Rücken Pferd

Pferderücken

Sprichwörtlich liegt das Glück der Erde auf dem Rücken von Pferden. Das muss sehr schwierig sein, denn fast jedes dritte Pferd hat Rückenschmerzen. Behandeln Sie Muskelbeschwerden bei Pferden an Hals und Rücken frühzeitig! Buckeln während der Fahrt, Fehlen von Schwingen des Rückens, etc. Es ist oft die Schuld an ungeeigneten Sätteln, wenn Pferde den Rücken nicht kreuzen.

Stärkung des Pferderückens durch gezieltes Trainieren - S. 2 von 2

Es ist nicht immer leicht für den Veterinär, ein Rückenproblem des Pferdes auf den ersten Blick mitzunehmen. Darüber hinaus gibt es viele Tiere, die trotz Rückenschmerzen zufriedenstellend arbeiten oder von Haus aus einen sensiblen Rücken haben. Sie reagieren beim Palpieren sehr empfindlich oder weisen zurückhaltende Bewegungsabläufe unter dem Pferdesattel ohne pathologische Veränderungen im Rücken auf.

Häufigste Zeichen eines ernsthaften Problems im Pferderückenbereich sind: Hat das Pferd eines oder mehrere dieser Krankheitsbilder, sollte es einem Veterinär vorgestellt werden. Das Pferd wird in der Regel mehr über die Geschichte des Hundes lernen wollen, einen genauen Blick auf den Rücken werfen und ihn durchleben.

Für eine erste Diagnosestellung ist es auch wichtig, dass der Veterinär das Pferd in der Longe und unter dem Fahrer aufnimmt. Wenn der Rücken getastet wird, prüft der Veterinär, wie das Pferd auf eine Belastung des Hinterns reagieren kann und spürt, wo Spannungen liegen. Der Rücken des Pontifex kann durchleuchtet werden, es können Einzelbereiche des Pferderückens anästhesiert werden, um zu erkennen, wo der schmerzhafte Teil liegt, oder in sehr komplexen Faellen kann eine scintigraphische Abklärung vorgenommen werden.

Oftmals kann der Veterinär jedoch anhand der Bilder eine Stellungnahme über den Umfang der pathologischen Änderungen abgeben. Küssende Dornen sind eine häufigste Grundursache für Rückenbeschwerden bei Pferden. Die Wirbelsäulenerkrankungen betreffen sich gegenseitig, was zu großen Beschwerden beim Pferd auftritt. Rückenbeschwerden können von der Rückenwirbelsäule selbst und von den Muskeln ausgingen.

Weil die Knochenwirbelsäule und die Rückgratmuskulatur eng zusammenwirken, sind in der Regel beide Bereiche davon befallen. Gewisse Pferdearten (lästige Pferde) und Tiere mit besonderen körperlichen Voraussetzungen (z.B. ein zu langes Rückenteil oder ein unteres Rückenteil) haben oft eine besondere Tendenz zu Rückenbeschwerden und müssen daher sorgfältig eingesetzt werden. Pathologische Wirbelsäulenveränderungen wie Küssen der Wirbel, Arthrose der kleinen Wirbelstellen, Verschleiß, Brüche und Bänderwechsel verursachen auch bei Tieren mit "normalen" Rükken.

Reitfehler und längere, unsachgemäße Einflüsse in Verbindung mit einer unangemessenen Körperhaltung sind in den meisten denkbar. Auch Sättel und Zäume sollten bei der Suche nach den Gründen für Rückenerkrankungen ebenso berücksichtigt werden wie vorhandene Gliedmaßenerkrankungen oder Zahnärger. Primäre Bedeutung hat, dass Bauwerke wie Wirbelsäule, Sehnen oder Muskulatur geschädigt werden und Rückenerkrankungen auslösen.

Umgekehrt, d.h. eine Folgeerkrankung, sind Rückschmerzen durch ein Zahnarztproblem bedingt. Die Hauptursache ist in diesem Falle das Gebiß und der Rückenschmerz ist nur eine Folge davon. Eine der Hauptkrankheiten ist die Lendenwirbelsäule (Lordose), die kongenital sein kann. Dadurch sinkt die Wirbelsäulenlänge nach unten. Hierdurch wird die Wirbelsäulenspannung reduziert. Aber auch bei zu früher Belastung junger Springpferde kann sich ein Satteldach entwickeln.

Ältere Tiere haben auch oft einen unteren Rücken, was darauf zurückzuführen ist, dass die Muskulatur und die Sehnen im Lauf der Jahre nachlassen. Oft ist der so genannte Carp-Rücken (Kyphose), bei dem die Wirbelsäulen verformung nach oben erfolgt, kongenital. Derartige Tiere haben Schwierigkeiten mit dem Schwingen, da die Kraftübertragung von der Rückseite auf den Rücken erheblich gestört ist.

Eine seitliche Krümmung der Wirbelsäulen wird als sogenannte Krümmung bezeichnet. Abhängig vom Schweregrad wird die Standfestigkeit des ganzen Rückenbereichs mehr oder weniger stark eingeschränkt. Im Grunde genommen muss man zuerst feststellen, was die Rückenschmerzen verursacht. Durch gewisse Massnahmen kann dieser Kreislauf kurzzeitig unterbrochen werden, wodurch ein Langzeiterfolg - sofern keine Organschäden vorliegen - nur durch eine angepasste und angemessene Gymnastik des Springpferdes erreicht werden kann.

Eine ruhige Box oder ein Paddockgang, ein Trainings- und Wettkampfaufbau, der je nach Krankheit erheblich reduziert wird, sowie verschiedene Arzneimittel sind die ersten Gehversuche, die zu einer Verbesserung führen. Das häufigste und schnellste Mittel zur Schmerzlinderung ist die örtliche Einspritzung von entzündungshemmenden und muskelentspannenden Medikamenten in die Rückseitenmuskulatur des Pontifex.

Allerdings wird diese Methode nur dann erfolgreich sein, wenn der Fahrer wirklich daran festhält, dass er nur erwartet, dass sein Pferd ein sanftes Training durchläuft. Achte darauf, dass du das Pferd regelmäßig in die Tiefe und nach vorne über den Rücken reitest. Aber nur in Mäßigung, da sonst die Vorderhand zu stark beladen sein könnte (Hinterhand aktivieren!).

Langwierige Arbeit: Beim gezielten Ausfallschritt kann das Pferd seinen Rücken frei wölben. Dabei wird die Muskelmasse gelockert, gestreckt, gestärkt und die Permeabilität erhöht. Die osteopathische Behandlung: Der Osteopath kann Verstopfungen im Knochen des Pferde-Skeletts erkennen und durch zielgerichtete Bewegungen auflösen. Dadurch wird insbesondere die Rücken- und Hinterkopfmuskulatur sanft aufgebaut. Erstgebot: Das Pferd muss über den Rücken gehen.

D. h., er trÃ?gt seinen Mitfahrer mit der RÃ?ckenmuskulatur und wölbt seinen RÃ?cken bei der Anstrengung nach oben. Natürlich kann es dies nur tun, wenn die entsprechenden Muskeln geschult werden. Erst wenn diese ausreichend stabil ist, kann der Rücken richtig funktionieren. Wenn man sich ein Pferd mit durchgeschobenem Rücken ansieht:

Es verspannt nicht nur die Rückenmuskeln, sondern auch die Bauchmuskeln sind erschlafft. Sie können auch selbst testen, was geschieht, wenn Sie sich den Rücken wölben: Die Bauchmuskeln straffen sich selbst. Somit stützt eine kräftige Abdominalmuskulatur den Rücken. Ein Vorwärts-Rückwärtsreiten zu Unterrichtsbeginn ist für das Pferd von entscheidender Bedeutung, um den Rücken zu schonen.

Es sollte sorgfältig mit der Rückseite zusammenarbeiten und sich den Zähnen nähern. Beim Absenken der HWS und weit nach vorn gerichteten Hinterbeinen biegt sich der Rücken aufwärts. Wenn Sie sich auf der Lunge nach unten begeben, sollten Sie das Pferd bitten, die hinteren Viertel gewissenhaft in die Nähe des Schwerpunkts zu bringen.

Die sorgfältige Tretbewegung bei gleichzeitigem Biegen unterstützt die Wirbelsäule. Seitliche Bewegungen wie Schulter- und Kruppeneinstieg, bei denen das Pferd mit dem innenliegenden hinteren Bein unter den Körperschwerpunkt tritt, sind ebenso gute Übungsaufgaben zur Kräftigung der Muskulatur. Das Pferd muss mit dem innenliegenden Stützbein mehr Belastung aufnehmen und den Rücken unweigerlich hochwölben, wenn es sich weiter eifrig nach vorne zum Zahn bewegt.

Auch im Feld kann ein wirksames Rücken-Training erprobt werden: Du erlaubst dem Pferd, kleine Stadtmauern und nicht zu starke Steigungen auf und ab zu steigen. Sie muss ihre Rückgratmuskulatur richtig belasten. Nur wenn das Pferd in der Situation ist, den Reiter über seine gewölbten Rückenmuskeln zu tragen, ist es an der Zeit für den Unterricht, in dem er sich sammeln muss.

Ausschlaggebend ist der wechselseitige Zusammenhang zwischen Straffung und Loslassen der Muskeln: Ein Pferd, das seine Matratzen immer wieder straffen muss, wird sich schließlich straffen und ein Pferd, das nicht weiß, wie man seine Matratzen richtig strafft, wird keine Matratzen ausbilden. Bei Pferden, die bereits an einer Rückenkrankheit erkrankt sind, ist die korrekte Gymnastik unter dem Pferdesattel und an der Lunge besonders erwünscht.

Sie sollten nie davor zurückschrecken, den Hausarzt zu rufen, wenn das Pferd Rückenbeschwerden hat. Denn je früher man mit einer Behandlung anfangen kann, desto besser sind die Aussichten, den Rücken des Pferdes wieder "aufzurichten".

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