Pilz bei Pferden

Pilze bei Pferden

Pilze im Pferd: Behandlung & Prävention Hautpilze bei Pferden sind infektiös und sollten immer mit Behandlungen versehen werden. Bei Pferden kann eine pilzliche Hauterkrankung (Dermatomykose) unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb von etwa sechs bis zehn Schwangerschaftswochen ohne Therapie selbst abklingen. Weil Hautpilze jedoch sowohl für andere Tiere als auch für den Menschen infektiös sind, sollte eine Therapie erfolgen.

Bei Pferden ist die Therapie einer Pilzkrankheit oft sehr zeitaufwendig und kann neben Reinigungslotionen auch Arzneimittel wie Imaverol und Impfstoffe umfassen. Einige Haushaltsmittel wie Fruchtessig, Lebermoos und Kügelchen werden auch gegen Pilze bei Pferden eingenommen. Wie man Pilze bei Pferden am besten behandelt und was man bei der Therapie beachten muss, erfährst du hier.

Bei Pferden wird eine Pilzkrankheit in der Regel vor Ort therapiert, d.h. durch die direkte Applikation von Arzneimitteln auf die Erkrankung. Um den Pilz wirksam zu erkranken, sind prinzipiell mehrere Therapien im Intervall von wenigen Tagen notwendig. Daher kann eine Therapie mehrere Monate dauern. Selbst wenn die Beschwerden der Pilzkrankheit bereits nachgelassen haben, sollte die Therapie für etwa ein bis zwei Schwangerschaftswochen fortgesetzt werden.

Bei Pferden kann der Befall mit Pilzen sehr anhaltend sein. Trotz konsequent sorgfältiger Pflege halten einige Hautpilzkrankheiten von mehreren Monaten bis zu mehreren Monaten an, ohne eine klare Verbesserung zu erkennen. Aber nicht jedes Tier und jeder Pilz reagiert gleich gut auf eine gewisse Behandlungsmethode und ein gewisses Mittel. Die oft unzureichenden Therapieerfolge und der neue Markttrend zu einer zunehmend biologisch und sanfteren Reittherapie haben zur Entstehung vieler unterschiedlicher Heilmittel und Arzneimittel beigetragen.

Interessantes über die Wirkung der Einzelmittel gegen Pilze bei Pferden erfährst du im Nachfolgenden. Anders als bei Bakterieninfektionen, bei denen oft das gesamte Tier über das Futtern oder eine Injektionsspritze mit einem Antibiotikum versorgt wird, werden Hautpilze in aller Regel mit lokalen Arzneimitteln aufbereitet. Dies sind in der Regelfall Reinigungslotionen, mit denen die von Pilzen betroffenen Hautstellen waschen werden.

Eine solche Reinigungslotion wird entweder bereits hergestellt oder unmittelbar vor der Aufbereitung mit einem Wassergemisch vermischt. Für die Produktion einer Reinigungslotion gegen Pilze bei Pferden sind Imaverol® und Mykophyt® in Konzentraten erhältlich. Bei Pilzinfektionen von Pferden wird das rezeptpflichtige Arzneimittel Imaverol oft von einem Veterinär verschrieben.

Sie ist eine Dispersion zur äußerlichen Applikation auf der Außenseite der Lederhaut. Vor der Aufbereitung wird das Kraftfutter mit 1:50 mit Leitungswasser gemischt und die betroffene Stelle mit der Reinigungslösung gewaschen. Das Pferd sollte etwa alle drei bis vier Tage mit Imaverol® behandelt werden. Wie lange die Therapie dauert, hängt vom erkennbaren Behandlungserfolg, dem Verschwinden der Beschwerden und den Weisungen des Vaters ab.

Beim Anmischen der Flüssigkeit Gummishandschuhe verwenden, da das Produkt die Hautstelle irritiert. Verkrustungen auf der Oberfläche sollten vor dem Gebrauch mit einer Pinsel entfernt werden, bevor die Flächen abgewaschen werden. Dies erhöht die Effektivität der Therapie. Bei Pferden werden neben schulmedizinischen Arzneimitteln auch Alternativmedikamente gegen Pilze eingesetzt.

Darunter sind Fruchtessigsorten wie z. B. Äpfelessig oder eine Reinigungslotion aus Lebermoos, die von einigen Pferdehaltern in Internet-Foren hoch gelobt werden. Bei der Verwendung dieser Haushaltsmittel sind die folgenden Hinweise zu beachten: Es sollte kein unverdünnter Weinessig auf die Pferdehaut aufgetragen werden, da er die Hautstelle reizen kann. Fruchtessigsorten funktionieren offenbar nur im Frühstadium einer Pilzkrankheit, wenn sich keine Kruste auf dem Haar bildet.

Alle zwei bis drei Tage werden die von Pilzen betroffenen Bereiche mit Fruchtessig und in einem Mischungsverhältnis von 1:2 mit wässrigem Reinigungsmittel gewaschen. Lebermoos-Extrakt wird in einer Dosierung von 1:10 mit etwas Feuchtigkeit auf die kranke Körperhaut gesprüht. Die Bereiche können wie bei anderen Reinigungslotionen auch abgespült werden. Auch bei fortgeschrittenen Pilzerkrankungen gilt Lebermoos als wirksam, indem es die natÃ?rlichen Verteidigungsmechanismen des Mooses gegen Pilzbefall ausnutzt.

Kannesten® ist ein für den Menschen hergestellter Arzneistoff, der rezeptfrei in Apotheken zu erhalten ist. Sie enthalten den aktiven Bestandteil Clotrimazol, der gegen Hautpilze und einige andere Pilzkrankheiten wirksam ist. Es gibt kein geeignetes Arzneimittel für Tiere auf dem Weltmarkt. Allerdings haben mehrere Nutzer über gute Ergebnisse mit Cannesten® bei der Therapie von Hautpilzen bei Pferden berichtet.

Sie wird ein- bis zwei Mal am Tag auf die vom Pilz betroffenen Hautpartien auftragen. Sie sollten vor Gebrauch die geeigneten Flächen abwaschen und trocknen, um Verkrustungen und Schuppen zu beseitigen. Wie lange die Therapie des Ponys mit Cannesten® dauert, hängt vom Heilungsprozess ab. Der Einsatz von Kanesten® bei Pferden kann nach Absprache mit dem Veterinär ohne besondere Risiken erfolgen.

Für eine zuverlässige Diagnosestellung und bei mangelhafter Wundheilung sollte der Veterinär konsultiert werden. Aber auch in der homöopathischen Medizin gibt es gewisse Mittel, die zur Behandlung einer Pilzkrankheit des Ponys verwendet werden. Diese sind in Apotheken frei verkäuflich und werden oft von Pferden in Kugelform gegessen.

Häufig werden diese Homöopathika zur unterstützenden Anwendung mit Reinigungslotionen verwendet. Ballistol ist ein pflanzliches Pflegeprodukt für Tiere aus unterschiedlichen Mineralölen. Allerdings ist die Auswirkung von Ballistol auf Pilzkrankheiten bei Pferden fragwürdig. Der Effekt der in Ballistol in Ballistol® enthaltenen öle gegen Pilze ist bisher nicht erwiesen.

Bei Pilzkrankheiten ist die Verwendung von Kortison nicht empfehlenswert. Cortison hat eine hemmende Wirkung auf das Abwehrsystem, verlangsamt den körpereigenen Kampf gegen Schimmelpilze und leistet so einen Beitrag zu einer überflüssigen Prolongation der Erkrankung. Eine Pilzinfektion in der Lungen- oder Darmregion eines Pferde ist oft schwierig zu erkennen und oft schwierig zu behandel.

In diesen FÃ?llen ist der Pilz nicht so leicht zugÃ?nglich wie ein Hautschimmelpilz. In der Regel bedarf ein solcher Pilz einer langwierigen medikamentösen und antibiotischen Versorgung - zur Bekämpfung der Begleitinfektionen durch Bakterien - und einer systematischen Versorgung (meist durch Injektionen) mit Pilzpräparaten. Der starke Lungenpilzbefall ist bei Pferden sehr rar, kann aber lebensgefährlich werden.

Ein Pilz im Verdauungstrakt kann manchmal zu Koliken oder Koliken und damit zu einer Behandlung mit schmerzstillenden Mitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und möglicherweise auch zu einer operativen Behandlung fÃ?hren. Im Falle einer Pilzkrankheit des Gepäcks ist eine Verstärkung des Abwehrsystems indiziert. Die Firma, die Ergänzungsfuttermittel für das Pferd herstellt, stellt ein Brotgetränk aus Quellenwasser, natürlichem Sauerteig und Roggenvollkornbrot zur Verfügung, das auf die Pflanzenwelt im Pferdedarm einwirken soll.

In der Tat ist auch eine gute Darmflora ein wichtiger Faktor für das starke körpereigene Abwehrsystem. Das Brotgetränk sollte auch für die äußere Verwendung bestimmt sein. Zur Vorbeugung von Pilzerkrankungen bei Pferden oder zur Vorbeugung einer Neuinfektion mit Pilzen nach erfolgreicher Pferdebehandlung sind folgende Massnahmen wichtig: Reinigung und Desinfektion:

Säubern Sie das Reinigungsset des Equipments, die Sattelunterlagen, Tücher, Faltenbälge und andere abwaschbare Geräte. Desinfektion des Stalles des betreffenden Pens. Benutzen Sie nicht das gleiche Reinigungsset für mehrere Nachkommen. Berühre keine seltsamen Züge. Sie können ohne dein Wissen Pilze haben. Wäsche und Desinfektion der Handflächen vor dem Berühren des eigenen Gepäcks nach dem Aufenthalt in einem ausländischen Pferdestall oder dem Umgang mit einem ausländischen Tier.

Auch bei einer Pilzkrankheit des eigenen Gepäcks sollten Sie auf die Handhygiene achten. Auf diese Weise schützt man die anderen Tiere. Stellen Sie eine gute Fütterungsqualität und -hygiene sicher, um eine Überlastung des Equipments mit Champignons zu verhindern. Auf diese Weise stärkt man das Widerstandsvermögen des Ponys. Für das Wildpferd gibt es eine Schutzimpfung gegen gewisse Schimmelpilze.

Wenn eine solche Champignon-Impfung vorgenommen werden soll, ist es am besten, alle Tiere eines Verbleibs zu durchlaufen. Mit konsequenter Therapie und guter Körperpflege können die meisten Pilzkrankheiten bei Pferden kontrolliert werden.

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