausgestaltung seiner Umwelt. Bei der gesamten Haltung sollte ein Höchstmaß an Schutz und Sicherung für die Tiere gewährleistet sein.

Der empathische Bräutigam und der verstehende, gut geschulte Schmied leisten auch einen entscheidenden Beitrag zur Körperhaltung des Springpferdes und zum Aufbau von Vertrauen. Bereits am ersten Tag des Lebens setzt die Grundausbildung des Hengstes durch regelmässigen Umgang des Halters mit dem Pferd ein und zählt im weiteren Sinn zur Grundausbildung. Das Training unter Gewohnheit zu Trensen, Longieren, Satteln, Gurtzeug, Fahrzeugen usw. darf nur von Menschen mit geeigneten Wissen und Können absolviert werden.

Die Einleitung des Trainings muss sich an der physischen Weiterentwicklung des Gepäcks ausrichten. Die zweckmäßige Schulung von Reit- und Fahrpferden vor dem 3. Lebensjahr verstößt in der Praxis gegen die unter I. 3. beschriebenen Prinzipien. Für frühreife Rassen von nur auf Geschwindigkeit trainierten Pferdearten (z.B. Pferde für Galopp- und Trabrennen) kann das Höchstalter gesenkt werden, sofern auch hier die Prinzipien unter I. 3 beachtet werden.

Während des Trainings und der Erziehung ist darauf zu achten, dass ein für den Sport geeignetes Pflaster zur Auswahl steht. Von Trainingsbeginn bis zur ersten Nutzung bei Wettkämpfen oder ähnlichen Events zur Leistungsentwicklung muss ein hinreichend großer und individueller Zeitrahmen zur Verfügun.... Dieses Prinzip trifft auch auf die Fortführung der Weiterbildung in höheren Leistungsstufen zu.

Je nach Sportart oder Nutzung und Pferdeart variieren die Belastungen in den verschiedenen Reit- und Antriebsdisziplinen. Für den frühestmöglichen Gebrauch von Pferden setzen die jeweiligen Pferdezucht- und Sportvereine in ihrem Regelwerk ein bestimmtes Mindestalter vor. Für Einzelpferde kann ein anderes Mindesthaltbarkeitsdatum als die allgemeinen anerkannten Vorschriften anwendbar sein, da auch die in Ziffer 1.3 festgelegten Bedingungen erfuellt sein müssen.

Der Einsatz von Jungpferden, z.B. bei Hengstleistungsprüfungen oder Versteigerungen, ist entsprechend vergleichbarer Prüfungsanforderungen zu bewerten. Der tägliche und jährliche Einsatz eines Gepäcks ist entsprechend den Erfordernissen zu beschränken, um übermäßige Belastungen oder Beschädigungen zu vermeiden. Ungeeignete Böden und extremen Witterungsbedingungen können zu Beschädigungen der Tiere mitführen.

Je nach Belastung der Tiere sind zwischen den Aufgaben Erholungszeiten einzuhalten. Die Zeitspanne zwischen den Aufgaben muss dem Lebensalter, dem Ausbildungsstand und der Leistung der Tiere Rechnung tragen. Der Einsatz von Tieren bei Wettkämpfen wird unter Berücksichtigung des Lebensalters der Tiere begrenzt, um ihre Gesundheit nicht dauerhaft zu beeinträchtigen.

Ein Tier muss vor jedem Einsatz auf seinen gesundheitlichen Status überprüft werden. Pferde, die vor, während oder nach dem Gebrauch Krankheitssymptome aufweisen oder einen nicht unerheblichen Verlust erleiden, müssen unverzüglich einem Veterinär vorgestellt werden. Das Tier mit einer Krankheit, die seine Verwendung ausschließt bzw. beschränkt, darf erst nach der Genesung oder nur in einem angemessenen gesundheitlichen Zustand verwendet werden, und die Verwendung darf nicht zu Schmerz, Leid oder Beschädigung führen.

Die Erziehung, Schulung und der Einsatz der Tiere erfordert einen perfekten Hufzustand. Während der Wettkämpfe muss in jedem Fall eine ausreichende veterinärmedizinische Betreuung der Tiere sichergestellt sein. Die Gesundheit der Tiere und die richtige Ausstattung sind vom Veranstalter / Turniertierarzt und einem Angehörigen der Richtergruppe / Rennleitung stichprobenartig direkt vor oder nach dem Wettkampf zu überprüfen.

Das während eines Wettkampfes erkrankte oder geschädigte Tier darf nicht mehr verwendet werden, es sei denn, der Sachschaden ist unbedeutend und für das Tier natürlich nicht mühsam. Die Person, die das Objekt betreut, muss selbst bestimmen, ob es noch verwendet werden kann oder ob es vom Wettkampf ausgenommen werden muss.

Im Zweifelsfall muss das Tier aus dem Turnier genommen werden; gegebenenfalls ist ein Veterinär zu konsultieren. In allen Wettbewerben, die mit besonders hohem Leistungsanspruch einhergehen, wie z.B. Vielseitigkeitswettbewerbe der Kl. L und Distanzritte, müssen sich die Tiere vor ihrem Gebrauch einer verfassungsmäßigen Prüfung durch einen Veterinär unterziehen. Stellt sich bei der verfassungsmäßigen Prüfung heraus, dass der Gesundheitszustand oder die aktuelle Leistung der Tiere für die jeweiligen Wettkämpfe zweifelhaft ist, so werden die Tiere vom Wettkampf ausgeschlossen.

Im Anschluss an den Geländereiten müssen die Tiere sofort nach dem Wettkampf von einem Veterinär untersucht werden. Tiere, die sich innerhalb der Physiologiezeit nicht genesen konnten, werden nicht in die Bewertung einbezogen. Bei Wettkämpfen und anderen Einsätzen können Wasserfälle nie ganz ausgeschlossen werden. Nachfolgend ist ein Tier aus dem Turnier zu entfernen oder eine andere Verwendung einzustellen:

Bei Pferden, die sich in einem Springen drei Mal geweigert haben, muss die Prüfung abgebrochen werden. Das Reiten von Pferden auf Hindernissen steht im Widerspruch zum Tierschutz. Sie muss angemessen, dem jeweiligen Tier angepasst und in perfektem Erhaltungszustand sein; sie darf keine Schmerz, Leid und Beschädigung hervorrufen. Prothesen, die zu scharf sind, nicht passen, abgenutzt oder falsch befestigt sind, können zu großen Beschwerden und Beschädigungen aufkommen.

Der Einsatz von Gebisslosen Zaumzeug (z.B. mechanischer Hackamor) kann auch schmerzhaft und schädlich sein, wenn sie nicht festgebunden und richtig verwendet werden. Diese dürfen nicht missbräuchlich verwendet werden und dem Haustier keine Beschwerden bereiten. Hilfszügel sollten in der Aus- und Weiterbildung grundsätzlich nicht verwendet werden, sofern sie die Führungsschiene nicht durch die Hände ersetzt, z.B. beim Ausstossen und Trainieren der Mitfahrer.

Hilfsleinen dürfen kein Mittel der Nötigung sein, sondern sollten dem Tier dazu verhelfen, das Erforderliche in kurzer Zeit zu begreifen und durchzusetzen. Wenn das gestresste oder verlängerte Wochenende ein Hindernis darstellt, das durch Hilfsleinen, z.B. Schlaufenleinen oder Zügel, zu sehr eingeengt wird, können große Leiden oder Beschädigungen auftreten. Es verstößt auch gegen den Tierschutz, Tiere im Pferdestall, während des Transports oder auf dem Transportmittel festzubinden.

Ihre Verwendung darf nicht zu Schäden anrichten. Die Verwendung von Geißeln, Nutzpflanzen oder ähnlichem während der Erziehung, Schulung oder Verwendung, einschließlich des Wettkampfes, darf die Bereitstellung von Hilfe nicht überschreiten. Leiter, Tretmühlen usw. dürfen die Bewegung oder das Training durch den Tierausbilder nicht ersetzt oder erforderlichenfalls ergänzt werden.

Der Einsatz solcher Mittel ist nur nach einer sorgfältigen Gewöhnung der Tiere und nur unter effektiver Überwachung zulässig. Das Durchführen von Handhabungen oder die Verwendung von Hilfen, mit denen einem Tier Schmerz zufügt oder die ohne triftigen Anlass während der Schulung, Erziehung und Verwendung Leid oder Schaden zufügen können, ist verboten und steht im Widerspruch zum Tierschutz.

den Einsatz von stromdurchflossenen Hilfsmitteln, wie z.B. elektrische Treiber, elektrische Antriebsmaschinen mit stromdurchflossenen Fahrhilfen, stromdurchflossene Spornen, stromdurchflossene Geißeln, die Ausführung von Handhabungen am Versuchstier zur Leistungsbeeinflussung, wie Blasen, vorbereitete Verbände oder dergleichen, die Verwendung von beschädigenden Armaturen oder die Befestigung von Gewichtskörpern an den Enden, der Einsatz eines Verfahrens zur Sperrung, das dem Pferde beträchtliche Schmerzen verursacht, um es zu veranlassen, die Handwurzel- oder Fußwurzelgelenke stärker zu straffen, z.B. beim Auftreffen auf Hindernisse, Eisengegenstände oder Stäbe, unter Einsatz von Stromdrähten über dem Hinderniss.

Der Start eines Pferde mit einem Nervenzusammenbruch ( "Neurektomie") oder einem Tracheotube ("Tracheotube") in einem Wettkampf kann zu Schmerz, Leid oder Schaden anrichten und ist daher nicht zulässig. Hürden sind so zu konstruieren, dass sie dem Trainingsniveau und dem Zustand des Gepäcks angepasst sind, vom Tier gut sichtbar sind und so gekennzeichnet sind, dass sie sich auf das Springen, Überbrücken oder Überbrücken von Hindernissen ausrichten können.

Hürden müssen so ausgelegt sein, dass sie bei Zusammenstößen keine Verletzung verursachen und das Sprungpferd nicht bedrohen, wenn der Sprung fehlschlägt. Sportausrüstungen wie Bälle, Polostöcke und andere Objekte müssen so konzipiert sein, dass sie die Tiere nicht schädigen und keine Schmerz oder Beschädigungen verursachen. Bei den von Pferdegeschleppten Fahrzeugen muss sich der Fahrzustand in perfektem Fahrzustand befinden, eine ordnungsgemäße Spannung ermöglichen und, sofern es sich nicht um Renn- oder Trainingsfahrzeuge für Trabrennen, Rodeln oder ähnliches Fahrgerät handelte, mit funktionellen Bremsvorrichtungen ausgestattet sein.

Eigengewicht und Belastungsgewicht müssen der Leistung der verspannten Tiere angepasst sein. Die Beförderungsmittel und die Art und Weise, wie sie gefahren werden, müssen den besonderen Erfordernissen der Beförderung von Pferde gerecht werden und dürfen keine Schmerz, Leid oder Beschädigung hervorrufen (siehe auch Anregung Nr. R (87) 17 des Ministerkomitees an die Mitgliedsstaaten des Europarats für den Straßentransport, Richtschnur vom 18. Oktober 1991 über den Tierschutz beim Straßentransport und zur Änderung richtungsweisender Vorschriften 90/425/EWG und 91/496/EWG sowie der Richtli-che 95/29/EG des Ministerkomitees zur Änderung der Richtschnur 93/6-228 über den Wohnbereich von Tiertransporten).

Bei einem Wettkampf darf der Körper des Pferdes keine Arzneimittel oder Fremdstoffe ausweisen. Für die Definition von Stoffen, die als Dopingsubstanzen im Sinn dieser Richtlinie angesehen werden, können die von ihnen in "Dopinglisten" oder als "illegale Stoffe" zur Prävention von "Doping" genannten Merkmale der Reitsportverbände verwendet werden.

Auch in den Listen werden Stoffe erwähnt, deren Anwendung keine Schäden oder Nachteile für das Tier erfährt. Nachdem ein Medikament verabreicht wurde, ist es möglich, dass ein Tier nicht mehr für ein bevorstehendes Turnier zugelassen ist. Ungeachtet dessen ist darauf zu achten, dass das gesuchte Tier im Falle einer Erkrankung die notwendige Versorgung erfährt.

Bei Zweifeln über den Gesundheitszustand des Tieres ist der Veterinär zu konsultieren und der Rennleiter bzw. die Richtergruppe zu informieren. Dies umfasst: die Gestellung von "Dopinggeräten", die Wahl der zu überprüfenden Tiere, die Betreuung der Tiere vor, während und nach dem Wettkampf, die Gestellung einer für die Entnahme von Dopingmustern oder, bei kleinen Ereignissen, eines angemessenen geschlossenen Bereichs, die sachgemäße Aufbewahrung und Versendung von Dopingmustern.

Reiter, Triebfahrzeugführer und Ausbilder oder deren Vertreter sind vor und nach dem Turnier allein für das jeweilige Produkt verantwortlich. Nach Abschluss der wissenschaftlichen Studien zu den noch offenen Themen und nach weiteren praktischen Erkenntnissen werden die Richtlinien aktualisiert.

Der Ausbilder hat die Ergebniszusammenfassung des Prüfplans (Begutachtung) mit dem Pferdepass an das Direktionsmitglied für Komplettblutzucht und Rennsport e. V. (Direktion für Reinzucht und Racing) zu übermitteln. Nur gesundes Wild wird zum Einsatz gebracht, gesundheitliche Schwächen werden erkannt und wirksame Heilmassnahmen frühzeitig ergriffen, es werden keine übermässigen Anforderungen an das junge Wild gestellt.

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