Tiernahrung Hundefutter

Haustiernahrung Hundefutter

Tiernahrung: Hundefutter - die unterschiedlichen Produktionsmethoden - Panorama Für viele Hundebesitzer ist die Nahrung ein Lehrbuch mit sieben Robben. MÜNCHEN - Zunächst einmal scheint es, dass der Hundebesitzer die Entscheidung treffen muss, ob er seinen Hunden Trockennahrung, Dosenfleischfutter oder den BARF-Ernährungstrend mitgeben will. Unter den Bartfolgern gilt der immer noch sehr ausgeprägte Mythos: "Mein Rüde kommt vom Wolf und deshalb benötigt er dringend Rindfleisch, Tierfleisch und wieder Tier!

Man sagt, dass Dürrfutter ohnehin nur Korn ist und ein Wolf auch kein Korn anbaut. Man kann hier nur sagen: Ja, Wolf und Hund, sowie Schakal, Fuchs, Dingo usw. haben einen gewöhnlichen Ahnherrn. Aber das war sicherlich nicht der Wolf selbst, so wie keine der Affenformen unsere Ahnen sind.

Dabei kann eine komplett fleischlose Diät, die nur auf Getreidebasis erfolgt, für den Tierarzt nicht von Vorteil sein. Deshalb hat die Dose und/oder ein Fleischstück im Grunde genommen ihre Rechtfertigung und Anforderung in der ausgeglichenen Nahrung des Tieres. Weil man auch noch bedenken muss, dass der Hündin über 34.000 Jahre bei uns und bei uns lebte und sich ernährte.

Damals gab es auf keinen Fall so viel Rindfleisch wie heute. Darauf hat sich der Leichnam des hundeeigenen Körpers eingerichtet. Hat sich der Hundebesitzer für Trockenfutter entschlossen, steht er wieder vor der Entscheidung - kalt gepresst, stranggepresst oder gekocht. Beim Kaltpressen werden die Rohmaterialien in eine mahlwerkartige Vorrichtung eingebracht und anschließend unter hoher mechanischer Belastung erwärmt.

Die so erzeugte Wärme lässt die verschiedenen Rohmaterialien zusammenkleben. Häufig wird die Behauptung aufgestellt, dass die Rohmaterialien nicht auf mehr als 40°C erwärmt werden. Das kann man aber in Zweifel ziehen, denn dann wären die Rohwaren für den Tierarzt nicht nutzbar. Alle Lebensmittel, die der Hase isst, sollten einmal gegart, d.h. auf über 80°C erwärmt werden, damit die Inhaltsstoffe vom Hunden resorbiert werden können.

Bei der Kaltpressung werden alle Rohmaterialien zuvor getrennt erwärmt, dann aber nur mit etwas Wärme zu einem Pellet gebrach. Beim Extrudieren dagegen werden die Rohmaterialien während des Herstellungsprozesses gekocht. Dabei wird neben dem mechanischem Andruck auch Wärme während des Pressvorgangs induziert. Im Prozess werden die Rohmaterialien dann gekocht, sobald der Rohstoff aus dem Spritzkopf austritt.

Dieses wird dann mit Speck bestreut und auf die Außenseite wird frisches Rindfleisch in Mehlform gelegt. Verfügen die Rohwaren in einem Kochvorgang über die Zeit, um vom Körper bestmöglich aufgenommen zu werden? Zusammengefasst: Man kann auch die besten Rohwaren verwenden - wenn man ihnen nicht die Chance gibt, sich richtig zu entfalten, können sie unverdaulich werden.

Gerade bei der Verwendung so genannter "Betriebsmittel", ohne die ein so rascher Reifungs- und Garprozess nicht möglich wäre, ist es möglich, dass die Inhaltsstoffe nicht mehr Nahrungsbestandteile, sondern toxische Ballaststoffe für den Organismus sind. Den Anhängern der Wanderbewegung ist klar, dass die Erhöhung der rasch und preiswert produzierten Lebensmittel mit einer Erhöhung der Nahrungsmittelunverträglichkeiten verbunden ist, die als "Zivilisationskrankheiten" fast völlig normal gelten, sowohl bei Mensch als auch bei Beiwerk.

Pionier dieser Produktionsmethode ist die Bubecker Petfood Manufactur, die seit Ende des achtzehnten Jahrhundert Backhundefutter herstellt. Jedes Teigstück benötigt seine Reifezeit, um für den Ofen vorbereitet zu sein. Dabei haben die Rohmaterialien viel Zeit, sich so zu entfalten und zu lagern, dass sie für den Körper wertvoll ereits sind.

Darüber hinaus wird der Spürhund durch das feste Kaugebiss zum Kaufen und damit zum Speicheln des Futters anregt. Dieser Speichelfluss ist ein wichtiger Vorgang in der Digestion, denn der Mensch braucht, um richtig verdaut werden zu können, auch einen großen Teil des Speichels im Bauch. Bei gebackenem Hundefutter oder Hundekeksen werden Kauapparate und Schneidezähne verstärkt, die durch eine zu sanfte Fütterung natürlich an Kraft und Fülle einbüßen.

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