Pilzerkrankung Pferd

Pilzkrankheit Pferd

Hautkrankheiten - Pferdepraxis S. Dinklages Website! Pilz ist daher nicht immer ein Anzeichen von ungepflegten Pferden, sondern kann auch bei guter Pflege mit Stress etc. auftauchen.

Die folgenden Hautpilzerreger sind am häufigsten bei Pferden zu finden: Aus diesen Hautpilzen entstehen Sporne, d.h. kleine mikroskopische Fortpflanzungsformen, die die Erkrankung von Pferd zu Pferd weitergeben können. In der Umgebung des Pferdes (z.B. im Pferdestall, auf der Wiese oder im Reinigungsset) halten sich diese Sporne bei tiefen Außentemperaturen und Austrocknung über viele Jahre.

Doch nicht jeder Pferdekontakt fÃ?hrt unmittelbar zu einer Ansteckung - oft ist das Zusammenwirken unterschiedlicher Einflussfaktoren notwendig. Der gemeinschaftliche Einsatz von Reinigungsmitteln, Sattlerwaren, Bettdecken, Kisten und Transporteuren fördert die Transmission und transportiert die Sporne auf die Hautstelle von gesunden PF. Aber auch beim Menschen kann der unmittelbare oder mittelbare Umgang mit einem befallenen Pferd zu einer Dermatomykose fÃ?hren, die sich in der Regel als Liche im Hand- und Unterarmbereich manifestiert.

Ebenso ist es Pferden mit Hautpilzen nicht erlaubt, an Wettbewerben oder anderen Reitveranstaltungen teilzunehmen. Auch wenn sich die Erkrankung nach längerem Zeitraum selbst begrenzen kann, sollte eine Therapie durchgeführt werden, um das Ausmass und die Ausdehnung des Schimmelpilzes zu reduzieren. Im Verdachtsfall eines Schimmelpilzes sollte das kranke Pferd von anderen Tierarten getrennt werden und es sollten keine üblichen Reinigungs- oder Sattlerwaren, Halterungen oder Bettdecken benutzt werden.

Eine Haut- und Haarentnahme sollte sofort vom Veterinär durchgeführt und in einem spezialisierten Labor durchgeführt werden. Weil diese Prüfung jedoch sehr lange in Anspruch nehmen kann, sollte eine effektive Therapie sofort eingeleitet werden. Therapie: Es gibt mehrere Therapiemöglichkeiten: Der Impfschutz kann vorbeugend (z.B. auf Standniveau) oder zur Therapie eingesetzt werden und weist nach ca. vierwöchiger Behandlungsdauer einen deutlichen Behandlungserfolg auf.

Während der Schutzimpfung kann es zu einer Anschwellung der Einstichstelle kommen und die Tiere sollten drei Tage lang nur leicht ausweichen. Ein umfangreicher Hygiene Plan muss ebenfalls in die Therapie einbezogen werden! Darüber hinaus sollten Mäuse, Burgen und Extremparasiten im Stadel kontrolliert werden, da sie auch Spornenübertragung haben.

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